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Stromausfall im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf – Großschadenslage erklärt

Teltow, den 04.​01.​2026

Update vom 6. Januar 2026 | 12 Uhr

Die Notunterkunft in der Albert-Wiebach-Str. 4 wird am heutigen Tage wieder geschlossen. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf teilte der Stadt Teltow mit, dass aufgrund der aktuell positiven Entwicklungen kein Bedarf mehr an der Teltower Notunterkunft besteht. Es sind ausreichend Unterstützungsangebote für Betroffene vorhanden. 

 


 

Am 4. Januar 2026 um 16 Uhr wurde im Rahmen eines großen Katastrophenstabs mit dem regierenden Bürgermeister Berlins, Kai Wegner, an dem u. a. auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt teilnahm, die Großschadenslage erklärt.

Infolgedessen stellt die Stadt Teltow Betroffenen des Stromausfalls verbindlich eine Notunterkunft in der Sporthalle in der Albert-Wiebach-Str. 4 (in der Nähe der ehemaligen Mühlendorf-Oberschule) zur Verfügung. Die Unterkunft wird derzeit (Stand: 18 Uhr) eingerichtet und hat Kapazitäten für bis zu 100 betroffene Personen. Sollte Bedarf an weiteren Plätzen bestehen, ist die Stadt Teltow in der Lage, kurzfristig eine weitere Notunterkunft bereitzustellen, die abermals Schutz für 100 Personen bietet.

 

Wichtiger Hinweis: Die zuständige Koordinierungsstelle für Notunterkünfte und private Hilfsangebote ist das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. Sie erreichen die Katastrophenstab-Hotline unter: 1 030 90299 – 3333. Aktuelle Informationen zum Stromausfall in Steglitz-Zehlendorf finden Sie ebenfalls auf der Internetseite des Bezirksamts.

 

Hintergrund:

Im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist Samstagmorgen (3. Januar 2026) in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Große Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde sind betroffen. Rund 35.000 Haushalte und etwa 1.900 Gewerbetreibende sind von der Energieversorgung abgeschnitten. Es ist zu erwarten, dass ein Großteil der Betroffenen bis Donnerstag kommender Woche ohne Strom bleiben könnte. Grund für den Ausfall war eine brennende Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe des Kraftwerks Lichterfelde.

 

Bild zur Meldung: ©Pixabay