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„Wenn man es gern macht, dann macht man es ganz!“

Teltow, den 14.​10.​2026

Im Rahmen einer Abschiedsgala am 12. Oktober 2026 im Teltower Bürgerhaus mit rund 60 geladenen Gästen wurde Teltows Erste Beigeordnete, Beate Rietz, nach 16 Jahren im Amt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Andre Freymuth, Landrat Marko Köhler und Christian Stiller, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde St. Andreas Teltow, würdigten ihr über ein Jahrzehnt andauerndes Engagement für die Stadt Teltow. Die „Celestial Gospel Community“, unter der Leitung von Miriam Eisen, sorgte für die musikalische Begleitung des Abends.

 

1965 in Pinneberg bei Hamburg geboren und in Kiel-Holtenau aufgewachsen, blieb Beate Rietz nach dem Abitur zunächst in ihrer Heimatstadt, um das Studium der Romanistik und Kunstgeschichte aufzunehmen, bevor sie das Studienfach wechselte und 1985 nach Berlin zog. Dort legte sie das erste und zweite Staatsexamen der Rechtswissenschaften an der Freien Universität ab und war fortan als Rechtsanwältin und Dozentin tätig. Im Jahr 2002 wurde Beate Rietz Beigeordnete in der Stadt Werder (Havel). 

Erste Beigeordnete in der Stadt Teltow wurde die Juristin im Jahr 2010, zwei Jahre später verlegte sie ihren Wohnsitz ebenfalls dorthin. Sie verantwortete zunächst die Bereiche Bauen, Ordnungsangelegenheiten, Bürgerservice, Feuerwehr sowie das Standesamt. In den letzten Jahren waren ihr die Fachbereiche Finanzen und Bauen zugeordnet. Der Bau des Stadthafens fiel in ihren Kompetenzbereich. Ein besonderes Anliegen war ihr auch die Weiterentwicklung der Strukturen in der Teltower Feuerwehr. So erreichte sie unter anderem, dass die Anzahl der Mitarbeiter erweitert und in der Hauptwache die Position eines First Responders eingerichtet wurde, der bei einem medizinischen Notfall parallel zum Rettungsdienst alarmiert wird. Als federführend Verantwortliche für die S-Bahn-Verlängerung nach Stahnsdorf, blieb sie im direkten Austausch mit der Deutschen Bahn und setzte sich mit Nachdruck dafür ein, das Projekt „i2030“ voranzubringen. Auch die städtebauliche Entwicklung Teltows gestaltete sie maßgeblich mit: Sie begleitete die Fortschreibung und Umsetzung wichtiger Planungsgrundlagen, darunter die INSEK-Maßnahmenplanung und das Rahmenkonzept sowie eine sozial ausgewogene Wohnraumentwicklung. Im Kommunalen Nachbarschaftsforum (KNF) setzte sie sich für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Region ein. Ein weiteres wichtiges Anliegen war ihr die Zukunft des Freibads Kiebitzberge: Sie setzte sich für den gemeinsamen Weg und die interkommunale Kooperation ein, die den Erhalt der Freizeiteinrichtung sicherstellte.

 

„Es ist eine erfüllende Zeit gewesen. Ich blicke dankbar auf ein buntes Kaleidoskop an Geschichten, Projekten und Begegnungen zurück. Teltow bietet eine hohe Lebensqualität, diese sollten wir uns unbedingt bewahren“, sagt Beate Rietz.

 

Die Teltowerin bleibt als Mitglied im Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde St. Andreas Teltow weiterhin in der Stadt engagiert. Darüber hinaus wird sie sich unter anderem der Auffrischung ihrer Sprachkenntnisse im Italienischen widmen.

 

„Ich bedanke mich bei Beate Rietz, dass sie die Entwicklung Teltows in den letzten 16 Jahren aktiv mitgestaltet hat – offenherzig, herzlich, humorvoll und meinungsstark. Für ihren neuen Lebensabschnitt wünsche ich ihr alles Gute“, so Andre Freymuth.

 

 

Bild zur Meldung: © Pixabay

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Teltow verabschiedet Beate Rietz (12.​10.​2026)

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