Aktuelles

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
hier erhalten Sie alle Informationen zum aktuellen Stand "Coronavirus".

Alle wichtigen Telefonnummern und Ansprechpartner finden Sie hier!

Sobald der Stadtverwaltung neueste Informationen vorliegen, finden Sie diese hier zusammengefasst.


Aktuelles aus dem Rathaus

01.07.2020: Veränderte Öffnungszeiten des Atemwegszentrums in Teltow

Stabile Entwicklungen und sinkende Zahlen an Neuinfektionen mit Covid-19 erlauben es, die Öffnungszeiten des Teltower Atemwegszentrums in der Berliner Straße anzupassen.

Ab sofort gelten diese wie folgt:

Dienstag 10:00 bis 11:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 11:00 Uhr

Die Patienten werden von den niedergelassenen Hausarztpraxen in das Zentrum überwiesen. Ein Besuch der Atemwegspraxis ist ohne Überweisung nicht möglich.


15.05.2020: 3. Phase der Kita-Notbetreuung

Die Leiterin des Kita-Eigenbetriebs „MenschensKinder“ der Stadt Teltow, Solveig Haller, hat sich mit einem Brief an die Eltern gewandt, um die dritte Phase der Kita-Betreuung zu erläutern. „Wir schaffen das“, so Solveig Haller, „auch wenn die Umsetzung der erweiterten Notbetreuung eine echte Herausforderung für uns sein wird.“

Wichtig sei vor allem, dass es gelinge, dass Werkleitung und Kita-Leiterinnen noch vor Himmelfahrt (21. Mai) jeder Familie, deren Kind ab dem 25. Mai wieder betreut werden darf, den Wochentag zur Betreuung mitteilt.

Auskunft gibt es beim Kita-Eigenbetrieb: 03328/3593200 (Mo-Fr 9 - 16 Uhr).

Hier der Elternbrief zum Nachlesen:

„Sehr geehrte Eltern der Kita-Kinder von MenschensKinder Teltow, viele von Ihnen werden mit Spannung die Pressekonferenz der Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst am Dienstagnachmittag im RBB verfolgt haben. Sie stellt hierin das Brandenburger Vorgehen im eingeschränkten Regelbetrieb - Phase 3 - der stufenweisen Öffnung der Kitas vor.

Es ist im Kabinett beschlossen, dass „weiterhin der Grundsatz gilt, dass Kinder nur in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden sollen, wenn ihre Eltern nicht in der Lage sind, eine häusliche oder private Betreuung zu organisieren. Alle Kinder, die bisher an der Notfallbetreuung teilgenommen haben, werden wie bisher weiter betreut, d.h. grundsätzlich täglich und im bisherigen Umfang.“

Sie führt weiter aus, dass „alle anderen Kinder, die auf die Kinderbetreuung angewiesen sind, darüber hinaus ab Ende Mai mindestens einmal wöchentlich - verbindlich und mit Festlegung des Tages - betreut werden sollen (nachzulesen auf der Internetseite des MBJS unter Pressekonferenz vom 12.05.2020). Die Regelungen sollen auch für die Ferienzeit bis Anfang August gelten. Sollten in der einzelnen Kita nach Umsetzung der Maßnahmen noch räumlich und vor allem personelle Ressourcen vorhanden sein, soll die Betreuung für die Kinder im letzten Jahr vor der Schule ausgeweitet werden.

Tagespflegestellen können die Kinder ab 25.05. wieder aufnehmen, für sie beginnt der volle Regelbetrieb.

Das stellt die Kitaleiterinnen zwar vor große Herausforderungen, da die Hygienemaßgaben weiterhin groß sind und die Gruppenstärke sehr gering ist. Das bedeutet, dass viel Personal für wenige Kinder eingesetzt werden muss. Aber die Leiterinnen freuen sich schon sehr mit ihren Kolleginnen und Kollegen, bald weitere Kinder wieder in der Kita begrüßen zu können. Sie haben gemeinsam mit Trägervertretern die neuen Schritte beraten. Es fehlen allerdings für die Umsetzung noch Handreichungen (Allgemeinverfügungen) des Landkreises, um die Änderungen für jede Kita abschließend festlegen zu können.

Das erklärte Ziel, welches sich die Werkleitung und die Leiterinnen heute gestellt haben, ist, dass sie vor Himmelfahrt jeder Familie, deren Kind ab 25.05.2020 wieder betreut werden darf, den Wochentag zur Betreuung mitteilt.

Die große Hoffnung ist, dass die Maßnahmen zur Covid-19-Eindämmung greifen und keine hohen Ansteckungszahlen gemeldet werden, damit ab August die 4. Phase – der vollständige Regelbetrieb – umgesetzt und jedes Kind wieder in die Kita gehen darf.“


14.05.2020: Familienzentrum Philantow unterstützt Eltern

Angesichts vieler Unsicherheiten angesichts der Folgen der Corona-Pandemie haben sich nun die Mitarbeiterinnen des Teltower Familienzentrums Philantow an die Eltern gewandt:

Sehr geehrte Eltern,
es gibt Zeiten, da scheint die Welt auf dem Kopf zu stehen. In diesen besonderen Zeiten der Coronakrise können schnell die Nerven blank liegen. Das betrifft die Kinder wie die Erwachsenen. Wenn das Geld dann auch noch knapp wird, ist es gut, bei der Suche nach Hilfe unterstützt zu werden.

Hierfür haben wir für Sie eine ausführliche Liste zusammengestellt, auf der Sie viele Organisationen mit entsprechenden Adressen, Telefonnummern und Internetzugängen finden. Sie finden Angebote für Teltow, die Ihnen das Leben in dieser Zeit etwas erleichtern können. Wir haben uns Mühe gegeben, möglichst viele Hilfsangebote aufzulisten und zu bündeln. Eine Garantie auf Vollständigkeit können wir jedoch nicht geben.

Die Liste finden Sie hier.

Gern beraten wir Sie auch zu diesen Themen.
Philantow Familienzentrum
Ansprechpartnerin: Meike Emmendörffer
halloinfo@philantow.de
  0176 - 61 44 38 75


11.05.2020: Was in Teltow jetzt wieder möglich ist

Am 8. Mai 2020 erschien die neue Eindämmungsverordnung für das Land Brandenburg. Weitere Lockerungen in der Corona-Krise sollen uns nun wieder ein Stückchen weiter in Richtung Normalität bringen. Was diese Lockerungen bedeuten, haben wir für Sie zusammengestellt:

Ab 9. Mai 2020
- Alle Geschäfte, unabhängig von der Ladengröße, können wieder öffnen, natürlich unter strengen Auflagen
- Spielplätze dürfen wieder genutzt werden
- Angehörige zweier Haushalte dürfen sich wieder treffen
- Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen können Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass
• der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und
• soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird. Alle Familienangehörigen und Freunde sollten ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit den Einrichtungen genau abstimmen.

Ab 11. Mai 2020
- Dienstleister im Bereich Fußpflege und Kosmetik sowie Nagelstudios dürfen wieder öffnen

Ab 15. Mai 2020
- Restaurants, Cafés und Kneipen können bei Einhaltung der Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkten Öffnungszeiten öffnen, Büffets sind nicht möglich
- Dauer- und Mobilcamping ist wieder möglich, wenn die Camper ein eigenes Sanitärsystem haben
- Training in Sportvereinen ohne Wettkämpfe ist erlaubt– möglichst ohne Kontakt. Dies bedeutet, dass auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien wieder kontaktlos trainiert werden kann. Demnach kann beispielsweise auf dem Vereinsgelände wieder Individualsport im Freien wie beispielsweise Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln trainiert werden.

Ab 25. Mai 2020
- Hotels und Anbieter von Ferienwohnungen dürfen wieder vermieten

 

Für Teltow heißt das nun konkret:

Alle städtischen Spielplätze sind seit 9. Mai 2020 wieder geöffnet.

Im Standesamt Teltow ist die Eheschließung in Anwesenheit von Gästen wieder möglich. Neben dem Brautpaar können 12 weitere Personen zur Hochzeit erscheinen.

Ab 11. Mai 2020 können im Rathaus in allen Fachbereichen nach telefonischer Terminvereinbarung Termine wahrgenommen werden. Der Bürgerservice/das Einwohnermeldeamt bietet dieses Service bereits seit dem 4. Mai an, zusätzlich zur telefonischen Terminvereinbarung auch über den Online-kalender. Bitte warten Sie vor dem Eingang des Rathauses (Marktplatz 1-3). Sie werden durch den Mitarbeiter der Stadt abgeholt. Des Weiteren bitten wir Sie, die Hinweisschilder am Eingang des Rathauses zu beachten. In den Räumlichkeiten des Rathauses besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht). Zudem werden Ihre personenbezogenen Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a) EU-DSGVO mit Ihrer Einwilligung und aufgrund Art. 6 Abs. 1 lit e) EU-DSGVO zum Zwecke der Nachverfolgung der Infektionskette im Zusammenhang mit der Kontaktbeschränkung aus der aktuell gültigen SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg erhoben. Ihre Daten werden 28 Tage nach dem Termin datenschutzkonform vernichtet.

Termine in der Tourist Information für den Verkauf von Souvenirs oder Kartenmaterial können telefonisch vereinbart werden. Tel. 03328/4781293. Kostenfreies Informationsmaterial ist ebenfalls erhältlich. Dieses wird allerding NUR durch den Mitarbeiter ausgehändigt. Das Verweilen sowie das Lesen in den Räumlichkeiten sind nicht gestattet.

Die Stadtbibliothek ist bereits seit dem 23. April 2020 wieder eingeschränkt geöffnet. Die Samstagsöffnungstage entfallen bis auf Weiteres. Der Zutritt ist für max. 5 Personen gleichzeitig erlaubt. Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 10 Minuten. Auch hier sind die Hygieneregeln dringend einzuhalten!

Die Nutzung der öffentlichen Sportanlagen unter freiem Himmel im Breiten- und Freizeitsport ist möglich. Die Durchführung des Sport- und Trainingsbetriebs muss kontaktfrei bleiben. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten, dies gilt auch für Warteschlangen. Wettkampfsport, Wettkämpfe, Zweikämpfe, Fußballspiele etc. sind nicht zulässig. Die Hygienemaßnahmen insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, müssen konsequent eingehalten werden. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden. Ausgenommen sind Toiletten.

Die städtischen Einrichtungen wie das Bürgerhaus sowie das Philantow sowie der Stubenrauchsaal bleiben vorerst noch geschlossen. Auch der Jugendtreff Teltow (JTT) wird vorerst nicht öffnen.


05.05.2020: TKS-Kinosommer kann 2020 nicht wie gewohnt stattfinden

Die Veranstaltungsreihe „Open-Air-Kinosommer“ ist für 2020 infolge der geltenden Corona-Beschränkungen abgesagt. Diese Entscheidung trafen die Organisationsteams der Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf sowie der Stadt Teltow schweren Herzens in einer gemeinsamen Videoschalte am 4. Mai 2020.

„Bei unseren Kinosommer-Abenden erwarten wir im Schnitt 300 Zuschauer, als Spitzenwert stehen stolze 600 Gäste in den Büchern. Leider bleibt aus jetziger Sicht völlig unklar, welche Events unter den Begriff ‚Großveranstaltung‘ fallen, die ja bekanntlich bis einschließlich 31. August untersagt sind. Außerdem würden die zu erwartenden Abstandsregelungen nicht nur die zulässige Zuschauerzahl massiv beschränken, sondern damit auch das gesamte Ambiente dieser Abende beeinträchtigen“, so die Organisatoren.

Das vierwöchige Online-Voting zum Thema „Babelsberg-Produktionen“ wurde am 6. April 2020 begonnen und am 3. Mai 2020 abgeschlossen. Zehn Produktionen aus Deutschland, Europa und den USA standen zur Auswahl, wobei das Genre von Komödie über Roadmovie bis zum Thriller und Drama reichte. 332 Mal wurde die Abstimmung bis zum Ende durchgeführt und dabei für bis zu drei Filme abgestimmt. Die sechs Vorführungen waren im Zeitraum vom 20. Juni bis zum 15. August 2020 terminiert.

Die Votingergebnisse – auch in dieser Sache bestand Einigkeit unter den Organisatoren – sollen unbedingt Beachtung finden und werden aus diesem Grund in das Folgejahr 2021 übertragen. Genaue Vorführtermine stehen derzeit noch nicht fest, sondern werden im Regelfall erst zum Jahresende festgelegt.

Hier sind die Ergebnisse beim diesjährigen Voting für den TKS-Kinosommer:

Platz 1: "25 km/h" (113 Stimmen – Vorführung in Teltow)
Platz 2: „Ich bin dann mal weg“ (95 Stimmen – Vorführung in Stahnsdorf)
Platz 3: „Bridge of Spies“ (87 Stimmen – Vorführung in Kleinmachnow)
Platz 4: „Russendisko“ (76 Stimmen – Vorführung in Kleinmachnow)
Platz 5: „Grand Budapest Hotel“ (68 Stimmen – Vorführung in Stahnsdorf)
Platz 6: „Boxhagener Platz“ (65 Stimmen – Vorführung in Teltow)

„Wir sind uns dessen bewusst, dass die Bevölkerung nach Zerstreuung in Form kultureller Aktivitäten förmlich lechzt, gerade in dieser schwierigen Zeit“, sagen die Veranstalter. Sie prüfen aus diesem Grund alternative Eventformen. Genauere Angaben hierzu können derzeit nicht gemacht werden, da diese Prüfungen noch andauern und man keine falschen Hoffnungen schüren möchte.


04.05.2020: Schrittweise Öffnung des Rathauses gestartet

Das Teltower Rathaus wird schrittweise wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Den Anfang machen ab Montag, dem 4. Mai 2020, der Bürgerservice und das Einwohnermeldeamt. Ab 11. Mai sollen dann die anderen Fachbereiche folgen.

Die Öffnung erfolgt in enger Absprache zwischen den Bürgermeistern Thomas Schmidt (Teltow), Michael Grubert (Kleinmachnow) und Bernd Albers (Stahnsdorf), die sich in der vergangenen Woche auf einen gemeinsamen Fahrplan für die Region geeinigt haben. Das gemeinsame Vorgehen schließt individuelle Lösungen für die Rathäuser, je nach den einzelnen personellen und räumlichen Voraussetzungen, nicht aus.

Auch mit den übrigen Bürgermeistern des Landkreises Potsdam-Mittelmark gibt es eine grundsätzliche Einigung darüber, dass die Rathäuser ab dem 11. Mai für die Bürger wieder alle Leistungen anbieten sollen. Allerdings bedeutet dies keine generelle „Öffnung“ der Häuser, vielmehr bleibt eine vorherige Terminvergabe Voraussetzung für das Betreten der jeweiligen Verwaltungssitze.

„Um unseren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten, mussten wir den Service der Verwaltung in den vergangenen Wochen drastisch einschränken“, so Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt. So seien Besucher nur in dringenden Angelegenheiten und nur nach telefonischer Terminvergabe im Rathaus empfangen worden. Nach sechs Wochen sei es nun an der Zeit, den Rückstau an Vorgängen und Bürgeranliegen insbesondere im Einwohnermeldeamt abzubauen, so Schmidt weiter. „Dabei ist es wichtig, dass wir die gebotenen Hygieneregeln strikt einhalten.“

Konkret wird es in Teltow ab dem 4. Mai nun wieder möglich sein, alle Leistungen des Einwohnermeldeamtes in Anspruch zu nehmen. Die Bürgerinnen und Bürger benötigen dafür allerdings einen Termin und werden individuell an der Rathaustür von einem Mitarbeiter der Verwaltung abgeholt. Der freie Zutritt zum Teltower Rathaus ist weiterhin nicht möglich. Der Zugang erfolgt nur über den Haupteingang am Marktplatz. Dort wird auch über die Zutrittsregeln informiert. Bildet sich eine Schlange, so müssen die Wartenden unbedingt den Sicherheitsabstand von 1,5 Meter, besser 2 Meter, zueinander einhalten. Besucher mit Handicap werden nach vorheriger Absprache auch am Fahrstuhl in der Neuen Straße abgeholt. Das Rathaus betreten darf nur die Person, die zur Vorgangsbearbeitung notwendig ist – eine Begleitung ist also nicht möglich.

Um einen Termin zu erhalten, sollten Bürgerinnen und Bürger vorzugsweise die „Online-Terminvergabe“ nutzen. Der Kalender ist hier zu finden.

Alternativ bleibt es auch möglich, einen Termin telefonisch zu vereinbaren. Dafür stehen nach wie vor die Hotlines 03328-4781-0 bzw. -291 zur Verfügung. Per E-Mail ist die Verwaltung zentral unter
stadt-teltow@teltow.de zu erreichen.

Für jeden Besucher des Rathauses gilt ab sofort eine „Maskenpflicht“, das heißt, Mund und Nase müssen in geeigneter Weise bedeckt sein. Diese Pflicht gilt bei Kundenkontakt auch für die Mitarbeiter des Teltower Rathauses.

Wichtig ist, dass der Antragsteller alle erforderlichen Unterlagen mitbringt, ansonsten verfällt der Termin. Welche Papiere notwendig sind, ist unter anderem hier zu finden.

Biometrische Lichtbilder müssen selbst mitgebracht werden, weil der Fotoautomat im Rathaus aus hygienischen Gründen leider nicht zur Verfügung stehen wird.

Nach den Lockerungen im Bürgerservice/Einwohnermeldeamt werden alle anderen Fachbereiche der Teltower Stadtverwaltung dann ab dem 11. Mai wieder den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, die ein konkretes Anliegen haben oder persönliche Vorsprache wünschen. Analog zu den ersten Lockerungen ab 4. Mai wird der Besuch aber weiterhin nur nach vorheriger Terminvergabe möglich sein.

„Wir werden je nach den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie unser Konzept zur schrittweisen Öffnung des Rathauses immer wieder anpassen“, so Bürgermeister Thomas Schmidt. „Die Verwaltung ist arbeitsfähig und setzt alles daran, unter den gegebenen Voraussetzungen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu bearbeiten.“ Oberstes Ziel bleibe es aber, Ansteckungsgefahren für Rathausbesucher und Mitarbeiter der Stadtverwaltung weiterhin zu minimieren.


29.04.2020: Ab 04. Mai 2020: regiobus-Kundenbüros wieder regulär geöffnet

Die regiobus-Kundenbüros - das Mobile Kundenbüro am Bahnhof Werder (Havel) sowie das regiobus-Büro Waldschänke Stahnsdorf - sind ab dem 4. Mai 2020 wieder regulär geöffnet. Neben dem Ticketverkauf werden den Kunden Beratungen zu Fahrplan und Tarifen sowie der Abschluss von Abonnements angeboten.  
 
