Bannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Was hat Teltow berühmt gemacht?

Teltower Rübchen

In seiner Historie war Teltow in der Kurmark Brandenburg bekannt und berühmt unter dem Namen „Cron-Teltow“. Die Ursache hing mit einer goldenen Krone samt Kugel auf der Kirchturmspitze der St. Andreaskirche zusammen, was heute noch der Fall ist. Dieser Umstand muss wohl einmalig in diesem Lande gewesen sein. Den Zusatz im Namen führte die Stadt amtlicherseits nachgewiesen im 17. bis zum 19. Jahrhundert. Der wahre Ursprung über die goldenen Krone ist nie bekannt geworden; er geht sogar auf mehrere Legenden zurück. Der Grund warum Teltow seinen Zunamen wieder verlor ist ebenfalls nicht mehr überliefert. 

 

Bis in die heutige Zeit ist das „Teltower Rübchen“ wie ein Wahrzeichen dieser Stadt. Es soll schon in früher Zeit bis nach Rom bekannt und gepriesenen worden sein. Und im 16. Jahrhundert lieferte der Magistrat von Teltow die delikaten weißen Rüben als Deputat an das Bistum Brandenburg. Der Höhepunkt ihrer Bedeutsamkeit zeichnete sich ab, wo der Kaufmann Johann Friedrich Krause mit ihrem Verkauf Tausende von Taler Vermögen erzielte. Damit war er in der Lage war, der Kirche 1880 eine große Spende für neue Bronzeglocken zu hinterlassen.

 

 

Quelle: Frank-Jürgen Seider