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Sehenswürdigkeiten

Ahlener Platz_1
Ahlener Platz

Der Ahlener Platz ist der zentrale Knotenpunkt für den ÖPNV, am S-Bahnhof Teltow Stadt gelegen. Sowohl die S-Bahnlinien S25 & S26 als auch zahlreiche Buslinien befördern Einheimische und Gäste in die Bundeshauptstadt Berlin, die Landeshauptstadt Potsdam sowie ins Umland.

 


Altes Pfarrhaus

Einen Besuch des aus der Barockzeit stammenden Hauses sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Trauen Sie sich in das dunkle Kellergewölbe? Dort befinden sich Ausgrabungen von historischer Bedeutung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter Backofen. Im Gemeinderaum können Sie eine Fotoausstellung mit dem Titel „Das alte Teltow vor ca. 100 Jahren“ bestaunen.

Porträt

 

Pfarrhaus

Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal

Gleich neben der Andreaskirche liegt der sogenannte Zickenplatz. Früher weideten unweit von hier die sogenannten „Kühe des kleinen Man­nes“. Die Ziegen! Sie wurden von ortsansässigen Handwerkern gehalten. Schauen Sie genau hin, denn dann werden Sie auch heute noch eine Bronzezicke entdecken! In der Mitte des Platzes steht darüber hinaus ein Kriegerdenkmal. Es wurde 1913 anläss­lich der Hundertjahrfeier der Schlacht bei Großbeeren eingeweiht. Entworfen vom Teltower Bildhauer Mattausch, be­steht das Denkmal aus Steinfindlin­gen aus der Mark Brandenburg und dem Harz. Auf dem größ­ten, höchsten Findling, ragt ein grie­chischer Helm. Der Sockel des Denkmals wird von einem runden Schild mit Medusenhaupt geziert. Dieses Symbol ist der griechischen Mythologie entlehnt. Das Haupt der Medusa war ein Attribut der Göttin Athene, Tochter des Zeus. Es stand für den geordneten Kampf zur Verteidigung der Heimat. Hinter dem Schild kreuzten ursprünglich noch ein Schwert und eine Lanze. Diese fielen jedoch den Kriegswehen zum Opfer.

Porträt


Die Skulptur "Athene" von Markus Lüpertz 

Die Skulptur der „Athene“ des international bekannten Künstlers Markus Lüpertz befindet sich auf dem Saskatoon-Platz unweit der Kanada-Allee und verleiht den dort entstandenen Reihen- und Doppelhaushälften im Teltower Mühlendorf seit dem 17.07.2012 einen göttlichen Hauch. Den großen Kopf dem Betrachter zugeneigt, steht die 350 Kilogramm schwere Göttin „Athene“ auf ihrem Sockel. Dabei wirkt sie wenig feminin, die weiblichen Züge sind lediglich erahnbar. Mit muskelbepackten Beinen und einem üppigen Hinterteil greift sie sich mit ihrer linken Hand an die Brust und scheint zugleich vollkommen gedankenverloren. Allegorisch weist die kleine Eule zu ihren Füßen auf ihre mythologische Bedeutung. Die Bemalung der Bronze erinnert ebenfalls an die griechische und römische Zeit. 

 

Markus Lüpertz (geboren am 25.04.1941 in Reichenberg) ist Maler, Grafiker und Bildhauer und zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Werke zeichnen sich durch stetige suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus und können größtenteils dem Neoexpressionismus zugeschrieben werden. Dabei beruft er sich in seinen Kunstwerken auf die Gestaltungsprinzipien der kubistischen, expressionistischen und afrikanischen Kunst. Der in Karlsruhe und Düsseldorf tätige Künstler hatte von 2009 bis 2015 sein Atelier in Teltow. Man findet seine Skulpturen größtenteils an bedeutenden Plätzen, wie beispielsweise im Foyer des neuen Berliner Bundeskanzleramtes oder im Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

