Weiterhin spiegelt das Stadtsiegel ihre Stadtherrschaft wider, was auch ihre Gunst über Teltow ausdrückt. Denn im Bild des Siegels prangt der askanische Adler. Hinsichtlich der rechteckigen Form und dem Straßennetz dieser Neugründung sprechen die Geschichtsforscher von einer jungen planmäßigen Anlage. Es fällt jedoch auf, dass dieser der Ort zu keiner Zeit eine Stadtmauer besaß, dafür war er im Westen und Osten zu seinem Schutz mit doppelten Wällen und Gräben umgeben.
Als Teltow im Jahr 1265 von den Markgrafen Johann und Otto in seiner ältesten Urkunde die gleichen Rechte wie die Städte Brandenburg oder Berlin erhielt, musste sie zu diesem Zeitpunkt schon einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. Man könnte fast von ihrer ersten Blütezeit sprechen, wenn man bedenkt, dass sich in ihrer Kirche noch vor 1300 eine der ersten Kalandsbrüderschaft in der Kurmark einen eigenen Altar errichtet hatte. Des weiteren lag Teltow an der alten Handelsstraße von Saarmund nach Berlin.
Quellen: Heimatverein Teltow, Frank-Jürgen Seider