Realisiert von der Stiftung Berliner Mauer und gefördert durch die Länder Berlin und Brandenburg wurden auf brandenburgischem Territorium entlang des Berliner Mauerweges anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August 2011 29 Erinnerungsstelen errichtet, mit denen an 50 Todesopfer erinnert werden soll! Die Erinnerungsorte bestehen jeweils aus einem Pfahl, auf dem zwei kurze Texte zum Mauerbau 1961 und zur Zahl der Mauertoten zu lesen sind. Daneben sind ein oder mehrere kleinere Tafeln aufgestellt, auf denen eine kurze Biografie sowie die Fluchtgeschichte des jeweiligen Opfers zu lesen sind. Die Aufstellungsorte sind jeweils möglichst nah an der Stelle, an welcher die Opfer zu Tode kamen. Die Initiatoren des Stelen-Projektes haben auch für die Stadt Teltow unwiderrufliche Orte des Gedenkens geschaffen, die Ihnen als Passanten des Mauerweges die Möglichkeit einräumen, sich an jene mutigen Menschen zu erinnern, die für die Freiheit ihr Leben lassen mussten. Im Gebiet der Stadt Teltow betrifft dies mindestens 6 Menschen. Beispielsweise sind neben einem hohen Pfahl auf zwei Tafeln die Geschichten der Maueropfer Peter Mädler und Karl-Heinz Kube zu lesen.