Öffnungszeiten:  Mobiles Kundenbüro am Bahnhof Werder (Havel) Montag – Freitag 05:15 Uhr bis 17:00 Uhr
 
Kundenbüro Waldschänke Stahnsdorf Dienstag und Donnerstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
 
Die Möglichkeit zur postalischen Zusendung von Fahrausweisen auf Rechnung besteht weiterhin. Hierfür genügt eine schriftliche Anforderung per E-Mail an:

 abo@regiobus.pm 

oder per Post 

regiobus Potsdam Mittelmark GmbH 
Tarif/Vertrieb
Brücker Landstraße 22 
14806 Bad Belzig 
 
In dringenden Fällen können Fahrausweise auch auf den regiobus- Betriebshöfen in Bad Belzig (Einsatzleitung am Haupteingang) sowie auf dem Betriebshof in Potsdam-Babelsberg (Fahrdienstleitung am Eingang zum Betriebsgelände) erworben werden.
 
Darüber hinaus ist der Fahrausweiskauf bei zahlreichen regiobus-Vertriebspartnern in PotsdamMittelmark möglich. 
Nähere Information zu diesen stehen auf der regiobus-Website unter: www.regiobus.pm/service zur Verfügung.
 
 

29.04.2020: APM öffnet wieder regulär

Die regulären Öffnungszeiten sind wie folgt:

Montag geschlossen 
Dienstag bis Freitag  8:30 – 17:00 Uhr 
Samstag 8:30 bis 12:00 Uhr

Bitte beachten Sie zudem die aktuelle Information der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark. 
Diese finden Sie hier.


27.04.2020: Ab Heute ist Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen sowie im ÖPNV Pflicht

Ab dem heutigen Tag ist im ganzen Land Brandenburg das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr Pflicht.

„Viren werden durch Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen übertragen. Mund-Nasen-Bedeckungen können das Versprühen von erregerhaltigen Tröpfchen reduzieren und damit andere Menschen schützen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung darf auf keinen Fall ein trügerisches Sicherheitsgefühl erzeugen. Abstandsgebot und Hygieneregeln müssen weiter strikt eingehalten werden“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher am Sonntag.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz vor dem Coronavirus sind die Kontaktbeschränkungen, das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) von anderen Personen, das häufige und gründliche Händewaschen mit Seife sowie das Einhalten der Husten- und Niesregeln.

Fragen und Antworten zur neuen Regelung

Welche Art von Mund-Nasen-Bedeckung ist vorgeschrieben?

In dem neu angefügten § 11 Absatz 2 in der Eindämmungsverordnung heißt es: „Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“

Die Pflicht bezieht sich auf das Bedecken von Mund und Nase. Somit dürfen selbst hergestellte Alltagsmasken (auch „Community-Masken“ genannt) verwendet werden. Das sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht werden können. Natürlich muss die Maske groß genug sein, damit sie Mund, Nase und Wangen vollständig bedeckt. Zugleich sollte sie möglichst eng anliegen. Auch Schals, Tücher, Buffs oder ähnliches sind ausreichend. Es muss also keine Maske käuflich erworben werden.

Um die neue Regelung zu erfüllen müssen auf keinen Fall ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (sogenannte OP-Masken) oder eine partikelfiltrierende Halbmaske (FFP) verwendet werden. Vorgeschrieben ist bewusst nur eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Qualifizierte Schutzmasken (OP-Masken, FFP2-/FFP3-Masken) brauchen die Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte und sollten deshalb den Krankenhäusern, Arztpraxen, Gesundheitsämtern, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdiensten vorbehalten bleiben.

Was muss man beim Tragen einer Alltagsmaske beachten?

Beim Tragen von Alltagsmasken sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigt werden: 

  • Vor dem Anlegen die Hände gründlich mit Seife waschen. 
  • Innenseite der Maske nicht berühren, um Verunreinigungen zu vermeiden. 
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. 
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern. 
  • Während des Tragens die Maske nicht anfassen und auch nicht um den Hals hängen oder unter das Kinn schieben. 
  • Die Maske wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist. 
  • Beim Ablegen der Maske nur Seiten und Bänder berühren. Die Außenseite könnte verunreinigt sein. 
  • Nach dem Ablegen der Maske die Hände wieder gründlich mit Seife waschen. 
  • Nach dem Gebrauch die textile Maske bei über 60 bis 95 Grad Celsius waschen, bis dahin luftdicht aufbewahren. 
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise zur Maske beachtet werden.

Wichtig: Auch mit einer Mund-Nasen-Bedeckung muss der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen eingehalten werden.

Wer muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

In dem neu angefügten § 11 Absatz 2 in der Eindämmungsverordnung heißt es: „Ab dem 27. April 2020 haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie Fahrgäste bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

Jüngere Kinder unter sechs Jahren müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kleinkinder sollten sogar keine Alltagsmasken tragen. Sie könnten dadurch gefährdet werden. Im öffentlichen Personennahverkehr gilt die Regelung für Fahrgäste, die Fahrerinnen und Fahrer sind hingegen ausgenommen.

Gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auch für Menschen mit Asthma und ähnlichen Schwierigkeiten beim Atmen?

Nein. Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwerer Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen. Dies gilt beispielsweise auch in Fällen von schwererem Asthma. Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen also nur dann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

Wie sollen Gehörlose mit der Maskenpflicht umgehen?

Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt für alle gleich, soweit dies nicht aus zum Beispiel medizinischen Gründen unmöglich ist.

Welche Masken müssen Beschäftigte im Einzelhandel tragen?

Für Beschäftigte im Einzelhandel ist ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung ausreichend.

Was zählt zu Verkaufsstellen des Einzelhandels?

Zu Verkaufsstellen des Einzelhandles (in geschlossenen Räumen) gehören u.a. Lebensmittelmärkte, Supermärkte, Einkaufszentren, Bekleidungsgeschäfte, Baumärkte, Bäckereien, Drogerien, Apotheken, Buchläden, Zeitschriftenläden und Zeitungskioske, Kfz- und Fahrradhändler. Auch Tankstellen-Shops zählen dazu.

Gilt die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auch in anderen Situationen, in denen größere Gruppen von Menschen zusammenkommen?

Nein. Aber in öffentlichen Räumen und Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen empfohlen. Das gilt insbesondere in geschlossenen Räumen. Zum Beispiel beim Warten in Behörden, Arztpraxen und ähnliche Einrichtungen des Gesundheitswesens, Banken und Sparkassen. Diese Empfehlung gilt auch für Verkaufsstellen im Freien, wie zum Beispiel auf einem Wochenmarkt oder an einem Spargelstand, wo viele Menschen aufeinandertreffen können.

Was gehört zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)?

Grundlage ist hier das Personenbeförderungsgesetz. Öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes ist die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Straßenbahnen und Kraftfahrzeugen im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Zum ÖPNV gehören zum Beispiel Linienbusse, Straßen-bahnen, Regionalbahnen, Regional-Express und S-Bahn. Öffentlicher Personennahverkehr ist auch der Verkehr mit Taxen.

Gilt die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auch am Arbeitsplatz, wenn man dort mit anderen Menschen zusammenkommt?

Nein. Grundsätzlich ist aber zu beachten, welche Standards der Arbeitgeber vorgibt.

Wenn alle Menschen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und man damit vor allem den Gegenüber schützt, dann darf man sich doch jetzt wieder mit Freunden in der Gruppe treffen?

Nein! Mit dieser Pflicht soll insbesondere die ersten, schrittweisen Lockerungen schützend begleitet werden, da nun wieder mehr Menschen zum Beispiel in Geschäften oder in Bussen zusammenkommen und der notwendige Abstand eventuell nicht immer eingehalten werden kann. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hilft, die bisherigen Eindämmungsmaßnahmen sinnvoll zu unterstützen, sie kann aber nicht die derzeit bestehenden Maßnahmen ersetzen.

Werden Verstöße mit einem Bußgeld geahndet?

Nein. Die Landesregierung geht davon aus, dass sich alle an diese Vorgaben halten. Bisher sind deshalb diese Aspekte nicht im Katalog der Ordnungswidrigkeiten enthalten.

 

Mehr Informationen finden Sie dazu auch bei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nase-bede-ckungen.html

Bürgertelefon zum Corona-Virus

Das Bürgertelefon zum Coronavirus ist unter der Rufnummer 0331 866-5050 montags bis freitags von 9.00 bis 19.00 Uhr erreichbar. Wichtiger Hinweis: Das Bürgertelefon kann keine medizinische und rechtliche Beratung zum Coronavirus bieten. Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf der Internetseite www.corona.brandenburg.de.


24.04.2020: Neue Allgemeinverfügung zur Kita-Notfallbetreuung

Die Kitas bleiben weiter geschlossen. Die Notfallbetreuung wird aber ab 27. April ausgeweitet. Es bleibt beim Vorrang der häuslichen Betreuung.

Grundvoraussetzung für eine Notfallbetreuung bleibt, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht organisieren können. Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung, nach der es für den Anspruch auf Notfallbetreuung des Kindes ausreicht, wenn ein Elternteil in einer definierten Berufsgruppe arbeitet, wird für berufstätige Eltern in kritischen Infrastrukturen ausgeweitet.

Der Notfall-Betreuungsanspruch besteht zudem – unabhängig von einer Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen – für Alleinerziehende, wenn eine häusliche oder private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann.

Diejenigen, deren Kinder bereits in der Notfallbetreuung sind, müssen keinen neuen Antrag stellen.

 

Das Formular "Arbeitgeberauskunft" muss für die "Ein-Eltern-Regelung" ausgefüllt werden, wenn der eine Elternteil im systemrelevanten Bereich arbeitet und der andere nicht (er muss für die Zustimmung für Notbetreuung aber arbeiten müssen und darf nicht zu Hause sein). Dafür ist das Formblatt, ausgefüllt vom Arbeitgeber, notwendig.

Hier ist der Antrag auf Notfallbetreuung zu finden.

Hier ist das Formblatt "Arbeitgeberauskunft" zu finden.

Die vollständige Allgemeinverfügung des Landkreises können Sie hier einsehen.

Zu weiteren Details steht der Kita-Eigenbetrieb für Auskünfte zur Verfügung:  03328 359 32 00.


20.04.2020: Stadtbibliothek Teltow ab 23. April wieder geöffnet

Unter strikter Beachtung erforderlicher Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts sowie einer Vermeidung von Warteschlangen öffnet die Bibliothek Teltow ab 23. April 2020 wieder eingeschränkt ihre Türen für den Publikumsverkehr.

Um einen möglichst sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

• Es wird max. 5 Personen gleichzeitig der Zutritt erlaubt.
• Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten!
• Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 10 Minuten.
• Lediglich die Medienausleihe ist wieder möglich.
• Ein längeres Verweilen, Lesen, Lernen und Spielen ist derzeit nicht gestattet.
• Das Tragen von Masken wird dringend empfohlen.
• Die Nutzung von Handschuhen ist wünschenswert.
• Die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

Vor der Tür wird ein Wartebereich mit fünf Sitzgelegenheiten im Abstand von jeweils zwei Metern eingerichtet. Zur Verkürzung der Wartezeit stellt die Bibliothek dort Lesestoff bereit. Menschenansammlungen gilt es zu vermeiden. Sollten draußen alle Warteplätze besetzt sein, wird entsprechend darum gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen oder einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Medienrückgaben können darüber hinaus weiterhin jederzeit über die Medienrückgabebox erfolgen, welche sich vor dem Eingang der Bibliothek befindet. Medienverlängerungen können im Internet über das eigene Nutzerkonto durchgeführt werden.Da momentan lediglich ein Aufenthalt von zehn Minuten möglich ist, wird empfohlen, bereits vor dem Bibliotheksbesuch im Online-Katalog nach den Wunschmedien Ausschau zu halten.

Events und Workshops entfallen bis auf weiteres. Ersatztermine werden zeitnah mitgeteilt!

Zusätzliche Hinweise und Aushänge vor Ort sind zu beachten. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen dynamischen Prozess handelt und die Bibliothek Teltow sich jederzeit an den Vorgaben und Verordnungen der Bundesregierung und des Landes Brandenburg orientiert. Das Team der Stadtbibliothek Teltow bittet um ein rücksichtsvolles und solidarisches Verhalten im Sinne des Gemeinwohls.

20.04.2020: Kita-Notfallbetreuung wird ausgeweitet

Die Kitas bleiben weiter geschlossen. Die Notfallbetreuung wird aber ab 27. April ausgeweitet. Es bleibt beim Vorrang der häuslichen Betreuung.

Grundvoraussetzung für eine Notfallbetreuung bleibt, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht organisieren können. Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung, nach der es für den Anspruch auf Notfallbetreuung des Kindes ausreicht, wenn ein Elternteil in einer definierten Berufsgruppe arbeitet, wird für berufstätige Eltern in kritischen Infrastrukturen ausgeweitet.

Der Notfall-Betreuungsanspruch besteht zudem – unabhängig von einer Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen – für Alleinerziehende, wenn eine häusliche oder private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann. Diejenigen, deren Kinder bereits in der Notfallbetreuung sind, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Zu weiteren Details steht der Kita-Eigenbetrieb für Auskünfte zur Verfügung:
03328 359 32 00.

 


18.04.2020: Neue Eindämmungsverordnung des Landes bis 8. Mai 2020

Am 17. April 2020 hat das Kabinett die neue Eindämmungsverordnung für das Land Brandenburg beschlossen. Sie gilt ab 20. April bis zum 8. Mai 2020. Darin werden alle Fragen zu Veranstaltungen, dem gesellschaftlichen Leben, zum Einzelhandel, zu Sportstätten, zu Gaststätten und Pflegeeinrichtungen geregelt. Insbesondere werden auch die weiterhin gültigen Kontaktbeschränkungen thematisiert. Gegenüber der ersten Verordnung gibt es in vielen Bereichen Lockerungen.  

Die aktuelle Eindämmungsverordnung ist hier zu finden.


16.04.2020: Information für die Landwirtschaftsbetriebe die seit dem 10.04.2020 Saisonarbeitskräfte beschäftigen

Die Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 09.04.2020 (GVBl II für das Land Brandenburg Nr.17) ist mit Wirkung vom 10.04.2020 in Kraft getreten.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark, Fachdienst Gesundheit weist auf die Ausnahmeregelung nach § 2 Abs. 2 dieser Verordnung hin.

Danach ist der Arbeitgeber verpflichtet die Arbeitsaufnahme der Saisonarbeitskräfte, die ab dem 10.04.2020 in das Bundesgebiet eingereist sind, beim Landkreis Potsdam-Mittelmark, Fachdienst Gesundheit anzuzeigen. Ebenfalls ist eine Dokumentation über die ergriffenen betrieblichen Schutzmaßnahmen für die ersten 14 Tage nach der Einreise der Saisonarbeitskräfte zu übermitteln.

Dies kann über das E-Mail Postfach:  gesundheitsamt@potsdam-mittelmark.de oder per Post an den Landkreis Potsdam-Mittelmark, Fachdienst Gesundheit, Niemöllerstraße 1, 14806 Bad Belzig erfolgen.

Für Fragen erreichen Sie uns unter  033841 91111

16.04.2020: regiobus fährt nach den Osterferien wieder Regelfahrplan

Mit dem Ende der Osterferien wird regiobus Potsdam Mittelmark am 20. April 2020 wieder zum regulären Schulfahrplan übergehen. Dies entschied der Aufgabenträger Landkreis Potsdam- Mittelmark.

„Auch wenn es aufgrund der Corona-Pandemie zum massiven Kundenrückgang kam und der Schulbetrieb zu diesem Zeitpunkt noch nicht wiederaufgenommen wird, ist es für die Zukunft der Mobilität im Landkreis wichtig, dass der ÖPNV ein verlässlicher Alltagspartner bleibt“, betont der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark Wolfgang Blasig.

„Insbesondere Pendler und Menschen ohne Mobilitätsalternative nutzen auch in diesen Tagen das regiobus-Angebot. Es einzuschränken, hieße daher zu verunsichern und letztlich auch, dass die Fahrt zur Arbeit, Arztbesuche oder auch der Weg zur Abiturprüfung in Frage stünden. Jetzt ist klar – wir sind, unter Beibehaltung der Schutzmaßnahmen, weiterhin für unsere Kunden da“, begrüßt der Geschäftsführer der regiobus Hans-Jürgen Hennig die Entscheidung.

Die Corona-Schutzmaßnahmen in den Bussen, wie das verstärkte Reinigen der Fahrzeuge auf den Betriebshöfen, das Sperrung der ersten Tür der ersten Sitzreihen beim Fahrerbereich werden bis auf Weiteres bestehen bleiben. Damit ist ebenfalls weiterhin kein Kauf von Fahrausweisen in den Bussen möglich. Um hier wieder handlungsfähiger zu werden und auch die Situation beim Ein- und Ausstieg für die Kunden zu verbessern, wird bei regiobus aktuell an alternativen Möglichkeiten zur weitergehenden Verkleidung des direkten Fahrerbereiches gearbeitet.

Bis dahin wird weiterhin ein Erwerb von Fahrausweisen bei den Verkaufsstellen der regiobus-Partner im Landkreis, über den Postweg nach schriftlicher Anforderung bei regiobus sowie für Notfälle auch auf den Betriebshöfen der regiobus in Bad Belzig und Potsdam-Babelsberg ermöglicht.

Alle aktuellen Informationen sowie Fahrpläne der regiobus finden Sie auf www.regiobus.pm .

16.04.2020: Brandenburg lockert Corona-Regeln: Einzelhandel darf wieder öffnen – Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen

Am gestrigen Tag haben alle Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Corona-Lockerungen beraten. Schritt für Schritt soll der Alltag im Land Brandenburg wieder hochgefahren werden.

Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen. Das bedeutet, dass man sich mit den Menschen umgeben soll, die im eigenen Haushalt leben sowie in der Öffentlichkeit mit einer weiteren Person. Gültig bleibt das Verbot von Ansammlungen von Menschen. Besuchsverbote bleiben weiterhin bestehen für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheimen, ambulant betreute Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen.

Für Brandenburg ist folgendes konkret vorgesehen und soll in einer neuen Eindämmungsverordnung festgeschrieben werden; dabei sind jeweils die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln strikt einzuhalten:

Was wird in Brandenburg zuerst gelockert?

Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen (Unterricht) der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen nach entsprechenden Vorbereitungen ab 27. April wieder stattfinden können. Das betrifft in Brandenburg die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien, die noch in diesem Jahr den Mittleren Abschluss erreichen wollen.
Eine Woche später, ab 4. Mai, soll der Schulunterricht in geeigneter Form wieder beginnen für

  • die letzte Grundschulklasse
  • die Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen.

Die Lerngruppen sollen an den Schulen verkleinert, damit Abstände eingehalten werden können. Die konkrete Ausgestaltung wird vom Bildungsministerium erarbeitet. Das Abitur soll in Brandenburg unabhängig von der Öffnung der Schulen wie geplant stattfinden (Prüfungsstart am Montag, 20. April)

Ab wann gelten die Lockerungen?

