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Wild- und Verkehrsunfälle: Prävention in Teltow

Teltow, den 11.​05.​2026

Am 22.04.2026 tagte ein kleines, aber schlagkräftiges Gremium, das kaum jemand kennt: die Verkehrsunfallkommission. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Stadt Teltow für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder motorisiert. Hier arbeiten Fachleute aus Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Straßenbaulastträger eng zusammen, um Unfallhäufungsstellen systematisch zu analysieren und gezielte Maßnahmen zu entwickeln. Auf diese Weise ist es in den letzten Jahren gelungen, Unfallhäufungsstellen durch bauliche, verkehrsrechtliche oder organisatorische Verbesserungen nachhaltig zu entschärfen.

Auf Grundlage der analysierten Unfalldaten des Jahres 2025, richtete die Verkehrsunfallkommission ihr besonderes Augenmerk dieses Mal auf folgende Örtlichkeiten:

 

  • Genshagener Straße (L 794) zwischen Ortsausgang Ruhlsdorf und Rampe zur L40 – Hier kam es im Jahr 2025 zu 10 Wildunfällen. Seit Beginn des Jahres 2026, gab es bereits 6 Verkehrsunfälle mit der Unfallursache „Wild“. Als Sofortmaßnahme wurde eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h für den Streckenabschnitt beschlossen, um Anhaltewege bei Wildbegegnungen zu verkürzen und somit Unfälle effektiv zu verhindern. Begleitet wird diese Maßnahme durch eine intensive Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

     

  • Kreisverkehr Oderstraße / Warthestraße – Im Jahr 2025 ereigneten sich hier 13 Verkehrsunfälle, die jedoch, aufgrund ihrer unterschiedlichen Ursachen, kein konkretes Muster erkennen ließen. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden, wurde daher als kurzfristige Maßnahme die Aufstellung einer Beschilderung beschlossen, die vor dieser unfallträchtigen Stelle warnt und zu erhöhter Aufmerksamkeit der am Verkehr Teilnehmenden führen soll.

 

Bild zur Meldung: ©StvO