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Athene

St. Andreas Kirche
St. Andreas Kirche

Schauen Sie nur auf die schöne St. Andreaskirche mit dem hohen Turm zwischen den alten Bäumen. Kein Wunder, dass sie ein weithin sichtbares Wahrzeichen unserer Stadt Teltow ist. Das Gotteshaus gilt als ältestes städ­tisches Bauwerk. Ursprüngliche Teile sind nur noch der Grundriss und die Außenmauern aus dem 13.Jahrhundert. Brandbedingt folgten zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert Neuaufbau und Ver­änderungen im Stil der Zeit. 

Der preußische Baumeister Karl Fried­rich Schinkel gab der Andreaskirche eine neugoti­sche Form mit klassizistischer Aus­richtung. Doch schon 100 Jahre später musste die Kirche wiederum erneuert werden. Man setzte unter die Kassettendecke ein hölzernes, bunt bemaltes Ton­nengewölbe und an die Westseite eine Orgelempore. Die Orgel stammte von der Firma Alexander Schuke aus Potsdam. Das überlebensgroße Kruzifix stammt vom Tiroler Holzbildschnitzer Franz Tavella und gilt als Hauptzierde des Altarraums. Daran angepasst sind bemalte Flachschnit­zereien an Kanzel, Taufe, Empore und Gestühl, vom zugezogenen Bildhauer August Mattausch. Für die ornamentale Bemalung und farbliche Ausgestaltung konnte der Künstler Professor August Öttken aus Berlin gewonnen werden. 

Sogar der berühmte Lyonel Feininger hat unsere Kirche verewigt! Auf seinem Gemälde „Teltow II“, können Sie die Ansicht der Kirche bewundern. Das Original hängt übrigens in der Neuen Nationalgalerie in Berlin und ist als Kopie im Teltower Heimatmuseum zu sehen. In den Jahren 2007 bis 2011 wurde nicht nur das Aussehen der Kirche erfrischt, sie erhielt auch drei neue Glocken.

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Stubenrauch Denkmal

Am 25. Oktober 1908 fand auf dem Marktplatz in der Altstadt die feierliche Enthüllung des Denkmals statt, das dem bedeutendsten Landrat des Kreises Teltow, der vom August 1885 bis zum Januar 1908 im Amt war, gewidmet war: Ernst von Stubenrauch. Ernst Leberecht Hugo Georg Colmar von Stubenrauch, so sein voller Name, ließ während seiner Amtszeit die Infrastruktur des Kreises Teltow stark ausbauen und initiierte den Bau des Teltowkanals, dessen westlicher Teil vom Griebnitzsee bis zur Machnower Schleuse durch Kaiser Wilhelm II. am 2. Juni 1906 eröffnet wurde. Geschaffen wurde der Denkmalbrunnen vom Bildhauer Prof. Lepcke. Das Denkmal ist leider nur noch ein Fragment. Die fehlenden Seitenteile, zwei Bronzereliefs in Frauengestalt, stellten die beiden Flüsse Havel und Spree symbolisch dar. Die Inschrift lautet: Dem Schöpfer des Teltowkanals - Landrat von Stubenrauch - 1908. 

Das Denkmal, das zu DDR-Zeiten dem VVN-Denkmal weichen musste, stand während dieser Jahrzehnte an der Potsdamer Straße/Ecke Elbestraße - dort, wo jetzt die legendäre Straßenbahn 96 ihren Platz hat. Nachdem sich die Bewohner Teltows in einer Befragung dafür aussprachen, das Denkmal wieder an seinem einstigen Standort aufzustellen, kehrte Ernst von Stubenrauch im Juli 1998 auf seinen angestammten Platz zurück. Ergänzt wird das Denkmal heute durch zwei Sitzelemente und einen Brunnen, die zum Verweilen einladen, gestaltet vom Stahnsdorfer Bildhauer Wilfried Statt.

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Stubenrauch Denkmal