Ab 27. April:

  • Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen (Unterricht) der Abschlussklassen diesen Schuljahres
  • Bibliotheken und Archive dürfen öffnen
  • Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen dürfen alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen sowie unabhängig von der Verkaufsfläche KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen

Ab 4. Mai:

  • Unterricht für die letzte Grundschulklasse sowie die Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen
  • Friseure sollen unter strengen Auflagen öffnen können. Sie sollen Handschuhe, Gesichts- und Augenschutz bei der Arbeit tragen und direkten Menschenkontakt vermeiden.

Was bleibt weiterhin verboten und geschlossen?

  • Krippe, Kita und Schulen bleiben vorerst bis 3. Mai für den allgemeinen Betrieb geschlossen. Die bestehende Notbetreuung wird für weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Die konkrete Ausgestaltung wird mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt.
  • Restaurants bleiben vorerst weiterhin geschlossen.
  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 2020 untersagt.
  • Gottesdienste wurden in der bundesweiten Absprache ebenfalls bis 31. August untersagt.

Gibt es eine Mundschutzpflicht?

Eine Mundschutzpflicht wird es nicht geben. Allerdings wird das Tragen von Masken oder Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie beim Einkaufen dringend empfohlen.

 

Nach den Absprachen über Lockerungen am Mittwoch sollen die Covid-19-Erkrankungen und Infektionszahlen auch vom Bund weiter beobachtet werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte das nächste Gespräch mit den Ministerpräsidenten für den 30. April an.

Ministerpräsident Dietmar Woidke kündigt an, dass das Kabinett am Freitag eine veränderte Eindämmungsverordnung für Brandenburg beschließen will.

 

16.04.2020: Aktuelle Informationen zur Abfallentsorgung im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Die Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark (APM) informiert wie folgt:

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

nach aktueller Lage auf Grund der Corona-Krisensituation bitten wir Sie, die folgenden Hinweise zur Abfallentsorgung im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu beachten: 

  1. Bis auf Weiteres bleiben die APM-Verwaltungen in Niemegk sowie in Potsdam für den Kundenverkehr geschlossen. Die Korrespondenz kann hier ausschließlich auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen.
  2. Für die Entsorgungen von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten werden ab sofort wieder Termine vergeben.
  3. Ab 21.04.2020 haben wieder alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder/H.) mit diesen vorerst etwas geänderten Annahmezeiten/-terminen für Sie geöffnet: 
  • Dienstag, 21.04.2020 bis Freitag, 24.04.2020 von 08.30 - 17.00 Uhr
  • Samstag, 25.04.2020 von 08.30 - 14.00 Uhr 
  • Montag, 27.04.2020 bis Donnerstag, 30.04.2020 von 08.30 - 17.00 Uhr;
  • Samstag, 02.05.2020 geschlossen!!!

Über die Öffnungszeiten der APM-Wertstoffhöfe ab dem 04.05.2020 werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Bitte richten Sie sich darauf ein, dass sich in Zeiten der Corona-Krisensituation nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten darf (Wertstoffhof in Werder und Teltow max. 5 Kunden sowie max. 4 Kunden auf dem Wertstoffhof in Niemegk). Hierbei kann es ggf. zu längeren Wartezeiten bei der Annahme kommen.

Achten Sie bei Ihrer Anlieferung auf dem Wertstoffhof bitte unbedingt auf einen 2-m-Mindestabstand zu anderen Personen! Kinder müssen bitte im Auto bleiben.

Die bargeldlose Zahlungsweise ist erwünscht.

Wir bitten Sie inständig und weiterhin um Verständnis und Ihre Mitwirkung, dass die Abfallentsorgung auch in diesen Krisenzeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden kann! Über alle aktuellen Dinge, die die Abfallentsorgung betreffen, werden Sie immer auf unserer Website www.apm-niemegk.de und weiteren lokalen Medien informiert.

Bleiben Sie alle gesund und schon jetzt ein großes DANKESCHÖN für Ihr Zutun!
Ihre APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH


14.04.2020: Informationen zum Corona-Virus in Einfacher Sprache

Das Sozialministerium bietet Informationen zum Corona-Virus auch in Einfacher Sprache an. „Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus schränken unser Leben enorm ein. Das betrifft natürlich auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. Sie brauchen Informationen, die verständlich aufbereitet sind“, sagte Sozialministerin Ursula Nonnemacher heute in Potsdam.

Die Informationen in Einfacher Sprache sind auf der zentralen Corona-Internetseite der Landesregierung https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/corona/informatio-nen-einfache-sprache/ eingestellt.

Folgende Themen werden dort erklärt:

  • Corona-Virus - Was ist das? Woher kommt es? Was macht es?
  • Verordnung zu dem Corona-Virus für Brandenburg
  • Bußgeld-Liste

Einfache Sprache ist eine sprachlich vereinfachte Version von Standardsprache oder Fachsprache. Der Sprachstil ist betont einfacher, verständlicher und klarer. Texte in Einfacher Sprache haben kürzere Sätze, einfache Satzstrukturen und wenig Kommata. Schwierige Wörter werden durch einfachere ersetzt, zusammengesetzte Hauptwörter durch Bindestriche getrennt.

Der Text „Verordnung zu dem Corona-Virus für Brandenburg“ beginnt zum Beispiel so: „Die Landesregierung in Brandenburg hat am 22. März 2020 eine Verordnung bestimmt. Die Verordnung enthält Beschlüsse und Regeln. Daran müssen sich alle Bürgerinnen und alle Bürger halten. Die Verordnung gilt bis zum 19. April 2020.“

Außerdem gibt es Informationen zum Coronavirus in 18 Fremdsprachen auf der Corona-Internetseite: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/corona/infor-mation-various-languages/


07.04.2020: Maskenspende aus Partnerregion Rudong eingetroffen

Die chinesische Region Rudong hat ihrer brandenburgischen Partnerstadt Teltow 30.000 Mund-Nasen-Masken gespendet. Die Lieferung war bereits am Montag, dem 6. April 2020, auf dem Flughafen Berlin-Tegel eingetroffen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Ankunft nicht öffentlich kommuniziert. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt nahm gemeinsam mit Feuerwehrchef Jan Ehlers die Spende am Flughafen persönlich in Empfang.

„Die Stadt Teltow bedankt sich sehr, dass die chinesischen Partner in dieser schweren Zeit die Verbindung aufrechterhalten und mit dieser Spende das frisch geknüpfte Freundschaftsband stärken“, so Bürgermeister Thomas Schmidt. „Der Bedarf an Masken in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegen und bei niedergelassenen Ärzten in Teltow ist riesig. Bund, Land und Landkreis können in dieser Not leider nur bedingt helfen. Deshalb ist es für uns umso wichtiger, dass die Stadt selbst alle Möglichkeiten nutzt, um den Menschen den dringend gebrauchten Schutz zu bieten“, so Schmidt weiter. „Die in der Vergangenheit manchmal belächelte Städtepartnerschaft zwischen Teltow und der Millionen-Region Rudong erweist sich in dieser Krisenzeit als echter Gewinn.“

Bei der nicht leichten Abwicklung des Transports der gespendeten Masken stand der Stadt Teltow die China-Expertin Astrid Judith beratend zur Seite. Astrid Judith hatte bereits in der Vergangenheit bei den ersten Schritten zur Städtepartnerschaft zwischen Rudong und Teltow eine wichtige Vermittlerrolle eingenommen. „Diese seriöse Beratung und die damit einhergehende direkte Kommunikation mit staatlichen Stellen hat uns jetzt in die Lage versetzt, dringend benötigte Hilfsgüter für die Region zu mobilisieren“, so Bürgermeister Schmidt.

Die Mund-Nasen-Masken werden ab Mittwoch, dem 8. April 2020, an Pflegeeinrichtungen und niedergelassene Ärzte in Teltow verteilt. Bei der Verteilung sind nicht nur Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Kameraden der Feuerwehr mit von der Partie, auch das in Teltow ansässige Unternehmen „Autohaus Höricke“ wird die Aktion unterstützen. Firmenchef Torsten Höricke hatte sich über das derzeit laufende städtische Hilfsportal „Helfende Hände Teltow“ an die Stadt gewandt und seine Transportkapazitäten angeboten.

Hintergrund zur Städtepartnerschaft Teltow – Rudong:
Der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Teltow und Rudong ist in Teltow am 18. September 2018 unterschrieben worden. Darin heißt es, dass beide Städte „den Austausch und die Zusammenarbeit in Fragen der Kultur, der Bildung und des Sports und der Wirtschaft unterstützen und fördern. Die vereinbarten Ziele sollen schrittweise durch den Austausch und die Zusammenarbeit von Vereinen, Verbänden sowie den Bürgern beider Städte erreicht werden. Beide Seiten führen Delegationsbesuche in nicht festgelegten Zeitabständen durch.“ Innerhalb des ersten Jahres dieser Städtepartnerschaft gab es den Besuch einer Teltower Delegation in Rudong und einer hochkarätigen Delegation aus Rudong in Teltow. Außerdem stehen Bürgermeister Thomas Schmidt und Jun Feng Shen, der inzwischen vom Rudonger Bürgermeister zu einer Art Regionalpräsident aufgestiegen ist, in regelmäßigem schriftlichen Austausch. Beide Seiten lassen keinen Zweifel daran, dass diese Partnerschaft zum gegenseitigen Vorteil weiterentwickelt werden soll.


06.04.2020: Hilfsmöglichkeiten für Unternehmen

Das Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark hat noch einmal einige wichtige Informationen rund um Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld, Soforthilfeprogramm der ILB sowie weitere Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Krise zusammengestellt, die wir Ihnen hier weiterempfehlen möchten:

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Unternehmer und Unternehmerinnen,

wir möchten uns noch einmal mit einigen Informationen an Sie wenden. Viele sind Ihnen sicher bereits bekannt, dennoch möchte wir sie Ihnen noch einmal zusammengefasst zukommen lassen.

Im Auftrag der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark haben wir vor 2 Wochen eine Informationsseite (http://www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/) erstellt, die wir nahezu täglich aktualisieren.

Hier finden Sie Informationen:

  • zum Kurzarbeitergeld
  • zum Soforthilfeprogramm der ILB (welches nun auch für die Landwirtschaft geöffnet wurde)
  • zu weiteren Fördermöglichkeiten (Liquiditätshilfen), für Solo-Selbständige, etc.
  • zu Musterschreiben und Formularen
  • zu Plattformen zum Verkauf von Waren, einer Suche-Biete-Plattform von uns und weiteren Portalen.

Im Terminfenster verweisen wir auf einige interessante Webinare, u.a. vom Digitalwerk Werder (Havel), vielleicht ist ja für Sie etwas Interessantes dabei.

Das Portal "HelpTo"(https://www.helpto.de/14822-50), welches 2015 in der Flüchtlingskrise für die Koordinierung von Hilfsangeboten gegründet wurde, hat nun eine Unterseite für Hilfsangebote und Hilfsgesuche in Corona-Zeiten entwickelt. Jeder kann kostenfrei seine Unterstützung anbieten, ob Hilfe beim Einkaufen in der Nachbarschaft oder mit dem Hund Gassi gehen. Doch nicht nur Privatpersonen können mitmachen, sondern auch Institutionen, Vereine und Unternehmen, die z.B. freie Kapazitäten, Fahrzeuge oder Material haben bzw. Unterstützung suchen. Auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat bereits die Bitte um Spende von selbstgefertigten Bedeckungen für Mund und Nase auf HelpTo veröffentlicht.

In diesem Rahmen möchten wir uns noch einmal sehr herzlichen für das Engagement in der Bevölkerung bedanken, es ist großartig, wie viele Menschen Zeit und Energie in die Hilfe für Andere stecken.

Die Freiwilligendienst-Koordinatorin des Landkreises, Frau Wiesner, steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sollten Sie z.B. Material für Mund-Nasen-Masken spenden wollen, können Sie sie gern kontaktieren. Frau Wiesner ist per Email unter  freiwillig-pm@samev.de erreichbar.

Am Wichtigsten ist jedoch – bleiben Sie alle gesund! Wir hoffen, Sie stehen diese Zeit durch und können nach der Krise Ihr Unternehmen weiterführen. Sollten Sie irgendwelche Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte und wir versuchen gern Ihnen weiterzuhelfen.


05.04.2020: Teltow erhält Zentrum für Atemwegserkrankungen

In der Stadt Teltow wird am Montag, dem 6. April 2020, ein „Zentrum für Atemwegserkrankungen“ eröffnet. Das Zentrum ist in Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark aufgebaut worden. Dabei stellt die Stadt Teltow die Räumlichkeiten in der Berliner Straße zur Verfügung, die sie von der kommunalen Wohnungsgesellschaft WGT angemietet hat. Der Landkreis sorgt für die erforderliche Schutzausrüstung.

Die Patienten werden von den niedergelassenen Hausarztpraxen in das Zentrum überwiesen. Ein Besuch der Atemwegspraxis ist ohne Überweisung nicht möglich.

Die Verantwortung zur Einrichtung des Teltower Zentrums und auch der vergleichbaren Einrichtungen in Bad Belzig, Treuenbrietzen, Kloster Lehnin, Werder, Kleinmachnow und Michendorf liegt nach Angaben des Landkreises bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Landkreis und Kommunen wirken unterstützend mit.

Die Abnahme von Testen auf das Coronavirus ist Aufgabe des ambulanten Bereichs. Daher können sowohl Hausärzte als auch Kinderärzte den Test machen. „Die Schwierigkeit besteht aber hauptsächlich darin, dass die erforderliche Schutzausrüstung oft nicht oder nicht mehr zur Verfügung steht“, so der Landkreis. Das Teltower Zentrum für Atemwegserkrankungen bietet nun die Schutzausrüstung, die es Ärzten erlaubt, erkrankte Patienten zu versorgen und gegebenenfalls zu testen.

Die Auswertung der Tests wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es zwei bis vier Tage, bis das Testergebnis vorliegt.

05.04.2020: Hotline speziell für Pflegeeinrichtungen

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Berlin-Brandenburg (MDK) hat eine Beratungshotline speziell für Pflegeeinrichtungen eingerichtet.

Beschäftigte der ambulanten und stationären Pflege können unter
030 202023-6000 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, inklusive Rückrufservice) ihre Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus stellen, die von erfahrenen Pflegefachkräften beantwortet werden.

Ab 06.04.2020 werden Fragen auch per E-Mail beantwortet
 corona-in-der-pflege@mdk-bb.de

Die MDK-Beratungshotline beantwortet Anfragen von stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten in Berlin und Brandenburg in Bezug auf den Umgang mit dem neuartigen Coronavirus, insbesondere zum Umgang mit Verdachtsfällen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen und Isolationsmaßnahmen. Das Angebot ist auf Anregung des Brandenburger Sozialministeriums entstanden.


02.04.2020: Welche Geschäfte noch öffnen dürfen

Die Stadtverwaltung wird oft gefragt, welche Art von Geschäften aufgrund der Eindämmungsverordnung denn nun noch offen bleiben dürfen. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle die sogenannte Positivliste:

Hier ist sie zu finden.

02.04.2020: Beitragsfreiheit für Eltern, deren Kinder nicht an der Notbetreuung teilnehmen, ist sicher

Aufgrund der Anwendung der Richtlinie des MBJS zum Elternbeitrag vom 30.03.2020 ist landesweit geregelt, dass die Eltern, deren Kinder nicht an der Notbetreuung teilnehmen, vom Elternbeitrag ab dem 01. April 2020 freigestellt werden können.

Der Eigenbetrieb zieht deshalb vorerst im Monat April keinen Elternbeitrag incl. des Essengeldes ein. Die Schließung der Kitas dauert voraussichtlich vom 18.03.2020 bis zum 17.04.2020, was einem Monat entspricht. Bei länger andauernder Beschränkung durch die Gesundheitsbehörde, kann den davon betroffenen Eltern für die Dauer des Ausschlusses des Kindes von der Betreuung weiterhin kein Elternbeitrag zugemutet werden – so im Begründungstext zur Richtlinie.

Dies betrifft Eltern des Eigenbetriebes MenschensKinder Teltow, Eltern, deren Teltower Kind sonst eine Tagespflegestelle besuchen würde sowie Teltower Kinder, die in Berlin betreut werden.

Für Eltern, die ihr Kinder in die Notbetreuung bringen, regelt die Richtlinie des Landes nichts. Die Bürgermeister des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind bemüht, eine landesweit einvernehmliche Abstimmung hierzu zu erreichen. Auch diese Eltern sollen nach dem Willen der Bürgermeister vom Beitrag befreit werden.


01.04.2020: Kontaktsperre bis 19.04.2020 verlängert

Ministerpräsident Dietmar Woidtke hat die seit dem 23.03.2020 geltenden Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April 2020 verlängert. Somit müssen sich die Bürgerinnen und Bürger noch zwei weitere Wochen, bis zum Ende der Osterferien, auf drastische Einschränkungen im öffentlichen Leben einstellen.

Grundsätzlich gilt, stets und unbedingt die vorgegebenen und allgemein bekannten Verhaltensregeln zu berücksichtigen. Dazu zählen:

  • 1,5 Meter Mindestabstand
  • Sozialkontakte nur innerhalb der Familie, im gemeinsamen Hausstand oder höchstens eine andere Person

Hier noch einmal eine Übersicht an Antworten, zu den am häufigsten gestellten Fragen:

  1. Aufenthalt im öffentlichen Raum
    In Brandenburg besteht keine Ausgangssperre. Deshalb darf man sich bei Einhaltung der Regeln frei bewegen. Dennoch sollten nicht notwendige Wege und Fahrten, zum Beispiel Wochenendausflüge, unterbleiben. Versammlungen o.ä. sind strikt untersagt.
  2. Angeln und Jagd
    Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Die Jagd erfolgt aktuell unter anderem mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest beizutragen, insbesondere in den grenznahen Kreisen zu Polen. Auch hier gilt: Kontakte zu höchstens einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes. Auch beim Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand!
  3. Freizeit / Tourismus / Vermietung
    Ausflüge im Land Brandenburg sind unter Einhaltung der Vorgaben nicht untersagt, sollten aber vermieden werden. Übernachtungsangebote – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler aus Polen, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.
  4. Eigenes Ferienhaus oder –wohnung / Datschen
    Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen genutzt werden. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten. Es wird dringend gebeten, auf die jeweils örtliche Situation Rücksicht zu nehmen. Lokal oder auf Kreisebene können aus besonderem Anlass anderslautende Festlegungen getroffen werden.
  5. Geburten
    Besuche von Geburtsstationen bzw. der Aufenthalt im Kreissaal durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen sind in der Regel erlaubt. Dies kann jedoch vor Ort gesondert und abweichend geregelt werden. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.
  6. Friedhöfe
    Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

Da die vergangenen Tagen aber gezeigt haben, dass sich leider nicht alle an die Beschränkungen halten und Polizei sowie Ordnungsämter mehrere Verstöße feststellen mussten, wurde ein Bußgeldkatalog beschlossen, der am heutigen Tage in Kraft tritt. Dieser beinhaltet folgende Bußgelder:

  • Nichteinhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter – zwischen 50 und 500 Euro
  • Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen trotz Verbots – zwischen 50 und 500 Euro, die Veranstalter müssen mit einer Strafe zwischen 500 und 2500 Euro rechnen
  • Öffnung eines Ladens ohne Ausnahmegenehmigung – zwischen 1000 und 10 000 Euro

Die bereits angeordnete Schließung von Schulen, Kitas, Theatern, Kino oder Restaurants gilt ebenfalls bis zum 19. April 2020.

