Industriemuseum

Öffnungszeiten

Di - Sa | 10 - 16 Uhr
Gruppenbesuche sind nach vorheriger Vereinbarung möglich


Vergangenheit bewahren – Gegenwart erleben – Zukunft gestalten

Um die Erinnerung an die Unternehmen und das gesamte wirtschaftliche Entstehen der Region zu bewahren, gründeten Mitarbeiter der ehemaligen Großbetriebe Anfang 2003 einen Förderkreis für ein Industriemuseum. Nach der großen Resonanz auf die geschichtliche Darstellung anlässlich des 100jährigen Bestehens der 1904 gegründeten Teltower Porzellanfabrik sowie der Ausstellung „100 Jahre Teltowkanal“, wurde am 18. Februar 2005 mit Unterstützung der drei Kommunen und von Firmen der Region in Kleinmachnow, im Meiereifeld 35, das Industriemuseum der Region Teltow eröffnet und am 9. März 2005 der Verein „Industriemuseum Region Teltow e. V.“ gegründet, der die begonnene Arbeit mit dem Ziel eines dauerhaften Museums fortsetzte. Das Museum hat sich schnell zu einem Ort der Begegnung mit Vergangenem und der wissenschaftlich – technischen Gegenwart entwickelt. Im Juli 2012 ist das Museum nach Teltow umgezogen. Es befindet sich jetzt in einem ehemaligen Industriegebäude. Hier wurden bis 1969 Wechselstromzähler und von 1970 bis zur Wende mechanische Filter hergestellt. Der neue Ort verlangte eine neue Ausstellungskonzeption. Die Ausstellung umfasst die Bereiche Infrastruktur, Elektronik, Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik und Polymerchemie. Der regionale Bezug wird durch Produkte und Dokumente ehemaliger und gegenwärtiger Unternehmen der Branchen hergestellt. Seit 2007 gibt es ein Informationszentrum "Berufsorientierung" im Museum. Damit möchte man der jungen Generation helfen, eine qualifizierte Berufsausbildung oder den richtigen Studiengang in der Region zu finden. Das Industriemuseum arbeitet mit 11 Schulen zusammen. Für die Schulen werden Projekttage zur anschaulichen Umsetzung des Lehrstoffes und Exkursionen in Unternehmen zum Kennenlernen der Berufe, zur Berufsfindung oder zur Studienorientierung organisiert. Dazu hat das Museum Kontakte zu mehr als 200 Unternehmen aufgebaut. Schüler und Eltern haben die Möglichkeit, sich individuell zu Praktika, Berufsausbildung und Studiengängen beraten zu lassen. Für interessierte Lehrer bietet das Industriemuseum gemeinsam mit dem LISUM Brandenburg Fortbildungsveranstaltungen in Hochtechnologie-Unternehmen der Region an. Wer mehr über die interessante Geschichte dieser Industrieregion erfahren will, sollte sich die Ausstellung im neuen Industriemuseum nicht entgehen lassen.