Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches (BauGB) zum Bebauungsplan Nr. 61 "ehem. GPG Immergrün" sowie zur 9. Änderung des Flächennutzungsplans Teltow (Bereich ehem. GPG Immergrün).

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Teltow hat am 22. Januar 2020 in öffentlicher Sitzung die Beteiligung der Öffentlichkeit zu dem Bebauungsplan Nr. 61 "ehem. GPG Immergrün" sowie zu der 9. Änderung des Flächennutzungsplans Teltow (Bereich ehem. GPG Immergrün) beschlossen. Der Geltungsbereich befindet sich östlich der Ruhlsdorfer Straße zwischen der Resedastraße und dem ehemaligen Industriegleis. Er umfasst eine Gesamtgröße von etwa 17,4 ha und besteht in der Gemarkung Teltow aus den Flurstücken 138, 139, 167/2, 169/1, 206, 225, 226, 227, 238, 240, 383, 388, 389, 490, 491, 493, 494, 497, 498, 499, 500, 501, 502, 503, 504 und 505 der Flur 14 sowie aus den Flurstücken 2582, 2583, 2584, 2585, 2586, 2972 und 2973 der Flur 12 und ist in dem folgenden Kartenausschnitt dargestellt:

Planungsziel
Planungsziel des Bebauungsplanes ist die städtebauliche Neustrukturierung der Brachfläche durch Entwicklung eines Mischgebietes zur Einbindung vorhandener Gewerbebetriebe, eines allgemeinen Wohngebietes sowie eines eingeschränkten Gewerbegebietes. Gleichzeitig soll ein wesentlicher Anteil an Freiflächen geschaffen und erhalten werden. Die Ziele lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Schaffung von Bauplanungsrecht für ein allgemeines Wohngebiet und für ein Mischgebiet.
  • Schaffung des grünordnerischen Ausgleichs für den baulichen Eingriff.

Umweltverträglichkeitsprüfung
Eine Umweltprüfung ist durchgeführt worden. Die Ergebnisse zu den geprüften Schutzgütern Mensch, Boden, Wasser, Klima, Luft, Tiere, Pflanzen, Landschaft, Kultur- und Sachgüter sowie deren jeweiligen Wechselwirkungen sind in den Umweltbericht als Teil II der Begründung eingeflossen.

Beteiligung der Öffentlichkeit
Der Entwurf der 9. Änderung des Flächennutzungsplans Teltow (Bereich ehem. GPG Immergrün) einschließlich Begründung, der Entwurf des Bebauungsplanes 61 "ehem. GPG Immergrün" ein-schließlich Begründung, der Umweltbericht als Teil II der Begründung, der Grünordnungsplan zu den natur- und artenschutzrechtlichen Prüfungen, der Artenschutzfachbeitrag mit den Ergebnissen der Beeinträchtigung von Fauna und Flora, das Schallgutachten zu den zu erwartenden Beein-trächtigungen aus Verkehrs- und Anlagenlärm, die Altlastengutachten mit den Prüfergebnissen zu den Altlasten und den Abfällen, die Leistungsfähigkeitsüberprüfung zu dem Knotenpunkt Ruhlsdor-fer Straße / Fliederstraße sowie die Stellungnahmen aus der förmlichen Beteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom Oktober / November 2016:

  • des Landesbetriebs Forst mit dem Hinweis auf Waldflächen nach Waldgesetz innerhalb des Gel-tungsbereiches,
  • des Landesamtes für Umwelt mit Anregungen zu den Ergebnissen der untersuchten Immissionen aus Gewerbe und Verkehr,
  • des Landkreises Potsdam Mittelmark mit Anregungen des Fachdienstes Wasserwirtschaft zur Lage des Geltungsbereiches innerhalb der Trinkwasserschutzzone III einschließlich der daraus resultierenden und zu beachtenden Vorgaben, des Fachdienstes untere Bodenschutz- und Abfall-wirtschaftsbehörde mit dem Hinweis auf die erforderliche abschließende Bearbeitung des Schad-stoff- und Entsorgungskonzeptes, des Fachdienstes Gesundheit mit dem Hinweis zur Lage des Geltungsbereiches innerhalb der Trinkwasserschutzzone III einschließlich den daraus resultieren-den Geboten und Verboten sowie der Erforderlichkeit eines hydrogeologischen Gutachtens und Hinweisen zu möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Lärm und Altlasten, - des Zentraldienstes der Polizei – Kampfmittelbeseitigung zur Kampfmittelbelastung des Areals, sowie das Schreiben vom 15. Februar 2019 mit dem die Forderung nach einem hydrogeologischen Gutachten seitens des Fachdienstes Gesundheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark zurückge-nommen wurde,

werden vom
13. Februar 2020 bis einschließlich zum 16. März 2020
während der Dienststunden
Montags von 7.30 – 12.00 und von 13.00 – 15.00 Uhr
Dienstags von 7.30 – 12.00 und von 13.00 – 18.00 Uhr
Mittwochs von 7.30 – 12.00 und von 13.00 – 15.00 Uhr
Donnerstags von 7.30 – 12.00 und von 13.00 – 15.00 Uhr
Freitags von 7.30 – 12.00 Uhr

im Neuen Rathaus der Stadt Teltow, Marktplatz 1/3, Foyer im Erdgeschoss, öffentlich ausgelegt.

Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Sachgebiet Stadtentwicklung (Zimmer 2.11-2.16) im Bauamt der Stadt Teltow vorgebracht werden. Die schriftlichen Stellungnahmen auf dem Postweg richten Sie bitte an: Stadtverwaltung Teltow, Postfach 252, 14505 Teltow. Weil das Ergebnis der Behandlung der Anregungen mitgeteilt wird, ist die Angabe des Verfassers zweckmäßig.

Im Sinne der Vorschrift des § 4 a Abs. 4 BauGB können Sie während des Beteiligungszeitraumes die auszulegenden Unterlagen zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Teltow unter www.teltow.de → Teltow → Stadtentwicklung → Beteiligung der Öffentlichkeit einsehen. Unter der Bezeichnung Bebauungsplan Nr. 61 „ehem. GPG Immergrün“ finden Sie die im Rathaus öffentlich ausliegenden Unterlagen als pdf-Datei.

Nicht fristgerecht eingereichte Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 (2a) der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Sofern Sie ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt: Informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB (Art. 13 DSGVO), welches mit ausliegt.

Teltow, den 24. Januar 2020

Thomas Schmidt                                                     - Siegel -
Bürgermeister

Amtliche Bekanntmachung zum Download

Kartengrundlage: Vermessungsplan ohne Maßstab

    Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) zum Bebauungsplanverfahren Nr. 75 „Ehemaliger Sabersky-Park an der Lichterfelder Allee / Jacobsonsteig“ der Stadt Teltow

    Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Teltow hat am 04.07.2018 in öffentlicher Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 75 „Ehemaliger Sabersky-Park an der Lichterfelder Allee / Jacobsonsteig“ beschlossen.

    Das Plangebiet befindet sich im Nordosten des Stadtgebietes im Bereich des Siedlungsgebietes Seehof zwischen Lichterfelder Allee, Fritz-Reuter-Straße, Marienfelder Anger und Breitscheidstraße. Das Plangebiet ist ca. 1,65 ha groß und besteht aus den Flurstücken 333 und 341 sowie den Flurstücken 37/1, 38 und 342 (jeweils teilweise) der Flur 3 sowie dem Flurstück 210 (teilweise) der Flur 5 in der Gemarkung Teltow.

    Die Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereichs ist der Anlage 2 "Geltungsbereich" zu entnehmen (Kartengrundlage ALK).

    Planungsziel

    Die Aufstellung des Bebauungsplanes dient gemäß Aufstellungsbeschluss der Entwicklung und Sicherung der Fläche als öffentliche Grünfläche unter Berücksichtigung von Biotopverbundqualitäten und Grünverbindungsfunktionen, der Entwicklung der Erholungsnutzung sowie der Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung im Kontext mit der Gesamtentwicklung Seehofs und der Berücksichtigung der Baukultur und Gartenbaukultur und der erhaltenswerten Plätze, Flächen und Grünanlagen von geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung.

    Umweltprüfung

    Gemäß § 2 Abs. 4 und § 2 a Satz 2 Nr. 2 BauGB ist eine Umweltprüfung durchzuführen, bei der die voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 7 und § 1 a BauGB ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Der Umweltbericht wird zur Entwurfsfassung des Bebauungsplans erarbeitet und im weiteren Planverfahren fortgeschrieben. 

    Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind bisher verfügbar und können eingesehen werden:

    -      Artenschutzfachbeitrag

    Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB

    Zur Darstellung der Ziele und Zwecke sowie der Auswirkungen der städtebaulichen Planung wird der Vorentwurf des Bebauungsplans mit Begründung (einschließlich Bestands- und Maßnahmenplan zum Grünordnungsplan) vom 20. Februar 2020 bis einschließlich 20. März 2020 während der Dienststunden

    Montags                 von 7.30 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr

    Dienstags               von 7.30 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr

    Mittwochs             von 7.30 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr

    Donnerstags         von 7.30 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr

    Freitags                    von 7.30 – 12.00 Uhr 

    im Neuen Rathaus der Stadt Teltow, Marktplatz 1/3, Foyer im Erdgeschoss, öffentlich ausgelegt. Die der Planung zugrunde liegenden Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse und DIN-Vorschriften) können bei der Stadtverwaltung Teltow eingesehen werden.

    Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen elektronisch, schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Sachgebiet Stadtentwicklung (Zimmer 2.11-2.15) im Bauamt der Stadt Teltow vorgebracht werden. Die schriftlichen Stellungnahmen auf dem Postweg richten Sie bitte an: Stadtverwaltung Teltow, Postfach 252, 14505 Teltow, auf elektronischem Wege an c.jezischek@teltow.de.

    Nicht fristgerecht eingereichte Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 Abs. 2a der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Sofern Sie ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt: Informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB (Art. 13 DSGVO), welches mit ausliegt.

     

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