01.04.2020: Gesichtsmasken dringend benötigt – aber falsche Bezeichnung kann teuer werden

Der Landkreis hatte bereits um Hilfe bei der Herstellung von Gesichtsmasken gebeten. Diesen Aufruf möchten wir gern noch einmal wiederholen und hoffen auf viele Helferinnen und Helfer, um die Lücke in der Versorgung mit Gesichtsmasken zu schließen.
Eine Anleitung zur Herstellung ist zum Beispiel von der Stadt Essen bereits erstellt worden, aber auch auf YouTube findet man jede Menge Anleitungen.

Aber bitte beachten Sie: Der Begriff „Schutzmaske“ oder „Atemschutzmaske“ ist klar definiert und solche Masken müssen festgelegte Kriterien erfüllen. Bei den selbst hergestellten Masken ist das aber nicht der Fall. Aktuell warnen Anwaltskanzleien vor plötzlichen Abmahnungen in den Briefkästen, wenn jemand mehrere Masken herstellt und diese im Internet oder anderswo anbietet.

Deshalb: Benutzen Sie die Begriffe „Atemschutzmasken“ oder „Schutzmasken“ bitte nicht, sondern bezeichnen Sie Ihre selbst genähten Masken lieber als Gesichtsmasken, Mundbedeckung, Mund- und Nasen-Maske oder Behelfsmaske.

Gesammelt werden die Masken im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten, Straße nach Fichtenwalde 10 Montag bis Sonntag in der Zeit von 8 bis 16 ab. Von dort aus werden sie dahin verteilt, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

In Teltow steht eine Sammelkiste vor dem Haupteingang des Neuen Rathauses. Dort können die Masken hineingelegt werden.

In Kleinmachnow können Sie Ihre selbstgenähten Masken in die Rückgabebox der Gemeindebibliothek, Rathaus Kleinmachnow (Südseite), Adolf-Grimme-Ring 10, einwerfen, wir geben sie nach Beelitz weiter.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.


30.03.2020: Stadtverwaltung kooperiert mit der Evangelischen Kirchengemeinde

Mit dem neuen Projekt „Helfende Hände Teltow“ haben Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeit, sich bei der Stadtverwaltung unter der Hotline 03328/4781-293 zu melden, wenn sie Hilfe benötigen oder Hilfe anbieten können.

Ab sofort steht die Evangelische Kirchengemeinde St. Andreas Teltow als Kooperationspartner mit zur Verfügung. Mit ihrem Gemeindenetzwerk wird die Nachbarschaftshilfe erweitert und soll trotz notwendiger Distanz verbinden.
Nutzen Sie gern folgende Kontaktmöglichkeiten:
Pfarrer Arndt Klemp-Kindermann: 03328/303141 (9-13 Uhr) arndt.klemp-kindermann@evangelisch-teltow.de
Diakon Martin Bindemann: 03328/308343 (14-18 Uhr) martin.bindemann@evangelisch-teltow.de

Die Kirchengemeinde handelt in Absprache mit der Stadt Teltow und in Achtung der gültigen amtlichen Verordnung zur Eindämmung der Corona-Epidemie.

Weitere Informationen zum Gemeindenetzwerk Nachbarschaftshilfe finden Sie hier.

30.03.2020: Hilfsangebot für Fläminger Betriebe - brandenburghilft.de

Der Tourismusverband Fläming e.V. informiert wie folgt:

Liebe Fläminger Betriebe, liebe GastgeberInnen, liebe Lieblingsorte der Region,

ab sofort gibt es die Möglichkeit Ihren Betrieb oder Ihr Unternehmen bei www.brandenburghelfen.de zu registrieren. Dort können Sie ganz einfach Gutscheine für Ihre Kunden und Gäste anbieten, damit Lieblingsorte bleiben!

Von der Coronakrise betroffene Unternehmer/innen und Firmen können sich unter: https://www.brandenburghelfen.de/mein-unternehmen-registrieren/ anmelden. Dazu müssen Sie das Formular ausfüllen und absenden. Nach wenigen Werktagen sind Sie dann auf der Plattform sichtbar und können Ihre Gutscheine oder Spendenoptionen anbieten – Ganz gleich, ob beispielsweise als Gastronomiebetrieb, Freizeiteinrichtung, Kulturangebot, Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten, Lebensmitteln, Einzelhändler (Non Food) oder mit einer weiteren Dienstleistung.

Die Initiative der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft generiert damit keine Einnahmen. Das Geld wird direkt an den Lieblingsort zu 100 % weitergegeben. Zusätzlich zum Gutscheinwert wird ein kleiner Betrag für Bank- und Transaktionsgebühren erhoben, der an den Zahlungsdienstleister weitergegeben wird (z. B. PayPal). Genauere Informationen finden Sie auf der Webseite. Wenn wir Ihnen helfen können, schreiben Sie uns bitte eine Mail, die wir ab Montag beantworten werden.

Gemeinsam sind wir stark!
Ihr Team des Tourismusverbandes Fläming e.V.
 info@reiseregion-flaeming.de

30.03.2020: Kreis bittet um Herstellung von Schutzmasken

Potsdam-Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig bittet alle Menschen, die mit einer Nähmaschine umgehen können, um Unterstützung, um die Lücke in der Versorgung mit Mundschutzmasken zu schließen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Potsdam-Mittelmark,

gemeinsam erleben wir eine beispiellose und außerordentlich schwierige Gesundheitskrise, die unser ganzes Land erfasst hat und in allen Lebensbereichen deutlich zu spüren ist.Inzwischen ist klar, dass dringend benötigte Schutzmasken absehbar nicht zur Verfügung stehen werden. Deshalb wendet sich der Landkreis mit einem ungewöhnlichen Aufruf an seine Einwohner.

Wir bitten Sie uns dabei zu unterstützen, kurzfristig dringend benötigte Mund-Nase-Masken anzufertigen! Das Herstellen der Masken ist eine sehr notwendige Hilfe für Einrichtungen im Landkreis insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen oder Pflege. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Der Landrat

Eine Anleitung zur Herstellung ist zum Beispiel von der Stadt Essen bereits erstellt worden.
Auf Youtube finden sich noch jede Menge weitere Nähanleitungen.

Gesammelt werden die Masken im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten, Straße nach Fichtenwalde 10 Montag bis Sonntag in der Zeit von 8 bis 16 ab. Von dort aus werden sie dahin verteilt, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

In Teltow steht eine Sammelkiste vor dem Haupteingang des Neuen Rathauses. Dort können die Masken hineingelegt werden.

In Kleinmachnow können Sie Ihre selbstgenähten Masken in die Rückgabebox der Gemeindebibliothek, Rathaus Kleinmachnow (Südseite), Adolf-Grimme-Ring 10, einwerfen, wir geben sie nach Beelitz weiter.

Also! Ran an die Stoffreste und die Nähmaschine!  


29.03.2020: Neuerungen bei der Kita-Notbetreuung!

Die Landesregierung hat bei der Notbetreuung in den Kitas nachgesteuert. Bislang dürfen aufgrund der Corona-Krise seit dem 18. März 2020 in Brandenburg nur Kinder in Kitas und Horten im Notfall betreut werden, wenn beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Für viele Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich war das ein Problem, wenn das andere Elternteil nicht in einem systemrelevanten Beruf arbeitet.

In folgenden Bereichen ist es nun ab sofort ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“):

im Gesundheitsbereich
in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen
im medizinischen und im pflegerischen Bereich
bei stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten
bei den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter
sowie für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notfallbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist. Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit, entfällt dieser Anspruch.

Darüber hinaus sollen Kinder bis zum Ende des Grundschulalters unbeschadet der Frage, ob die Eltern in einem systemrelevanten Bereich tätig sind, die Notfallbetreuung aufgenommen werden, wenn dies das Kindeswohl erfordert.

Außerdem wurde der Anwendungsbereich für die „Zwei-Elternregelung“ bei der Notfallbetreuung auf folgende Beschäftigungsbereiche ausgeweitet:

Medien
Veterinärmedizin
für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal
Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind

Bitte wenden Sie sich für Fragen vertrauensvoll an den Kita-Eigenbetrieb der Stadt Teltow. Dort ist ein Informations-Telefon eingerichtet: 03328 359 32 00.
Diese Telefonnummer ist von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 16 Uhr erreichbar!


28.03.2020: Regiobus bedient bis Ostern regulären Fahrplan

Der Geschäftsführer der regiobus, Hans-Jürgen Hennig informiert wie folgt:

„In Absprache mit dem Aufgabenträger der regiobus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die regiobus bis zu den Osterferien weiterhin planmäßig den vollumfänglichen Regelfahrplan fahren, in der Ferienzeit vom 06. – 17. April den regulären Ferienfahrplan.

Für unsere Kunden und Mitarbeiter heißt dies Fahrplansicherheit für die nächsten drei Wochen. Gegen Ende der Osterferien wird das Weitere entsprechend der aktuellen Lage entschieden werden. Auch wenn die Zahl der Fahrgäste auch auf den regiobus-Linien deutlich zurückgegangen ist, zeigen die letzten Wochen, dass der ÖPNV für viele Menschen in Potsdam-Mittelmark unverzichtbar ist, um die Arbeitsstätte, den Arzt oder den Einkaufsmarkt zu erreichen.

Sie vertrauen uns und unserem Angebot. Das zeigte sich auch in zahlreichen positiven Rückmeldungen an unsere Mitarbeiter. Dafür sind wir auch im Hinblick auf die Zukunft dankbar. Die Maßnahmen zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste wie das das Sperren der ersten Tür und Sitzreihe, das Öffnen der hinteren Türen an jeder Haltestelle zum Durchlüftung der Fahrzeuge sowie deren verstärkte Reinigung haben sich bewährt und werden weiterhin durchgeführt.

Wir bitten unsere Fahrgäste zu ihrem gegenseitigen Schutz die empfohlenen Maßnahmen, wie möglichst 1,5 Meter Abstand voneinander in den Fahrzeugen, Husten nur in die Armbeuge und Händewaschen weiterhin zu unserer aller Sicherheit ernst zu nehmen.

Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für das Verständnis und hoffen, dass alle unsere Kunden und Mitarbeiter gesund diese Herausforderung meistern.“

Alle Fahrpläne und aktuelle Fahrinformationen finden Sie auf www.regiobus.pm.


27.03.2020: Helfende Hände: Stadtverwaltung vermittelt Hilfe

Um in der schwierigen Zeit der Corona-Krise die die persönlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, hat die Stadt Teltow das Projekt „Helfende Hände“ ins Leben gerufen.

Damit soll das alltägliche Leben, das vor allem bei den älteren und chronisch kranken Menschen derzeit stark eingeschränkt ist, erleichtert werden. Aufgrund der öffentlichen Beschränkungen im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind es besonders die unter Schutz stehenden Menschen, die diese Auswirkungen gerade stark spüren. Deshalb rufen wir zu gegenseitiger Unterstützung und Zusammenhalt auf.

Benötigen Sie Hilfe oder können Sie selbst Hilfe anbieten, kennen Sie jemanden, der Hilfesuchender oder Hilfebietende ist? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Unsere eigens zu diesem Zweck eingerichtete Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 15:00 Uhr sowie von 15:00 bis 8:00 per Anrufbeantworter besetzt.

Hotline „Helfende Hände“: 03328/4781-293

Sie können sich auch per E-Mail oder per Post an uns wenden:
Stadtverwaltung Teltow
Marktplatz 1-3
14513 Teltow 
 helfende.haende@teltow.de

Unter diesen Kontaktmöglichkeiten nehmen wir Ihr Hilfegesuch oder Ihr Hilfsangebot gern entgegen und vermitteln entsprechend den Kontakt.

Unsere Region zeigt bereits große Solidarität. Weitere Hilfsangebote gibt es inzwischen schon von der Akademie 2. Lebenshälfte, von der Facebook-Gruppe „Nachbarschaftshilfe TKS“ sowie von den Webseiten www.nebenan.de und www.tks-hilft.de.

Bitte reden Sie darüber, informieren Sie Ihre Nachbarn und Bekannten, in dem Sie ihnen das Angebot ausdrucken und in den Briefkasten werfen.
Die Vorlage haben wir Ihnen hier zur Verfügung gestellt.

 


26.03.2020: Akademie 2. Lebenshilfe startet Corona-Hilfe aktuell

Auch und gerade jetzt zählt für die Akademie 2. Lebenshälfte das Motto: Lernen – Engagieren – Wandel gestalten. Wir lassen unsere älteren Mitstreiterinnen nicht allein! Zu ihnen haben wir vielfältige persönliche Beziehungen und sie haben oft beste Kontakte in ihrer Nachbarschaft, die wir gemeinsam nutzen können, um möglichst viele ältere Menschen zu erreichen. Wir wollen den Kontakt per Telefon und E-Mail aktiv aufrechterhalten, zum Einfach-mal-reden und um gegebenenfalls Unterstützungsbedarf zu erfragen.

Besonders jetzt kommt es auf Zusammenhalt und eine solidarische Gemeinschaft an! Um das Ansteckungsrisiko älterer und chronisch kranker Mitbürger*innen zu minimieren, bieten bereits viele Menschen Unterstützung für Personen der Risikogruppe an - sei es beim Besorgen der Einkäufe und Medikamente oder beim Gassigehen. Dies geschieht oft über die sozialen Medien, wodurch die Hilfsangebote viele Ältere nicht erreichen.

Um diese hilfsbereiten Menschen vor Ort mit denen zusammenzubringen, die Hilfe brauchen, möchte die Akademie 2. Lebenshälfte in T-K-S daher eine Nachbarschaftshilfe koordinieren. So wollen wir unseren Teil dazu beitragen, den Zusammenhalt auch jetzt konkret zu gestalten.

 03328 47 31 34 (Mo bis Fr 09.00 – 15.00 Uhr)  
ehrenamt-tks@lebenshaelfte.de

26.03.2020: Standesamt Teltow setzt Eheschließungen aus

Aufgrund der am 23. März 2020 in Kraft getretenen SARS­COV-2 Eindämmungsverordnung für das Land Brandenburg hat die Stadt Teltow nach gründlicher Abwägung und entsprechender Empfehlung des Landkreises vom 23.März.2020 entschieden, zunächst alle Trauungen bis zum 19. April 2020 auszusetzen, um dem Ziel der Verordnung entsprechend zu handeln.

Ziel der in der Verordnung genannten Maßnahmen ist es, das Tempo der Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung zu verlangsamen, damit schwerstkranke Menschen auch weiterhin die erforderliche medizinische Hilfe bekommen können, die sie brauchen.

Uns ist bewusst, dass diese Entscheidung für die betroffenen Brautpaare sehr einschneidend ist, da Ihre Trauung ein ganz besonderes Ereignis in Ihrem Leben sein sollte. Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns in dieser Notsituation für die Verschiebung Ihrer Eheschließung entschieden haben.

Selbstverständlich werden Sie bei einer Neuterminierung bevorzugt behandelt. Unsere Standesbeamtinnen werden unaufgefordert mit Ihnen Kontakt aufnehmen, sobald es uns sinnvoll erscheint neue Termine zu vergeben.

26.03.2020: Stadt Teltow organisiert weitere Ausgabestellen für gelbe Säcke

Um den Teltower Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Möglichkeit zu bieten, Plastik und Verpackungen wie gewohnt zu trennen, haben sich zwei Tankstellen der Stadt bereiterklärt, für die Zeit der Corona-Krise als Ausgabestelle zu fungieren.
Für diese Unterstützung und den Service bedanken wir uns ausdrücklich!

Wir möchten dennoch höflichst darauf hinweisen, dass ein „hamstern“ der gelben Säcke nicht gestattet ist und maximal 2 Rollen pro Haushalt abgegeben werden. Eine permanente Verfügbarkeit kann aufgrund der aktuellen Lage nicht gewährleistet werden, aber wir sind bemüht, mögliche Engpässe zu verhindern.

Folgende neue Ausgabestellen stehen ab sofort zur Verfügung:

JET Tankstelle Mahlower Straße 144 | 14513 Teltow

ESSO Tankstelle Warthestraße 1 | 14513 Teltow

Hinweis: Diese Ausgabestellen stehen vorerst  nur für die aktuelle Zeit zur Verfügung!

bekannte Ausgabestellen (bitte Öffnung aufgrund des Corona-Virus vorab prüfen)

Angelsport Teltow | Inh. J. Grimm Oderstraße 45

APM Wertstoffhof Teltow Ruhlsdorfer Straße 100

Lotto-Toto-Zeitschriften Potsdamer Straße 17

Simon's Presseshop | Fr. Rietenbach | am S-Bahnhof Teltow Lieselotte-Herrmann-Straße 4

Stadtverwaltung Teltow Marktplatz 1-3

Werkzeughandel und Arbeitsschutz Brahmsstraße 36 a

Werkzeugvermietung | Andreas Kautz Oderstraße 50

26.03.2020: Social Work goes Social Media

Ein wunderbares Angebot, dass wir Ihnen hier gern vorstellen möchten:

Liebe Eltern,
wir sind Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Stiftung JOB in Teltow.
Was für eine Zeit. Ihre Kinder dürfen nach einer offiziellen Untersagung des Schulbesuchs seit 18.3.2020 bis voraussichtlich 20.4.2020 nicht mehr in die Schule und ins Jugendhaus. Die Lehrerinnen  und Lehrer arbeiten mit Hochdruck an Ideen Ihre Kinder nun alternativ zu beschulen.

Auch Sie werden sicherlich gerade sehr damit beschäftigt sein, zu Hause der neuen Anforderung gerecht zu werden. Home Office? Notbetreuung? Doch auch für ihre Kinder ist es eine Zeit der Unsicherheit. Ihnen fällt nicht nur der Schulbesuch weg, sondern auch der Umgang mit anderen wichtigen sozialen Kontakten. Der Besuch beim Kumpel nach der Schule, sonntags mit den Großeltern rumalbern, das geliebte Fußballtraining oder Reitunterricht sind da nur einige Beispiele.

Wir möchten Ihnen und Ihren Kindern mit Hilfe des Social Medias weiterhin Ansprechpartner sein. Über die Plattform „Facebook“ haben wir eine Seite einrichten können, auf der es den Kindern und Jugendlichen möglich ist, persönlichen Kontakt zu uns aufzunehmen, aber auch was von Ihren Freunden zu hören und zu sehen. Es wird gemeinsame Aktivitäten geben, verbindende Aktionen, die es den Kindern und Jugendlichen leichter macht, die notwendige Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit zu bewältigen. Anregungen zur sinnvollen Beschäftigung in dieser besonderen Situation sind sicherlich gut. Nicht nur über Facebook, sondern auch über Instagram können wir nun mit den Kids in Kontakt treten.

