1990 bis Heute
Erstmalig mit dem Ende des Krieges wurden Überlegungen zur Erhaltung der Altstadt angestellt. Durch subventionierte Wohnungsbauten konnte die Wohnungsnot beseitigt werden - die Basis für eine Zunahme der Bevölkerungszahl war geschaffen. 1994 wurde dann die Gemeinde Ruhlsdorf durch Bürgerentscheid zum Ortsteil der Stadt Teltow. Im Jahre 1999 zählte die Stadt Teltow knapp 16.500 Einwohner. Zum Zweck der Entwicklung von Verkehr, Stadtentwicklung und Umweltangelegenheiten wurde die „Lokale Agenda 21“ gegründet. Gleichzeitig erfolgte auch die Gründung des „Fördervereins für das Teltower Rübchen“, der sich bis heute für die Neubelebung des Anbaus und die Vermarktung sowie für die Aufklärung zur Echtheit dieser beliebten Saisonfrucht einsetzt.
Durch die intensive Förderung vorhandener Vereine und die Gründung neuer Interessengemeinschaften wurde das kulturelle und sportliche Leben auf ein hohes Niveau gebracht. Die Nähe zur Bundeshauptstadt bewirkte, dass namhafte Unternehmen ihren Sitz bzw. Vertretungen in Teltow errichteten. Auch Einrichtungen des Landes Brandenburg, wie zum Beispiel die AOK, ließen sich in Teltow nieder. Ein entscheidender Schritt zur engeren Verbindung zwischen der Stadt Teltow und der Hauptstadt Berlin wurde mit der Eröffnung der S-Bahn-Strecke zwischen Teltow und Lichterfelde-Süd im Jahr 2005 getan.
Quelle: Heimatverein Teltow, Frank-Jürgen Seider