Wir wissen, bisher galt die Devise, in sozialen Medien Maß zuhalten. Nun könnte uns der Technikfortschritt eine Hilfe sein, um soziale Kontakte weiterhin zu pflegen. Bitte seien Sie ihren Kindern dabei behilflich, uns auf diesem Weg zu finden! Würden Sie ihnen einen Facebook Account erstellen? Dürfen sie vielleicht Ihren in den nächsten Wochen nutzen? Bitte begleiten Sie ihr Kind im Internet!

Wir sind für Sie, die Kinder und Jugendlichen da.
https://www.facebook.com/jugendhaus.schiffer/ 
https://www.instagram.com/schiffer14513/

Alternativ erreichen Sie auch:
stephanie.schulze@stiftung-job.de 
 markus.nachtigall@stiftung-job.demarkus.nachtigall@stiftung-job.de   Tel. 03328.3090178
 tatjana.fyl@stiftung-job.de;
 mirjam.winkler@stiftung-job.demirjam.winkler@stiftung-job.de
geraldine.kliesch@stiftung-job.de;
 pieter-jan.mumme@stiftung-job.depieter-jan.mumme@stiftung-job.de Tel. 03328317644 oder Mobil: 0176 / 102 441 41


25.03.2020: Corona-Epidemie: Teltow öffnet Maerker-Portal für Nachbarschaftshilfe

Der „Maerker“ wird in Teltow bis auf weiteres als Plattform zur Nachbarschaftshilfe geöffnet. Die Stadt möchte damit Menschen, die in der aktuellen Situation auf nichtmedizinische Hilfe von außerhalb angewiesen sind und Menschen, die Hilfe anbieten können, eine Plattform bieten. Hierfür kann ab sofort die Teltower Maerker-Plattform genutzt werden.

Wer also beispielsweise Einkaufshilfe benötigt, kann unter einer groben Ortsangabe sein Anliegen als Maerker eintragen. Wer diese Hilfe bereitstellen möchte, meldet sich per E-Mail an maerker@teltow.de .

Die Stadtverwaltung wird einen Kontakt herstellen, in dem sie die Kontaktdaten des Hilfegebenden an den Hilfesuchenden weiterleitet (nicht umgekehrt!). Im Maerker wird gekennzeichnet, wenn ein Hilfegesuch erfolgreich war.

25.03.2020: Schließzeit in den Sommerferien wird in diesem Jahr ausgesetzt

In den geöffneten Notfall-Kitas betreuen wir zurzeit 11 % aller unter Vertrag stehenden Kinder. Uns ist völlig bewusst, dass viele Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu Hause nur absichern können, indem sie unter anderem Urlaub nehmen. Wir möchten den Eltern gern entgegenkommen und die sowieso schon angespannte Situation nicht verschärfen.

Aus diesem Grund werden wir die Schließzeit in diesen Sommerferien aussetzen. Da wir davon ausgehen, dass ein Großteil der Familien aufgrund der Schulferien trotzdem mit ihren Kindern in dieser Zeit Urlaub genießt, wollen wir auch die Urlaubszeiten der Kolleginnen und Kollegen entsprechend umplanen bzw. anpassen.

25.03.2020: Corona-Soforthilfeprogramm der ILB wurde veröffentlicht

Heute, seit 9 Uhr können bei der ILB die Anträge für die Corona-Soforthilfemaßnahmen gestellt werden. Sie finden alle Antragsunterlagen auf unserer Webseite: http://www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/sofortmassnahmen-fuer-die-wirtschaft/corona-soforthilfe-der-ilb/

Bitte beachten Sie: Für Beratungen zum Förderprogramm steht Ihnen die ILB zur Verfügung, Sie erreichen das Beratungsteam unter 0331 - 660 2211, Mo bis Fr 09:00 bis 20:00 Uhr und Sa 10:00 bis 14:00 Uhr oder unter beratung@ilb.deberatung@ilb.de.

Die ILB hat auf ihrer Webseite zudem Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Selbstständige zusammengestellt. Diese finden Sie hier: https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/leitfaden/

Wir haben Ihnen zahlreiche weitere Informationen auf unserer Webseite zusammengefasst: http://www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/ Dort finden Sie Informationen zu Kurzarbeitergeld und Steuerstundungen sowie weiteren Darlehensprogrammen, sie finden dort wichtige Kontaktdaten und Handbücher sowie Musterschreiben an diverse Institutionen.

Gestern haben wir zudem ein Suche-Biete-Portal ins Leben gerufen – Sie können uns gern freie Kapazitäten oder Bedarfe melden und wir veröffentlichen diese auf unserer Seite. Haben Sie weitere Anregungen, wie wir Sie in dieser schweren Zeit unterstützen können? Dann senden Sie eine Mail an caroline.stallbaum@tgz.pm . Wir werden mit der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark und unseren Netzwerkpartnern nach Lösungen suchen.

Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH
Potsdamer Straße 18A
14513 Teltow


24.03.2020: Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    Bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    Bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
  • Technische Daten: Mittelbereitstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens - oder Körperschaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berücksichtigt.
  • Programmvolumen: bis zu 50 Mrd.€ bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

Die offizielle Bekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie hier

24.03.2020: Aktuelles zur Corona-Epidemie aus dem Landkreis (Stand 23.03.2020, 18.21 Uhr)

Pressemeldung des Katastrophenschutzstab des Landkreises Potsdam-Mittelmarkvom 23.03.2020:

Inzwischen 38 Personen an Corona erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow zu verzeichnen. Eine der infizierten Personen muss bisher stationär (Charité in Berlin) betreut werden. 97 (+27 zum Vortag) Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 421 (346 Vortag) Personen, davon wurden 102 (96) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung (186).

Für den Bereich Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf steht die Abstreichstelle des Krankenhauses Ludwigsfelde, Albert-Schweitzer-Str. 40-44, seit 19.03.2020 zur Verfügung. Sprechzeit: Mo. - Fr. 9:00 - 11:00 Uhr, 14:00 - 16:00 Uhr Außerdem sind für Kleinmachnow und Teltow weitere Abstreichstellen vorgesehen. Hier ist zu bemerken, dass die Verantwortung zur Einrichtung bei der Kassenärztlichen Vereinigung liegt, der Landkreis dabei unterstützend wirkt.

Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen, je nach Belastung des Labors. Die Abnahme von Testen ist Aufgabe des ambulanten Bereichs. Daher können sowohl Hausärzte als auch Kinderärzte den Test machen.

Die Schwierigkeit besteht aber hauptsächlich darin, dass die erforderliche Schutzausrüstung oft nicht oder nicht mehr zur Verfügung steht. Der Landkreis konnte die für heute angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes nicht bestätigen. Dem Vernehmen nach wurden zunächst Schwerpunktkliniken direkt beliefert. Mögliche Lieferungen werden dann priorisiert bei den Krankenhäusern, Abstrichstellen und dem Rettungsdienst zur Grundversorgung der Bevölkerung des Landkreises Potsdam Mittelmark eingesetzt. Bundesweit gibt es Anstrengungen mehr Material zu ordern bzw. an die Länder zu liefern.

Der Landkreis hat die Ämter und Gemeinden über die neu erlassene verschärfte Eindämmungsverordnung vom 22.03.2020 informiert. Eine Telefonkonferenz vom Leiter des Stabes, Christian Stein, fand mit den BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren statt. Dort sind v.a. Fragen zur Verfolgung von Verstößen gegen die Verordnung besprochen worden, da die Zuständigkeit dafür bei den örtlichen Ordnungsbehörden liegt.

Allgemein wird über ein kooperatives Verhalten der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Landkreis berichtet.

Auf Anfragen von Reiterhöfen wurde beschieden, dass diese wie Bauernhöfe behandelt werden.

Die neu angebotene Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, bsp. bei Verlust von KfZ-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

Das Jugendamt teilt ergänzend mit, dass es Terminvereinbarungen telefonisch für die Standorte gibt: Standorte Bad Belzig und Brandenburg- 033841 91 490, für den Standort Teltow 03328 318 242 und für den Standort Werder 03327 739 367

Jagdbehörde und Fischereibehörde sind ebenfalls nur eingeschränkt zu erreichen.

24.03.2020: Einschränkungen von Sprechzeiten

Vorerst kein persönlicher Sprechtag bei der Unteren Jagdbehörde und der Fischereibehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

Aufgrund der derzeit notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Aufrechterhaltung der Dienstfähigkeit der Mitarbeiter bietet die untere Fischereibehörde sowie die Untere Jagdbehörde des Landkreises Potsdam- Mittelmark ab sofort keinen persönlichen Sprechtag mehr an.

Notwendige Formulare sind zu finden unter: www.potsdam-mittelmark.de. Unterlagen können postalisch oder elektronisch übermittelt werden. 03381 533-269 oder FB3@potsdam-Mittelmark.de

Auch ein direkter Einwurf in den Briefkasten am Dienstgebäude ist möglich.
Die untere Fischereibehörde ist unter der Telefonnummer:  03381 533-149 erreichbar.
Für die Erteilung des Fischereischeins werden folgende Unterlagen benötigt:
- Antrag
- aktuelles Passfoto
- Kopie Anglerprüfungszeugnis

Zur Erteilung der Fischereiabgabe ist die grüne Nachweiskarte einzureichen. Der Fischereischein/Nachweiskarte Fischereiabgabe wird dann per Post zugesandt.

Die geplante Anglerprüfung am 23.04.2020 fällt aus.

Die untere Jagdbehörde ist unter der Telefonnummer: 03381 533-324 erreichbar.
Für die Untere Jagdbehörde werden ausschließlich telefonische Sprechzeiten angeboten:
Montag und Donnerstag 9 Uhr bis 10 Uhr
Dienstag 9 Uhr bis 11 Uhr sowie 13 Uhr bis 15 Uhr

Zur Jagdscheinweitererteilung werden folgende Unterlagen benötigt:
- Antrag
- Jagdscheindokument
- Versicherungsnachweis
- Ggf. entgeltliche Jagderlaubnis
Nach Weitererteilung wird der Jagdschein dann per Post zugesandt.

24.03.2020: Corona-Maßnahmen: Neues Informationsangebot des Landes im Internet und am Telefon

Internetseite corona.brandenburg.de und Bürgertelefon 0331-866 5050 starten heute.

Die Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Maßnahmen dagegen werfen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen auf. Das Land Brandenburg erweitert deshalb ab heutigem Montag sein Informationsangebot.

Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

Zugleich ist seit heute ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331 866-5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet.

Das ist eine weitere Maßnahme des „Interministeriellen Koordinierungsstabs Coronavirus“. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unser Leben hat sich plötzlich rasant geändert. Das betrifft alle Lebensbereiche. Auf einmal ist alles anders. Es ist gut, dass die allergrößte Mehrheit Verständnis für die getroffenen Maßnahmen hat, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Und es ist notwendig, dass sich alle daran halten! Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Mit den erweiterten Informationsangeboten werden wir viele Fragen beantworten. Zugleich wollen wir damit Vertrauen schaffen. Ich rufe weiter alle zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf. Gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen.“

Mit der neuen Internetseite corona.brandenburg.de bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an. Unter anderem werden die Maßnahmen und Entscheidungen des Landes zur Eindämmung der Pandemie dargestellt. Zudem werden dort wichtige Links, Dokumente und Informationen aus den Ministerien sowie von Fachinstituten gebündelt.

Über das Corona-Bürgertelefon können Bürgerinnen und Bürger selbst Hinweise geben oder Informationen zu den Maßnahmen des Landes zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung erhalten. Das Bürgertelefon unter der Nummer 0331 866-5050 ist montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Die Servicezeiten werden künftig ausgeweitet. Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren. Besuche von Arztpraxen oder Krankenhäusern sollten in den jeweiligen Einrichtungen telefonisch angekündigt werden.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Anfang März ein erstes Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) eingerichtet. Diese Nummer wird zur neuen Rufnummer umgeleitet. Das neue Bürgertelefon wird Anruferinnen und Anrufer auch dabei helfen, die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für spezielle Fragen im Land zu finden. So gibt es im Bildungsministerium eine Hotline für Fragen von Eltern zur Notbetreuung in Kitas und Horten. Und in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Arbeitsministerium hat die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet. Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

In medizinischen Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin u.a. beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unter der Rufnummer 116117 informieren. Das ist bundesweit rund um die Uhr die zentrale Rufnummer für die ambulante medizinische Versorgung. Akut, aber nicht lebensbedrohlich erkrankte Patienten erreichen hier außerhalb der Praxissprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wenn der eigene Hausarzt nicht erreichbar ist, dann ist bei begründeten Verdachtsfällen die 116117 auch die richtige Nummer für eine persönliche medizinische Beratung.

Weitere Telefon-Hotlines zum Coronavirus:
Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr, am Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8:00 bis 22:00 Uhr und Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Online-Informationsangebote zum Coronavirus:
Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung.

Das Robert Koch-Institut bietet aktuelle Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf der Internetseite https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html an.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell auf der Internetseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html über die aktuelle Lage in Deutschland und erklärt dort, was Bürgerinnen und Bürger tun und wissen sollten.


23.03.2020: Infos aus dem Katastrophenschutzstab PM (Stand: 22.03.2020)

Pressemeldung des Katastrophenschutzstab des Landkreises Potsdam-Mittelmarkvom 22.03.2020:

1. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 35 Personen an Corona erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow zu verzeichnen. Eine der infizierten Personen muss bisher stationär (Charité in Berlin) betreut werden. 70 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 346 Personen, davon wurden 96 negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

2. Die zur Verfügung stehenden Abstreichstellen befinden sich in

Bad Belzig, Praxis Schulze-Köhn, Niemegker Straße Str. 38 in Zusammenarbeit mit dem Ernst-von-Bergmann Klinikum Bad Belzig, Sprechzeit: Montag bis Freitag von 11:00-13:00 Uhr mit vorheriger Anmeldung unter 0170-9364233

Treuenbrietzen, Johanniter Krankenhaus Treuenbrietzen, Johanniterstraße 1, Sprechzeit: Montag – Freitag 10:00 - 12:00 Uhr Zusätzlich Montag und Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr Samstag, Sonntag 9:00 - 10:00 Uhr

Kloster Lehnin, Krankenhaus Lehnin , Klosterkirchplatz 8a - seit 17.03.2020; Sprechzeit: 9:00-12:00

Werder (Havel), Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, Kesselgrundstraße 62-68, seit 18.03.2020. Sprechzeit: 08:00 -12:00 Uhr

Für den Bereich Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf steht die Abstreichstelle des Krankenhauses Ludwigsfelde, Albert-Schweitzer-Str. 40-44, seit 19.03.2020 zur Verfügung. Sprechzeit: Mo. - Fr. 9:00 - 11:00 Uhr, 14:00 - 16:00 Uhr
Außerdem sind für Kleinmachnow und Teltow 2 weitere Abstreichstellen in kurzfristiger Umsetzung und Planung.

Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen, je nach Belastung des Labors. Die Abnahme von Testen ist Aufgabe des ambulanten Bereichs. Daher können sowohl Hausärzte als auch Kinderärzte den Test machen. Die Schwierigkeit besteht aber hauptsächlich darin, dass die erforderliche Schutzausrüstung oft nicht oder nicht mehr zur Verfügung steht.

Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage: Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert Koch Institutes das heißt:

-wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte und Symptome hat,
-wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat
-wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes getestet werden muss

3. Allgemeine Informationen: Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt und keine Symptome zeigt, sollte zu Hause bleiben. Bitte dies immer mit dem Arbeitgeber absprechen und auch dem Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt wird den Fall überprüfen und relevante Bereiche abfragen. Dann kann auch eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

Viele Familien sind mit Ihren Kindern zu Hause und müssen diesen erklären, warum, wieso, weshalb darf ich nicht auf den Spielplatz oder mich mit anderen Kindern treffen. Das Erklär-Video der Stadt Wien ist auch auf der Homepage des Landkreises verlinkt.

Der Rettungsdienst des Landkreises arbeitet ohne Einschränkungen.

Der Landkreis erwartet die Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen vom Bund. Außerdem wurden die Abstreichstellen mit Material beliefert. Bundesweit gibt es Anstrengungen mehr Material zu ordern bzw. an die Länder zu liefern.

4. Service der Kreisverwaltung

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wird auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt.

Das Gesundheitsamt setzt die Schuleingangsuntersuchungen derzeit aus.

Für Gewerbetreibende sind inzwischen umfangreiche Hilfestellungen kommuniziert worden, daher verweist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf diese Angebote, konkret auf der Webseite der TGZ PM GmbH: http://www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/

Die neu angebotene Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, bsp. bei Verlust von KfZ-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

Das Jugendamt teilt ergänzend mit, dass es Terminvereinbarungen telefonisch für die Standorte gibt:

Standorte Bad Belzig und Brandenburg- 033841 91 490, für den Standort Teltow 03328 318 242 und für den Standort Werder 03327 739 367

Den Bürgermeistern und Amtsdirektoren wird täglich ein Lagebericht übermittelt, auch um wichtige Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten zu können.


20.03.2020: Kindertagespflegestellen sollen ab 23.03.2020 geschlossen werden

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat die Lage der Kindertagespflegestellen im Land noch einmal neu bewertet und ist zu folgender Empfehlung gekommen. Das Ministerium empfiehlt ab Montag, 23. März 2020, alle Kindertagespflegestellen in Brandenburg zu schließen.

Kindertagespflegestellen, die der Notfallbetreuung dienen, können weiterbetrieben werden.

Aktuell gibt es rund 1.000 Kindertagesmütter und -väter. In Brandenburg dürfen bis zu 5 Kinder betreut werden. Teilweise befinden sich aber in einem Gebäude zwei Gruppen.

Für die Umsetzung der Empfehlung, die mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz abgestimmt wurde, sind die örtlichen Gesundheitsämter zuständig.

20.03.2020: Jugendtreff Teltow bietet telefonische Sprechstunde für Kinder- und Jugendliche an

Für alle Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Corona-Krise nun ihre Freizeit daheim verbringen, bietet das JTT von Montag bis Freitag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine telefonische Sprechstunde an.

Hier stehen euch die Mitarbeiter für Fragen zum Corona-Virus aber auch zu Themen wie „Was kann ich jetzt in meiner Freizeit machen?“ hilfreich zur Verfügung. Habt ihr vielleicht selbst Ideen? Auch dann ruft an und teilt uns eure Vorschläge mit. So können wir die nächste Zeit nutzen gemeinsam nach tollen Möglichkeiten und Angeboten zu schauen.

Jugendtreff Teltow
Osdorfer Straße 9a
14513 Teltow  
03328 473469 
jugendtreff@teltow.de

20.03.2020: Änderungen im S-Bahn Verkehr

Corona-bedingt stellt die Deutsche Bahn die S-Bahnlinie S26 vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April ein. Damit verringert sich die Anbindung von Teltow vorübergehend auf einen 20-Minuten-Takt mit der S 25. Die Nachfrage im S-Bahnnetz hat sich in der letzten Woche mehr als halbiert. Ob die epedemiebedingten Personalausfälle eine frühere Wiederinbetriebnahme stabil ermöglichen, wird ständig geprüft.

20.03.2020: Ausnahme vom Verbot der Sonntagsarbeit greift dieses Wochenende zum ersten Mal

Ministerin Nonnemacher dankt allen Berufstätigen und Ehrenamtlichen, die am Wochenende länger arbeiten.

Zur Vermeidung von Versorgungsengpässen angesichts der Corona-Pandemie hat das für Arbeitsschutz zuständige Gesundheitsministerium vorübergehend Ausnahmen von den Regelungen des Arbeitszeitgesetzes in Brandenburg zugelassen.

Damit wird das Verbot der Sonntagsarbeit für bestimmte Tätigkeiten und Berufsgruppen gelockert und die Möglichkeit geschaffen, die tägliche Höchstarbeitszeit auszudehnen. Die Allgemeinverfügung trat am Donnerstag in Kraft und greift an diesem Wochenende zum ersten Mal.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher dankt allen Berufstätigen und Ehrenamtlichen, die in dieser schwierigen Zeit sich im höchsten Maße für andere Menschen einsetzen, und dazu beitragen, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern sowie die gesundheitliche Versorgung sichergestellt ist. Ministerin Nonnemacher sagte heute in Potsdam: „Ich danke allen Menschen, die rund um die Uhr im Einsatz sind, gewissenhaft und pflichtbewusst ihre Aufgaben erfüllen, ohne dabei auf die Uhr zu schauen, damit die lebenswichtigen Dinge in unserer Gesellschaft weiter funktionieren. Das sind besonders Beschäftigte in der Lebensmittelversorgung, die dafür sorgen, dass die Regale in den Supermärkten schnell wieder gefüllt werden. Hier rufe ich nochmals alle Bürgerinnen und Bürger auf, weiter Solidarität zu zeigen und auf Hamsterkäufe zu verzichten. Ich danke ausdrücklich allen Menschen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Gesundheitsämtern, Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen, Polizei und Ordnungsämtern jetzt rund um die Uhr sieben Tage die Woche für die Bevölkerung da sind. Nur mit Ihrem unermüdlichen Einsatz können wir diese Krise bewältigen. Und ich danke allen Ehrenamtlichen, die jetzt überall da anpacken, wo dringend helfende Hände benötigt werden. Zum Beispiel bei der Versorgung der Menschen, die stundenlang im Stau an der deutsch-polnischen Grenze festsetzen, oder in der Nachbarschaftshilfe, wenn es darum geht, zum Beispiel Älteren beim Einkauf zu helfen.“

Laut der Allgemeinverfügung dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden, die Medizinprodukte und Medikamente sowie Waren für den täglichen Bedarf wie Nahrungsmittel und Verbrauchsgüter ebenso produzieren und liefern wie Produkte, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie eingesetzt werden. Die Ausnahmebewilligung für Sonn- und Feiertagsarbeit gilt auch für die medizinische Behandlung und Versorgung einschließlich Assistenz- und Hilfstätigkeiten.

Um den Auswirkungen der Corona-Pandemie zielgerichtet entgegenzuwirken, ist für unabwendbare Tätigkeiten auch eine Ausdehnung der täglichen Arbeitszeit auf bis zu zwölf Stunden ermöglicht worden. Diese ausnahmsweise Zulassung betrifft unter anderem Tätigkeiten bei Not- und Rettungsdiensten und bei den Feuerwehren, bei Polizei und Ordnungsämtern, in Krankenhäusern, Verkehrsbetrieben, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben, in den Medien, der Landwirtschaft und Tierhaltung, im Bewachungsgewerbe oder im IT-Bereich.


19.03.2020: Stadt verzichtet im April auf Kita-Beiträge

Um in der Zeit des Corona-Virus die Familien zu entlasten, werden im April keine Kita- und Hortbeiträge eingezogen.

Damit schließt sich die Stadt Teltow anderen Kommunen an, in der Hoffnung, damit die von der Corona-Krise betroffenen Eltern finanziell zu entlasten. Aber auch für die Eltern, die zu den systemrelevanten Berufsgruppen zählen und ihre Kinder in einer der Notbetreuungen unterbringen konnten, soll diese Regelung gelten. „Die Eltern, die arbeiten gehen müssen, um das Leben aufrecht zu erhalten, sollen nicht benachteiligt werden“, so die Werkleiterin des Kita-Eigenbetriebs „MenschsKinder Teltow“ Solveig Haller.

19.03.2020: Ministerin appeliert an die Jugendlichen

Ministern Nonnemacher appelliert an Jugendliche, Sozialkontakte drastisch einzuschränken.

Unterrichtsfrei und Schule zu, für viele Jugendliche ist das die beste Zeit zum Freunde treffen und lange Feiern. Was für die Ferien gilt, soll aber in der Coronakrise dringend vermieden werden. „Es ist wichtig, dass wir jetzt alle unsere Sozialkontakte drastisch einschränken. Es ist nicht die Zeit, sich mit vielen Freunden im Park oder an der Skaterbahn zu treffen, um Spaß zu haben und zu feiern. Ich bitte besonders Jugendliche um ihr Verständnis und ihre Hilfe. Es gilt, besonders schwache und ältere Menschen zu schützen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher heute in Potsdam.

Die Jugendlichen auf der ganzen Welt hätten mit der Fridays for Future Bewegung bewiesen, dass sie sich für lebenswichtige Interessen der ganzen Gesellschaft und für gesunde Lebensbedingungen stark einsetzen. „Der Kampf gegen das Coronavirus erfordert genau solch ein Engagement. Wir alle müssen das Virus sehr ernst nehmen und gemeinsam alles dafür tun, dass Infektionsketten so gut es geht verhindert werden, auch wenn wir uns dafür vorübergehend in unserem Leben sehr stark einschränken müssen“, so Nonnemacher.

Der beste Schutz vor einer Infektion ist: mehrmals täglich die Hände 20 bis 30 Sekunden lang zu waschen, mit den Händen nicht in das Gesicht fassen, hygienisch husten und niesen, Handydisplays regelmäßig mit dafür vorgesehene Reinigungsmittel zu reinigen und desinfizieren sowie auf erste Anzeichen einer Infektion wie Husten, Halzkratzen und Fieber zu achten. Wer Sorge hat, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, soll zuhause bleiben und den Hausarzt anrufen.

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Die Zahlen steigen sehr schnell an. Deshalb hat das Land Brandenburg notwendige Maßnahmen umgesetzt, um die Ausbreitung zu verlangsamen und so gut es geht einzudämmen. Im Zeitraum vom 18. März bis einschließlich 19. April 2020 findet an Schulen kein Unterricht statt, Kitas sind geschlossen. Seit Mittwoch gilt in Brandenburg die „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus“. Sie regelt unter anderem das Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden. Wenn sich weniger als 50 Menschen zusammenfinden, gelten genaue Vorgaben über Anwesenheitslisten. Außerdem müssen Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr schließen. Ausnahmen gelten unter anderem für den Einzelhandel für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen.

19.03.2020: Bitte Notrufnummern freihalten!

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher hat erneut an die Bevölkerung appelliert, in der Corona-Epidemie die Notrufnummern 110 und 112 nicht unnötig zu belasten. Diese Rufnummern stünden ausschließlich für Notfälle zur Verfügung. Detaillierte Informationen zur Corona-Pandemie seien im Internet abrufbar. Zudem könnten sich die Bürgerinnen und Bürger unter anderem beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unter der Rufnummer 116117 (ohne Vorwahl), bei der Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter 0800 011 77 22 sowie beim Bürgertelefon des Bundes unter 030 346 465 100.

Mit der schnell steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen ist auch der Informationsbedarf in der Bevölkerung gestiegen. Bei Telefon-Hotlines kann es aufgrund einer stark erhöhten Nachfrage nach Beratungen zu längeren Wartezeiten kommen. Hausarztpraxen müssen neben der Behandlung von Patientinnen und Patienten mehr Zeit für die Beantwortung von allgemeinen Fragen aufbringen.

Die 116117 ist bundesweit rund um die Uhr die zentrale Rufnummer für die ambulante medizinische Versorgung. Akut, aber nicht lebensbedrohliche erkrankte Patienten erreichen hier außerhalb der Praxissprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wenn der eigene Hausarzt nicht erreichbar ist, dann ist bei begründeten Verdachtsfällen die 116117 auch die richtige Nummer für eine persönliche medizinische Beratung zum Coronavirus.

Online-Informationsangebote zum Coronavirus
Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung.

Das Robert Koch-Institut bietet aktuelle Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf der Internetseite https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html an.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell auf der Internetseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html über die aktuelle Lage in Deutschland und erklärt dort, was Bürgerinnen und Bürger tun und wissen sollten.

Telefon-Hotlines zum Coronavirus
Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100.
Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen. Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 8683-777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.
Es bietet allgemeine Informationen und beantwortet besonders Fragen unter anderem zum Arbeitsschutz (z.B. Beurteilung der Arbeitsbedingungen), Auswahl und Durchführung erforderlicher Schutzmaßnahmen (auch bei Lieferengpässen einzelner Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung), zum Umgang mit Lebensmitteln sowie zu Entschädigungszahlungen wegen Tätigkeitsverboten nach dem Infektionsschutzgesetz.

Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone für Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Die Telefonnummern sind auf den jeweiligen Internetseiten zu finden.

19.03.2020: KfW-Hilfskredite an die Realwirtschaft

Die KfW stellt für die Wirtschaft die erste Phase des Hilfspakets ab sofort zur Verfügung.

Das Corona-Virus sorgt auch für nie dagewesene Unsicherheit in der Realwirtschaft und Verwerfungen an den Kapitalmärkten.

Um Unternehmen in Deutschland zu helfen und sie schnell mit Liquidität zu versorgen finden derzeit in-tensive Gespräche der Deutschen Kreditwirtschaft mit dem Bundesministerium der Finanzen statt.
Das Ziel ist eine effektive und unkomplizierte Umsetzung von Hilfskrediten. Die erste Phase des Hilfspakets steht ab sofort zur Verfügung. Dabei sind schnellstmöglich klare und umsetzbare Prozesse für Banken und Sparkassen notwendig. Die KfW hat ihre bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern, darunter den KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen, den ERP-Gründerkredit-Universell für junge Unternehmen sowie den KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen.

Die Kredite aus der Phase 1 können die Unternehmen über ihre Hausbanken beantragen. Für Freiberufler und Selbständige gelten dabei die gleichen Regeln wie für Unternehmen.

Ausführliche Informationen zur Phase 1: www.kfw.de/corona

Weitere Informationen sind für die kommenden Tage angekündigt.


18.03.2020: Appell an Eltern und Kinder in der Coronakrise!

Aus aktuellem Anlass will die Stadtverwaltung an dieser Stelle an Eltern, Kinder und Jugendliche appellieren. Die Situation durch die Schließung von Kitas und Schulen ist nicht nur für die Eltern, sondern auch für Kinder und Jugendliche eine Herausforderung. Auf soziale Kontakte zu verzichten, ist schwierig, aber in dieser Situation unbedingt erforderlich. Es geht um den Schutz unserer Gesundheit.

Wir fügen Zitate aus Briefen von Teltower Schulleitern an, die deutlich machen sollen, dass falsches Verhalten vermieden werden sollte:

„Liebe Eltern, werden Sie Ihrer Verantwortung als Haupt-Erziehungsberechtigte gerecht und sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Notwendigkeit der Einschränkung direkter sozialer Kontakte. Es widerspricht der gravierenden Maßnahme des Unterrichtsverbotes, wenn Schülerinnen und Schüler die „freie Zeit“ nutzen, um sich zu treffen oder gemeinsame Unternehmungen zu planen. Jetzt haben unsere Schülerinnen und Schüler doch einen plausiblen Grund, die Kommunikation über ihr Smartphone ausgiebig auszuleben. Auch schulische Aufgaben und Hilfen laufen im Schulalltag oft über sozialen Medien – jetzt, in dieser Situation, kann sich keiner mehr darüber kritisch äußern. Ich bitte herzlichst um Verständnis für meine offenen Worte. Sie bringen meine Sorge für unsere Schulgemeinschaft zum Ausdruck.“

Ein zweites Zitat:

„Es handelt sich nicht um Corona-Ferien. Ich halte es für schwierig, angesichts des Auslösers und der Gefahren für Menschen diesen Begriff zu wählen. Und da es sich nicht um Ferien handelt, bekommen Ihre Kinder Unterrichtsmaterialien, mit denen sie im häuslichen Kontext arbeiten müssen. Es widerspricht der Anordnung des Ministeriums und der Absicht der Schulschließung, wenn sich die Kinder in dieser Zeit verabreden und sich treffen, sei es zum Lernen oder zum Spiel. Ich möchte Sie dringend darauf hinweisen, die aktuelle Situation sehr ernst zu nehmen und die sozialen Kontakte einzuschränken.“

18.03.2020: Philantow gibt viele Tipps für Familien in der Coronakrise

Das Teltower Familienzentrum Philantow hat zwar wegen der Corona-Pandemie ebenfalls geschlossen, bietet aber auf der Webseite sehr viele nützliche Tipps für Familien in dieser schwierigen Situation.

Hier geht es zu den Tipps!

18.03.2020: Wichtige Informationen für touristische Anbieter

Als Mitglied im Tourismusverband Fläming e.V. möchte die Stadt Teltow diese aktuelle Information auch für die touristischen Anbieter in unserer Region zur Verfügung stellen.

Sehr geehrte Fläminger Betriebe, liebe Mitglieder des Tourismusverbandes,

wir möchten Sie in diesen unsteten Tagen begleiten und bestmögliche Unterstützung leisten. Deswegen haben wir auf unserer Webseite eine Page eingerichtet, die sich an GastgeberInnen und Betriebe wendet und eine Sammlung aktueller offizieller Merkblätter zeigt. Hier werden wir – sobald wir neue Informationen zu Hilfen, Rechtsfragen und Entwicklungen haben – diese einstellen und für Sie zugänglich machen: https://www.reiseregion-flaeming.de/service/gastgeberinformationen-zur-corona-epidemie/

Schauen Sie gern regelmäßig vorbei.

Weiterhin möchten wir betonen, dass wir ansprechbar sind und Sie gerne Fragen an uns richten dürfen. Wir geben unser Bestmögliches, Ihnen darauf Antworten oder AnsprechpartnerInnen zu vermitteln. Wir machen uns außerdem Gedanken, wie wir den Tourismus und Sie im Fläming heute, morgen und in den Tagen nach der Krise unterstützen können. Dabei ist wichtig, dass wir bedürfnisorientiert handeln und werden uns zu gegebenem Zeitpunkt mit Ihnen in den Dialog begeben.

Tourismusverband Fläming e.V.Zum Bahnhof 914547 Beelitz

 Telefon: +49 (0) 3 32 04/ 62 87 0
 Fax: +49 (0) 3 32 04/ 62 87 61
 info@@reiseregion-flaeming.de
 http://www.reiseregion-flaeming.dewww.reiseregion-flaeming.de
 https://www.facebook.com/derflaemingwww.facebook.com/derflaeming
 http://www.instagram.com/derflaeming/www.instagram.com/derflaeming/

18.03.2020: Zukunftstag für Mädchen und Jungen 2020 abgesagt

Am 26. März sollte der 18. Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg stattfinden – analog zum bundesweiten Girls’ und Boys‘ Day. Aufgrund der aktuellen Situation und einer Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums zu Corona, wurden alle schulischen Veranstaltungen abgesagt. Daher kann auch der Zukunftstag nicht wie geplant stattfinden.

Alle Veranstalter sowie die Schülerinnen und Schüler, die sich bereits für den Zukunftstag angemeldet haben, werden vom Organisationsteam über die Absage informiert. Schülerinnen und Schüler müssen ihren Platz nicht gesondert abmelden und auch Veranstalter brauchen nicht die angemeldeten Schülerinnen und Schüler individuell informieren.

Erfreulich ist, dass bis heute deutlich mehr Veranstalter ihre Angebote für Praktikumsplätze auf der Aktionslandkarte des Zukunftstages bereitgestellt haben, als in den vergangenen Jahren. Auch das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist deutlich gewachsen. Das zeigt, dass der Zukunftstag für die klischeefreie berufliche Orientierung ein wichtiger Tag ist und auch die veranstaltenden Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen diesen Tag verstärkt nutzen, um Nachwuchs zu werben und berufliche (Aufstiegs-)Chancen anzubieten.

Wir danken allen für das rege Interesse am Zukunftstag und hoffen, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind. Der nächste Zukunftstag findet am 22. April 2021 statt.

Weitere Informationen: Zukunftstag Brandenburg

18.03.2020: Informationen für Unternehmen mit allen wichtigen Links

Liebe Unternehmensvertreter und Unternehmensvertreterinnen,

die Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark hat seit Montag alle wichtigen Informationen für Unternehmen zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengefasst. Auf der Webseite der TGZ PM GmbH: http://www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/ finden Sie wichtige Unterlagen, Telefonnummer und Links.

Dort erhalten Sie Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) des Landes Brandenburg, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI), der Bundesagentur für Arbeit und weiterer Institutionen kompakt auf einen Blick. Die verschiedenen Institutionen informieren zu den Themen Kurzarbeitergeld, Fördermöglichkeiten und geben Hinweise zum Umgang mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Zudem verweist die Seite auf die Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen im Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg, die Unternehmen in akuten betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten zur Verfügung stehen.

Wir können derzeit nicht viel tun, um Ihnen in dieser schwierigen Situation zu helfen, deshalb möchten wir Sie zumindest mit den wichtigsten Informationen versorgen und somit die umständliche Suche nach Ansprechpartnern und Dokumenten etwas verkürzen.

Sollte es wichtige Hinweise geben, die aus Ihrer Sicht fehlen, informieren Sie uns bitte einfach kurz.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen in dieser Zeit und bleiben Sie bitte gesund.

Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH
Potsdamer Straße 18A
14513 Teltow

18.03.2020: Akademie 2. Lebenshälfte e.V. bleibt geschlossen

Die Kontaktstelle der Akademie 2.Lebenshälfte in Teltow, Rheinstraße 17b, bleibt ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Alle geplanten Veranstaltungen, Kurse und Gruppen sind ab diesem Termin abgesagt.

Sobald sich Änderungen ergeben, werden alle Teilnehmer*innen und Dozent*innen umgehend informiert. Das Büro der Akademie 2. Lebenshälfte ist weiterhin unter der Telefonnummer 03328 473134 (Bildung), 03328/3310391 (Ehrenamt) sowie per E-Mail unter aka-tks@lebenshaelfte.de erreichbar.


17.03.2020: Verbraucherzentrale/Energieberatung Teltow geschlossen

Auf Grund der aktuellen Lage bleiben die Beratungsstellen zunächst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Außerdem wird die Digimobil-Tour ausgesetzt.

Aktuelle Fälle von "Corona-Abzocke" können dem Team der Verbraucherzentrale gemeldet werden.

Landesweites Servicetelefon unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr 9 – 18 Uhr)
E-Mail-Beratung und Ihre Verbraucherfragen: http://www.verbraucherzentrale-brandenburg.dewww.verbraucherzentrale-brandenburg.de

Verbraucherzentrale in Teltow
Neue Straße 3
14513 Teltow

17.03.2020: Spielplätze in Teltow geschlossen

Um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen sind alle Spielplätze im Stadtgebiet bis auf weiteres geschlossen.

Wir bitten um Verständnis.

17.03.2020: Kontaktstelle T-K-S der Akademie 2. Lebenshälfte e.V. geschlossen

Aus gegebenem Anlass bleibt die Kontaktstelle der Akademie 2. Lebenshälfte in Teltow, ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.
Alle geplanten Veranstaltungen, Kurse und Gruppen sind ab diesem Termin abgesagt.

Sobald sich Änderungen ergeben, werden alle Teilnehmer*innen und Dozent*innen umgehend informiert.

Das Büro der Akademie 2. Lebenshälfte ist weiterhin unter 03328/473134 (Bildung) und 03328/3310391 (Ehrenamt) sowie aka-tks@lebenshaelfte.deaka-tks@lebenshaelfte.de erreichbar und steht für Ihre Fragen zur Verfügung.

Hier finden Sie den Infobrief für das erste Quartal.

Kontaktstelle T-K-S der Akademie 2. Lebenshälfte e.V.
Rheinstraße 17b
14513 Teltow
 03328/3310391
 ehrenamt-tks@lebenshaelfte.deehrenamt-tks@lebenshaelfte.de
 http://www.akademie2.lebenshaelfte.dewww.akademie2.lebenshaelfte.de

17.03.2020: Teltower Radwandertour am 25. April 2020 fällt aus!

Auch die erste Radwandertour in diesem Jahr, die für den 25. April 2020 von der Stadt Teltow in Kooperation mit der Kleinmachnower Gästeführerin Barbara Sahlmann geplant war, muss aufgrund der aktuellen Entwicklung (Corona-Virus COVID-19) leider ausfallen.

Somit verschiebt sich der geplante Auftakt in die geführte Radwander-Saison auf unbestimmte Zeit.
Auch die monatlich folgenden Termine können derzeit noch nicht bestätigt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 


16.03.2020: Alle Informationen zur Rathausschließung ab 17.03.2020

Die Stadtverwaltung Teltow setzt alles daran, ihre Arbeitsfähigkeit zum Wohle der Teltowerinnen und Teltower zu erhalten. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist es deshalb notwendig, den Besucherverkehr im Neuen und Alten Rathaus drastisch einzuschränken.

Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses an den Standorten Am Marktplatz 1/3 und Am Marktplatz 2 kann per E-Mail, per FAX oder per Telefon hergestellt werden.

Für das Standesamt gilt folgende Regelung: Die Eheschließungen ab dem 16.3.2020 werden ohne Gäste durchgeführt. Auch diese Maßnahme dient der Eindämmung der Pandemie und soll gefährdete Menschen schützen sowie den standesamtlichen Betrieb aufrechterhalten.

Insgesamt gilt:

Persönliche Vorsprachen sind nur noch in dringenden Fällen nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Telefonische Erreichbarkeit:

Zentrale Nummern sind 03328/4781-0 oder 03328/4781-291

Diese zentralen Nummern sind durchgängig erreichbar
Montag 9 bis 15 Uhr
Dienstag 9 bis 18 Uhr
Mittwoch 9 bis 15 Uhr
Donnerstag 9 bis 15 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

FAX: 03328/4781-191

E-Mail-Adresse: stadt-teltow@teltow.de

Für die Erreichbarkeit einzelner Mitarbeiter steht Ihnen auch eineTelefonliste der Stadtverwaltung Teltow zur Verfügung:

Anschluss 03328 - 4781 - Durchwahl

Telefonliste zum Herunterladen

 

 

Bürgermeister/Öffentlichkeitsarbeit/Kultur/SVV

FachbereichAnsprechpartnerDurchwahl


Bürgermeister
Sekretariat
Pressesprecher
Tourist Information
SVV
Kultur
Bürgerhaus
Personalrat

Herr Schmidt
Frau Färber
Herr Stich

Frau Jeschke / Frau Humeniuk
Frau Füchsel

Frau Henze

- 251
- 251
- 253
- 293
- 258 / - 259
- 241
- 244 / - 249
- 660

 

Sicherheit/Ordnung/Personal/EDV

Fachbereich

AnsprechpartnerDurchwahl


Fachbereichsleiter
Personal
Personal/Lohn
Sachgebietsleiter Ordnungsamt
Verkehrsbehörde
sonstige Ordnungswidrigkeiten/Obdachlose
Bußgelder (fließender Verkehr)
Bußgelder (ruhender Verkehr)
Außendienst
Gewerbeamt
Vergabestelle
EDV
Bürgerservice Sachgebietsleitung
Bürgerservice Allgemein/Einwohnermeldeamt
Bürgerservice Zentrale/Poststelle

Herr Vitense
Frau Kluge / Frau Dürr
Frau Ebschbach
Herr Schmidt
Herr Völkel
Herr Scheunemann
Frau Munck
Frau Hagen

Frau Stützner
Frau Hentrich / Frau Schulz
Herr Hinsche / Herr Seider / Herr Schütt
Herr Lietz

- 212
- 255 / - 252
- 214
- 230
- 208
- 209
- 231
- 205
- 206 / - 263
- 233
- 280 / - 277
- 215 / - 207 / - 203
- 238
- 0
- 291 / - 292

 

Bildung/Soziales/Gebäudemanagement

FachbereichAnsprechpartnerDurchwahl

Fachbereichsleiter
Sozialraumkoordinator
Bereich Schule
Gebäudemanagement
Soziales (WBS, etc.)
Bibliothek
Herr Belkner
Herr Hochmal
Frau Truschkewitz
Herr Anton
Frau Augsten

- 240
- 665
- 246
- 248
- 242
- 653

 

 

Äußere Verwaltung

FachbereichAnsprechpartnerDurchwahl


1. Beigeordnete / stellv. Bürgermeisterin
Sekretariat
Sachgebietsleiter Tiefbau/Grün
Allgemein Tiefbau/Grün
Grünfläche/Baumbeauftragte
Spielplätze/Friedhöfe
Straßenläufer/Außendienst
Hochbau
Bauhof
Stadtentwicklung Leitung
Stadtplanung
Bauordnungsrecht
Bauantragsverwaltung
Standesamt
Zentrale Feuerwehr


Frau Rietz
Frau Biok
Herr Müller
Frau Ertel / Frau Woite / Frau Brink / Frau Rettig
Herr Dieter / Herr Hennecke
Frau Grams
Herr Westphal
Herr Eckstein

Frau Abraham
Herr Glückstein / Herr Jezischek / Herr Vogt
Frau Engel
Frau Scheunemann



- 211
- 211
- 275
- 471 / - 472 / - 279 / - 274
- 475 / - 286
- 476
- 477
- 467
- 33 174
- 462
- 464 / - 465 / -463
- 267
- 466
- 234 / - 235 / - 289
- 41420

 

Innere Verwaltung

FachbereichAnsprechpartnerDurchwahl


Kämmerer
Sekretariat
Liegenschaften
Sachgebietsleitung Finanzen
Geschäftsbuchhaltung
Anlagenbuchhaltung
Archiv
Steuern (Grund-/Hundesteuer)
Steuern (Gewerbesteuer)
Beiträge/Widersprüche
Beiträge Straßen
Sachgebietsleiterin Finanzbuchhaltung
Kasse/Mahnungen
Vollstreckung


Herr Kasten
Frau Tzigiannis
Frau Luthardt
Frau Bannemann
Herr Rößler
Herr Ladewig/Frau Ambrosch
Herr Steinke
Frau Budde
Frau Fahnert
Herr Munck
Frau Schurr
Frau Klawonn



- 220
- 221
- 283
- 222
- 262
- 213 / - 281
- 218
- 229
- 284
- 228
- 225
- 227
- 226 / - 261
- 224 / - 264

 

16.03.2020: Informationen zur Abfallentsorgung

Aufgrund der aktuellen Krisensituation sind folgende Maßnahmen zur Abfallentsorgung im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu beachten:

Mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres

- sind die APM-Verwaltungen in Niemegk sowie in Potsdam für den Kundenverkehr geschlossen. Die Korrespondenz kann ausschließlich auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen.

- sind ab Mittwoch, 18.03.2020, alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder/H.) geschlossen. Eine Annahme Ihrer Abfälle ist vorerst nicht möglich!

- wird die Terminvergabe für die Entsorgung von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten ausgesetzt.

Die Entsorgungen für Restabfall, Bioabfall, Papier und medizinische Abfälle wird vorerst wie gewohnt weiter fortgeführt.

Die APM bittet um Verständnis und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, damit die Abfallentsorgung auch in diesen Krisenzeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden kann! Über alle aktuellen Dinge, die die Abfallentsorgung betreffen, wird immer auf der Website www.apm-niemegk.de und in weiteren lokalen Medien informiert.


15.03.2020: Aktuelles zur Kita-Betreuung ab 18.03.2020

Wichtige Mitteilung zur Kita-Betreuung in den Einrichtungen von „MenschensKinder Teltow“ ab Mittwoch, dem 18. März 2020

Entsprechend einer Anweisung der Landesregierung Brandenburgs ist die Betreuung von Kindern in den Kitas (Krippen, Kindergärten und Horte) ab Mittwoch, dem 18. März 2020, bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 auszusetzen.

Die Betreuung für Kinder, deren Sorgeberechtigte in Bereichen tätig sind, die eine besondere Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur haben, soll gesichert werden.

Dazu zählen insbesondere:
- Einrichtungen, der Gesundheitsvorsorge (auch Apotheken) und Pflege
- Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Erzieher), soweit die Einrichtungen geöffnet sind
- Einrichtungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Justiz, Verwaltung der Ebenen Bund bis Kommune)
- Einrichtungen zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikationsdienste, Energie- und Wasser-, Abwasserversorger, Abfallentsorgung, Tierkörperbeseitigung, ÖPNV, Bahn, Luftverkehr, Post, Bestattungswesen)
- Lebensmittelherstellung und Lebensmittelgroß- und Einzelhandel.

Die Betreuung in den Kitas kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Personensorgeberechtigten oder der alleinerziehende Elternteil, bei dem das Kind lebt, in den oben genannten Bereichen tätig sind/ist und keine andere Betreuung organisiert werden kann.

Die Betreuung erfolgt auf schriftlichen Antrag. Das Antragsformular (Vorgabe des Landkreises) liegt in den Einrichtungen vor und ist auf der Internetseite der Stadt Teltow hier abrufbar.

Der Antrag kann von Montag an bis Dienstag 14.00 Uhr in der Kita vorgelegt werden. Erhalten die Personensorgeberechtigten bis Dienstag 20.00 Uhr keine ablehnende Nachricht, können sie ihr Kind/ ihre Kinder ab Mittwoch weiterhin zu den üblichen Zeiten in die gewohnte Kita bringen.

Für Nachfragen hat der Eigenbetrieb ein Informations-Telefon eingerichtet: 03328 359 32 00. Diese Telefonnummmer ist von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 16 Uhr erreichbar!

Auch auf der Internetseite der Stadt informieren wir Sie über wichtige Schritte.


14.03.2020: Teltower Museen schränken Betrieb ein

Das Teltower Heimatmuseum teilt mit:
"Weil wir eine Verantwortung unseren Gästen und unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern gegenüber haben, bleibt unser Heimatmuseum, voraussichtlich bis Ende April, geschlossen."

Das Industriemuseum der Region Teltow teilt mit:
"Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der aktuellen Entwicklung der Covid19-Pandemie (Coronavirus), sehen wir uns nun gezwungen, Vorträge bis zum 13. April 2020 abzusagen.
Es betrifft folgende Vorträge:
I. Vortrag: Was bringt 5G?, am 24. März 2020
II. Vortrag: Bakelit-Formmassen für die Elektrotechnik, am 07. April 2020.

Unsere Absagen stützten sich zum einen auf die Risikominimierung durch eine potenzielle Ansteckungsgefahr und zum anderen durch die Allgemeinverfügung des Landes Brandenburg (043/2020), erlassen am 12. März 2020, die besagt, dass Veranstaltungen verboten bzw. anzeigepflichtig gemacht werden müssen. Aufgrund unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie unseren Gästen sehen wir uns nun zu diesem einschneidenden Schritt gezwungen. Zeitgleich können wir nicht ausschließen, dass es in absehbarer Zeit zu weiteren Einschränkungen im Museumsbetrieb (Schließung) kommen werden kann."

14.03.2020: Infos zu den Kitas in Teltow

Der Kita-Eigenbetrieb der Stadt Teltow und Bürgermeister Thomas Schmidt haben sich an die Eltern mit folgendem Schreiben gewandt:

"Liebe Eltern, Sie haben aus Presse und Fernsehen erfahren, dass es Überlegungen gibt, die Kitas und Schulen zu schließen. Leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt die erwarteten konkreten Antworten auf Ihre Fragen noch nicht geben. Die Landesregierung steht mit den Landkreisen auch heute (Samstag, 14.03.2020) in enger Abstimmung, um den weiteren Verfahrensverlauf zu den erwarteten Einschränkungen abzustimmen.

Wir hoffen am Montag, dem 16.03.2020, verbindliche Informationen geben zu können.

Am Montag, dem 16.03.2020, öffnen die Kitas nach heutigem Stand wie gewohnt. "


13.03.2020: Maßnahmen der Stadt Teltow im Zuge der Corona-Epidemie

Der Krisenstab der Stadt Teltow hat nach dem heutigen Treffen (13. März 2020) der Bürgermeister und Amtsdirektoren mit Vertretern des Landkreises in Beelitz-Heilstätten für die Stadt Teltow Maßnahmen beschlossen, die der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus dienen sollen:

Veranstaltungsorte/Veranstaltungen:
Sämtliche Veranstaltungen in kommunalen Räumen werden von einschließlich Montag, dem 16. März 2020, bis einschließlich Ostermontag, dem 13. April 2020, abgesagt. Die Schließung der Veranstaltungsstätten betrifft: Stubenrauchsaal im Neuen Rathaus, Bürgerhaus und Familienzentrum Philantow. Das betrifft auch den Seniorentreff im Bürgerhaus.

Außerdem schließen in diesem Zeitraum die Jugendkunstschule im Bürgerhaus sowie der Jugendtreff Teltow (JTT). Außerdem wird ebenfalls ab 16. März 2020 bis 13. April 2020 die Stadtbibliothek in der Jahnstraße für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Turnhallen in der Stadt Teltow werden für außerschulische Veranstaltungen ebenfalls in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung stehen. Mit den Sportvereinen, die Hallen nutzen, wird es in den kommenden Tagen Gespräche geben.

Stand heute werden die Sitzungen der kommunalen Gremien, wie Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlungen, planmäßig stattfinden.

Einzelne Veranstaltungen:
Die Absage von Veranstaltungen trifft auch das geplante Kinder- und Jugendforum am 24. März 2020 im Neuen Rathaus, den Frühlingsputz am 28. März 2020 sowie das in Ruhlsdorf geplante Osterfeuer am 12. April 2020. Bereits abgesagt ist das Kirschblütenfest am 26. April 2020.

Rathaus:
Über mögliche Einschränkungen des Publikumsverkehrs im Rathaus Teltow soll Anfang kommender Woche entschieden werden. Darüber sollen die Bürgerinnen und Bürger dann ausführlich informiert werden.

Kreisentwicklungsforum wird verschoben

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und dem derzeit nicht absehbaren Ende der SARS-CoV-2-Infektionen wird das Kreisentwicklungsforum, dass für den 21. März 2020 im Oberstufenzentrum Groß Kreutz geplant war, verschoben.

Der Landkreis ist dazu angehalten, kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Aus diesem Grund wird das Kreisentwicklungsforum verschoben.

Zum gegebenen Zeitpunkt wird darüber informiert, wann und wo die Veranstaltung nachgeholt wird. Wir bitten um Verständnis! 

Gottesdienste in Ruhlsdorf wegen Corona-Virus abgesagt

Die Gottesdienste in Ruhlsdorf am 15. und 29. März 2020 fallen aus, ebenso die Christenlehre und der Gesprächskreis am 31. März 2020.

Der Gemeindekirchenrat hat am 12. März 2020 diese Entscheidung zum Schutz - insbesondere älterer Gemeindeglieder - vor einer Infektion mit dem neuen Corina-Virus auf Empfehlung des Ev. Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf beschlossen

Arbeitsfähigkeit der Rathäuser sicherstellen

Gemeinsame Erklärung der Bürgermeister von Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow

Die Bürgermeister in TKS stehen in gemeinsamem Austausch darüber, wie im Zuge der Corona-Erkrankungen die Arbeitsfähigkeit ihrer Verwaltungen bestmöglich erhalten werden kann. Zu diesem und weiteren Themen gab es ein Arbeitstreffen am 12. März 2020 in Teltow.

Die Amtskollegen beobachten weiter aufmerksam die Lage. Im Falle erster auftretender Corona-Erkrankungen im Bevölkerungsschwerpunkt des Landkreises Potsdam-Mittelmark (insgesamt rund 63.000 Einwohner) sind mehrstufige Maßnahmen denkbar, was von der vorübergehenden Einstellung freiwilliger Leistungen (Bibliothek etc.) bis zu einer Umstrukturierung der Arbeitsweise der Verwaltungen hin zu reinem Telefonbetrieb und Schließung der Rathäuser bedeuten kann.

Alle Verwaltungen der kreisangehörigen Gemeinden, Städte und Ämter Potsdam-Mittelmarks sind am 13. März zu einer Informationsveranstaltung des Gesundheitsamtes geladen und werden dort weitere Informationen erhalten.

Autor: STI

Die Teltower Frauentagsfeier im Stubenrauchsaal des Neuen Rathauses muss leider abgesagt werden

Die für Freitag, den 13. März 2020, ab 14 Uhr, geplante Frauentagsfeier im Teltower Stubenrauchsaal muss abgesagt werden. Die Absage erfolgte in Absprache zwischen den Veranstaltern – Stadt Teltow, Arbeiterwohlfahrt und Volkssolidarität – und der leitenden Amtsärztin Karen Brinkmann.

Zu dem gemütlichen Nachmittag hatten sich rund 130 Seniorinnen bereits angemeldet. Aufgrund der Corona-Epidemie hatte Amtsärztin Brinkmann die Empfehlung gegeben, auf eine Veranstaltung zu verzichten, die von einer potenziellen Risikogruppe besucht wird. „Wir bedauern die Absage, hoffen jedoch auf Verständnis, dass in diesen Tagen der Gesundheitsschutz gerade der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger vorgeht“, sagt Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt.

Die Teilnehmerinnen wurden soweit möglich telefonisch über die kurzfristige Absage informiert.

Autor: STI (Stand 12.03.2020)

Stadt Teltow und Umweltinitiative sagen Kirschblütenfest ab

Veranstaltung mit bis zu 10.000 Besuchern am 26. April soll wegen der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums wegen der Corona-Epidemie nicht stattfinden.

Nach der dringenden Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wegen der Corona-Epidemie in den kommenden Wochen auf Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern zu verzichten, haben sich die Stadt Teltow und die Umweltinitiative „Teltower Platte“ dazu entschlossen, das diesjährige „19. Japanische Kirschblütenfest Hanami“ abzusagen. Stadt und Umweltinitiative sind gemeinsam Veranstalter des Events auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Teltow und Berlin-Lichterfelde. Das Kirschblütenfest zieht regelmäßig bis zu 10.000 Besucher an. In diesem Jahr war die Veranstaltung für den 26. April geplant.

„Wir sind einerseits sehr traurig darüber, dass wir eines der beliebtesten und überregional bekanntesten Feste der Stadt Teltow absagen müssen“, so Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt. „Andererseits hat für uns die Gesundheit der Bevölkerung absolute Priorität.“ Die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers werde deshalb von der Stadt sehr ernst genommen.

Auch Markus Mohn von der Umweltinitiative „Teltower Platte“ bedauert die notwendige Absage, sieht darin aber gleichzeitig einen „Beitrag zum Schutze der Gesundheit der Bevölkerung und zur Eindämmung der Verbreitungswege und Infektionsgefahren des Corona-Virus“. Mohn weist zudem darauf hin, dass ein Besuch der mehr als tausend Japanischen Kirschbäume längs des Berliner Mauerwegs zwischen Teltow und Lichterfelde selbstverständlich dennoch möglich ist und auch ohne zentrale Festveranstaltung die Menschen eingeladen sind, dort zu picknicken, zu bummeln und zu verweilen. „Die Blüte wird erfahrungsgemäß für einen Zeitraum von 15 bis 25 Tagen zu erleben sein“, so Mohn.

Der Grund für die Absage des Teltower Kirschblütenfestes 2020 liegt nicht allein an der großen Anzahl der erwarteten Besucher. Dazu kommt, dass in der jetzigen Situation vor Ort nicht genügend Hygienemöglichkeiten geschaffen werden können. Außerdem bringt es der Charakter des Festes nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit sich, dass die Zusammensetzung der Besucher Risikogruppen nicht ausschließt. So sind regelmäßig viele Touristen auch aus anderen Ländern auf dem Fest unterwegs.

„Wir wollen durch diese frühzeitige Absage des Kirschblütenfestes nicht nur die Gesundheitsrisiken in der Region so gering wie möglich halten, sondern auch Händlern, Anbietern und allen weiteren Akteuren rechtzeitig die Möglichkeit geben, sich auf die neue Situation einzustellen“, so Bürgermeister Schmidt. „Ich bin sicher, dass wir damit bei der Bevölkerung und allen Beteiligten des Kirschblütenfestes auf breites Verständnis stoßen werden.“

Hintergrund: Es war ein japanischer TV-Sender (TVAsahi-Group), der die Begeisterung der japanischen Landsleute über die Ereignisse der deutschen Einheit am 9. November 1989 in eine symbolträchtige Aktion verwandelte. Der Fernsehsender rief 1990 zu einer großen Spendenaktion auf, an der sich rund 20 000 Japaner beteiligten. Es kamen ungefähr 140 Millionen Yen, umgerechnet rund eine Million Euro, zusammen. Davon wurden im November 1990 die ersten von über 10 000 Kirschbäumen in Berlin und Brandenburg gepflanzt. 1100 dieser Pflanzungen wurden ab dem 6. April 1995 auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Teltow-Seehof und Steglitz-Zehlendorf (Lichterfelde) vorgenommen. Der Berliner Mauerweg trägt hier zwischen dem Japan-Eck bei Teltow-Sigridshorst und den Mauerelementen an der Lichterfelder Allee bei Teltow-Seehof den Namen "TV-Asahi-Kirschblütenallee". Das rosa Blütenband gilt seither als wichtiges Symbol für die deutsch-japanische Freundschaft.

Autor: STI (Stand: 10.03.2020)


Das Gesundheitsamt informiert zum Coronavirus im Landkreis

Informationen vom 13.03.2020: Allgemeinverfügung

Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark zum Umgang mit größeren Veranstaltungen im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-1:

Sehr geehrte Damen und Herren, das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen, meist in Verbindung mit Reisen in Risikogebiete und aus besonders betroffenen Regionen. Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden. Nach § 28 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

1. Personen, die öffentliche oder private Veranstaltungen im Gebiet des Landkreises Potsdam-Mittelmark durchführen wollen, haben diese ab einer geplanten oder zu erwartenden Zahl von Teilnehmenden von mindestens 100 Personen dem Landrat unter Angabe folgender Informationen unverzüglich schriftlich unter der Anschrift: Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Niemöllerstr. 1, 14806 Bad Belzig, oder elektronisch unter gesundheitsamt@potsdam-mittelmark.de anzuzeigen: Kontaktdaten des Veranstaltenden (Name, Anschrift, Telefon), Veranstaltungsort und -zeit, zu erwartende Zahl von Teilnehmenden, Art der Veranstaltung (öffentlich, geschlossen, unter freiem Himmel).

2. Veranstaltungen ab einer zu erwartenden Zahl von Teilnehmenden von mindestens 1000 Personen im Gebiet des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind untersagt. Hiervon ausgenommen sind Kindertageseinrichtungen einschließlich Horte, Schulen, Internate, Berufsschulen, Hochschulen, die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr sowie Arbeitsstätten.

Begründung: Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt, so trifft die zuständige Behörde die nach § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Unter den Voraussetzungen des § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG kann die zuständige Behörde zudem Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten, die eine Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen. Der Landrat ist nach § 3 Absatz 5 Satz 1 des Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz (BbgGDG) die zuständige Behörde im Sinne des IfSG und nach § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG für den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten zuständig.

Nach § 2 Nummer 1 IfSG sind Krankheitserreger im Sinne des Infektionsschutzgesetzes vermehrungs-fähige Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann.

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheits­erreger gemäß § 2 Nummer 1 IfSG. Aufgrund der steigenden Zahl von Infizierten mit SARS-CoV-2 in Deutschland sowie zwischenzeitlich mehreren bestätigten Fällen im Land Brandenburg mit verschiedenen Indexquellen, legt der Landrat vorsorglich eine Anzeigepflicht für Veranstaltungen von mindestens 100 Personen fest und untersagt bis auf weiteres Großveranstaltungen mit einer Zahl von Teilnehmenden von mindestens 1000 Personen.

Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (s. Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen vom 11. März 2020) und des Gesundheitsamts können geringere Einschränkungen, die eine Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen reduzieren, die Risiken bei solch großen Veranstaltungen nicht aus-reichend mildern. Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen. Insbesondere dort ist die Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen extrem schwierig, bei mindestens 1000 Teilnehmenden nahezu ausgeschlossen. Eine zeitgleiche Infektion vieler Menschen kann zu einer Überlastung der örtlichen medizinischen Versorgungsstrukturen führen.Das Verbot von Großveranstaltungen ist aus diesem Grund zwingend erforderlich.

Ziel der Allgemeinverfügung ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unter­brechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen. Um dies sicherzustellen, ist die hier verfügte Untersagung er­forderlich und geboten. Mildere, gleich wirksame Mittel zur Erreichung dieses Zwecks sind nicht ersichtlich. Die Allgemeinverfügung ist angemessen, da sie nicht außer Verhältnis zu dem in der Allgemeinverfügung angestrebten Schutz höherwertiger Rechtsgüter wie Leben, Leib und Gesundheit der Bevölkerung steht.

Hinweis: Die Allgemeinverfügung ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar nach § 28 Absatz 3 IfSG in Verbindung mit § 16 Absatz 8 IfSG. Rechtsbehelfe haben somit keine aufschiebende Wirkung. Auf die Strafvorschrift des § 75 Absatz 1 Nummer 1 IfSG wird hingewiesen. Bekanntmachungshinweise: Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG). Sie ist nicht befristet, wird aber bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung ganz oder teilweise aufgehoben.

Die Urschrift der Allgemeinverfügung und ihre Begründung kann beim Landkreis Potsdam-Mittelmark in der Niemöllerstr. 1, Haus 2, Zimmer 200, in 14806 Bad Belzig eingesehen werden. Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Niemöllerstr. 1, 14806 Bad Belzig, erhoben werden.

Bad Belzig, den 13.03.2020 gez. Blasig Landrat

Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark für Reiserückkehrende aus Risikogebieten und besonders von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 betroffenen Gebieten zur Beschrän­kung des Besuchs von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationären Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe

Sehr geehrte Damen und Herren, das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen, meist in Verbindung mit Reisen in Risikogebiete und aus besonders betroffenen Regionen. Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden.

Nach § 28 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

1. Personen, die sich in einem internationalen Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr folgende Einrichtungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark nicht betreten:
a) Einrichtungen nach § 33 Nummer 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie andere betriebserlaubnispflichtige Einrichtungen nach § 45 SGB VIII,
b) Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 und Nummer 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken),
c) stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe und
d) Hochschulen.

Als Aufenthalt nach Satz 1 gilt nicht ein nur kurzzeitiger Kontakt zum Beispiel im Rahmen eines Tankvorgangs, einer Kaffeepause oder eines Toilettengangs. Von den Betretungsverboten jeweils ausgenommen sind Angehörige der Polizei, von Rettungsdiensten, der Feuerwehr, dem Zivil- und Katastrophenschutz und sonstigen vergleichbaren Berufsgruppen. Ebenfalls von den Betretungsverboten unter Ziffer 1 Buchstaben b und c ausgenommen sind behandlungsbedürftige Personen, nächste Angehörige von behandlungsbedürftigten Minderjährigen und palliativ-medizinisch behandelten Personen, Betreuerinnen und Betreuer von behandlungsbedürftigen Betreuten sowie die in der jeweiligen Einrichtung für die Aufrechterhaltung des Betriebs notwendigen Beschäftigten.

2. Wenn eine nach Ziffer 1 verpflichtete Person minderjährig ist, so hat der­jenige für die Einhaltung der diese Person treffende Verpflichtung zu sorgen, dem die Sorge für diese Person zusteht. Die gleiche Verpflichtung trifft Betreuerinnen oder Betreuer einer von der Verpflichtung nach Ziffer 1 betroffenen Person, soweit die Erfüllung dieser Verpflichtungen zu deren oder dessen Aufgabenkreis gehört. Sie sind unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungsangebote von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heimen in Anspruch zu nehmen.

3. Erhalten die Träger oder die mit den Leitungsaufgaben in den jeweiligen Ein­richtungen beauftragten Personen der in Ziffer 1 benannten Einrichtungen Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach Ziffer 1 vorliegt, dürfen die be­treffenden Personen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets nicht betreut oder beschäftigt werden.

Begründung: Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt, so trifft die zuständige Behörde die nach § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Unter den Voraussetzungen des § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG kann die zuständige Behörde zudem Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten, die eine Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen.

Der Landrat ist nach § 3 Absatz 5 Satz 1 des Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz (BbgGDG) die zuständige Behörde im Sinne des IfSG und nach § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG für den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten zuständig. Nach § 2 Nummer 1 IfSG sind Krankheitserreger im Sinne des Infektionsschutzgesetzes vermehrungsfähige Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, dass bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger gemäß § 2 Nummer 1 IfSG.

Für Reiserückkehrende aus internationalen Risikogebieten oder von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besonders betroffenen Gebieten in Deutschland wird für den durch die Inkubationszeit definierten Zeitraum von 14 Tagen nach Ankunft aus einem der fraglichen Gebiete ein Verbot zum Betreten der in Ziffer 1 Buchstaben a bis d definierten Einrichtungen verhängt. Die Maßnahme dient dazu, die Ausbreitung des neuen Erregers einzudämmen sowie den Schutz vulnerabler Personengruppen sicher-zustellen. Darüber hinaus tragen die Maßnahmen für die erfassten medizinischen Ein­richtungen auch zur Aufrechterhaltung der Versorgungskapazitäten bei. Ausreichend ist, dass die entsprechende Festlegung der Gebiete durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter www.rki.de/DE/Content/In-fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar. Die für die in Ziffer 1 Buchstaben b und c geregelten Ausnahmen vom Betretungsverbot sind unter anderem zur Aufrechterhaltung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung im Land Brandenburg zwingend erforderlich. Zudem sind die weiteren Ausnahmen aus Gründen des familiären und sozialen Zusammenhalts geboten.

Ziel der Allgemeinverfügung ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unter­brechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen. Um dies sicherzustellen, ist die hier verfügte Untersagung erforderlich und geboten. Mildere, gleich wirksame Mittel zur Erreichung dieses Zwecks sind nicht ersichtlich. Die Allgemeinverfügung ist angemessen, da sie nicht außer Verhältnis zu dem in der Allgemeinverfügung angestrebten Schutz höherwertiger Rechtsgüter wie Leben, Leib und Gesundheit der Bevölkerung steht.

Hinweis: Die Allgemeinverfügung ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar nach § 28 Absatz 3 IfSG in Verbindung mit § 16 Absatz 8 IfSG. Rechtsbehelfe haben somit keine aufschiebende Wirkung. Auf die Strafvorschrift des § 75 Absatz 1 Nummer 1 IfSG wird hingewiesen. Bekanntmachungshinweise: Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG). Sie ist nicht befristet, wird aber bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung ganz oder teilweise aufgehoben.

Die Urschrift der Allgemeinverfügung und ihre Begründung kann beim Landkreis Potsdam-Mittelmark in der Niemöllerstr. 1, Haus 2, Zimmer 200, in 14806 Bad Belzig eingesehen werden. Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Niemöllerstr. 1, 14806 Bad Belzig, erhoben werden.

Bad Belzig, den 13.03.2020 gez. Blasig Landrat 

Informationen vom 12.03.2020

Aktuelle Informationen zum Coronavirus "SARS-CoV-2" (2019-nCoV)

Der Krisenstab des Landkreises hat etliche Maßnahmen in Zusammenhang mit dem weiteren Ausbreiten der Corona-Infektion festgelegt. Momentan gibt es im Landkreis 3 bestätigte Corona-Fälle, 2 in Seddiner See, 1 Fall in Michendorf, wobei sich die betroffene Person in der Wohnung in Berlin aufhält. Außerdem gibt es mehr als 100 Verdachtsfälle. 20 Personen befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne und der andere Personenkreis in freiwilliger häuslicher Isolation.

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und dem derzeit nicht absehbaren Ende der SARS-CoV-2-Infektionen ist der Landkreis dazu angehalten, kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Deshalb sind Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen generell zu untersagen. Dies hat die Landesregierung am 12. März 2020 angewiesen.

Darüber hinaus ist auch dringend zu prüfen, ob Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen stattfinden sollen. Aus infektionsepidemologischer Sicht wird dazu geraten, Veranstaltungen von diesem Umfang abzusagen. Aus diesem Grund hat der Landkreis u.a. auch das Kreisentwicklungsforum verschoben.

Nicht stattfinden werden bis auf weiteres die Lehrgänge der Kreisfeuerwehrschule.

Der Landkreis wird für seine Verwaltung hausintern ebenfalls weitere Maßnahmen ergreifen. U.a. ist vorgesehen, Dienstreisen außerhalb Brandenburgs einzuschränken oder abzusagen. Bei den Sprechzeiten der Kreisverwaltung kann es kurzfristig zu Einschränkungen kommen.

Am 13.03.2020 berät der Landkreis mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern die aktuelle Lage im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten.

Teststationen für Corona-Verdachtsfälle gibt es am Krankenhaus in Treuenbrietzen und bald auch eine in Teltow. Eine weitere im Kreisgebiet ist kurzfristig geplant.

Momentan besteht kein Grund zu großer Besorgnis. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, sich besonnen zu verhalten.

Eine Corona-Hotline ist ab sofort unter der Telefonnummer 033841-91 111 eingerichtet. Diese ist in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen!

Weitere Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie hier unter Meldepflichtige Erkrankungen.

Wenn Sie darüber hinaus zusätzliche und aktuelle Informationen finden möchten, empfehlen wir die nachfolgenden Quellen:

Robert-Koch-Institut: Internetseite zum Coronavirus
Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Nachrichten Coronavirushttps://www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html
Auswärtiges Amt - Reisewarnungen www.auswaertiges-amt.de

Auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark trifft Vorbereitungen, um auf veränderte Sachlagen entsprechend reagieren zu können. Die Presseinformationen des Landkreises Potsdam-Mittelmark - als PDF-Datei lesen Sie nachfolgend
27.02.2020 Presseinfo Corona
12.03.2020 Presseinfo Corona

Quelle:  Landkreis PM

Informationen vom 27.02.2020

Infektionskrankheit „SARS-CoV-2“- Stand der Vorbereitung in Potsdam-Mittelmark

Obwohl es im Landkreis Potsdam-Mittelmark bisher keinen Fall einer Erkrankung mit dem Virus SARS-CoV-2 (Corona-Virus) gegeben hat, bereitet sich die Kreisverwaltung für ein solches Ereignis vor.

Der Fachdienst Gesundheit informiert aktuell auf der Homepage www.potsdam-mittelmark.de über den Stand des Geschehens.
Grundsätzlich ist empfohlen, die bekannten vorbeugenden Maßnahmen zu beachten, die ein Erkrankungsrisiko vermindern helfen. Hierzu sind nähere Informationen unter www.infektionsschutz.de verfügbar.

Der Fachdienst Gesundheit hat den Pandemieplan für Infektionskrankheiten auf die jetzige Situation angepasst, d.h.im Ernstfall werden sofort bestimmte Maßnahmen eingeleitet, wie beispielsweise
- Anordnung häuslicher Quarantäne
- Allgemeinverfügung zur Schließung von öffentlichen Einrichtungen
- Verbot von Großveranstaltungen
- Schaltung einer Hotline

Sofern bei einer Erkrankung der Verdacht auf den genannten Virus besteht, ist der Hausarzt zu konsultieren. Ein Anruf dort kann bereits dazu dienen, den Verdacht abzuklären. Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes können die Notfallpraxen oder die Rettungsstelle des nächsten Krankenhauses aufgesucht werden.

Der Verdacht auf COVID-19 ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt: 1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19 2. 2. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere UND Aufenthalt in einem Risikogebiet

Bei einer respiratorischen Insuffizienz kommt es aufgrund einer Störung der äußeren Atmung zu einer verminderten Belüftung der Lungenbläschen. Die Betroffenen leiden unter Luftnot, Husten und Leistungsschwäche oder unspezifischen Allgemeinsymptomen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark berät nicht zu einzelnen Erkrankungen, hierfür ist der Ambulante Bereich der Gesundheitsversorgung (Kassenärztliche Vereinigung, www.kvbbg.de) zuständig. Für den Fall einer stationären Unterbringung Erkrankter sind die Absprachen mit Krankenhäusern und Kliniken getroffen.

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