Smilla kann wieder lächeln!

Ein verlorenes Schnuffeltuch hatte für Tränen bei der Zweijährigen geführt. Teltower konnten helfen – dafür ein Dankeschön!

Vor der Übergabe des Schnuffeltuchs: Nastassija mit dem begehrten Stück und Vater Sven Lewanscheck vor dem Stubenrauch-Denkmal auf dem Teltower Marktplatz. Foto: Stadt Teltow

Es ging ganz schnell! Wenige Stunden, nachdem die Stadt Teltow einen Aufruf auf der Website www.teltow.de gestartet hatte, meldeten sich Antonia Eising und Sven Lewanscheck in der Stadtverwaltung: „Wir haben noch ein Teltow-Schnuffeltuch im Schrank und würden es der kleinen Smilla gerne schenken.“

Doch der Reihe nach: Den Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt hatte am Sonntag ein ungewöhnlicher Hilferuf erreicht: Vor zwei Jahren hatte er im Namen der Stadt der neugeborenen Smilla im traditionellen "Willkommenspaket" auch ein Teddy-Schnuffeltuch mit Teltow-Logo zukommen lassen. Smilla liebt seitdem das Kuscheltuch heiß und innig.

Doch am vergangenen Wochenende nach einem Besuch im Kleinmachnower Freibad Kiebitzberge war das Lieblingsstück verschwunden. Die Stadt hatte die Schnuffeltücher leider auch nicht mehr auf Lager, so dass der Bürgermeister der kleinen Smilla keinen Ersatz bieten konnte. Also entschloss sich die Stadtverwaltung, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Die Teltowerin Antonia Eising erfuhr von dem Aufruf und schaltete ganz schnell: „Auch wir hatten für unsere jetzt einjährige Tochter Nastassija ein Schnuffeltuch vom Bürgermeister erhalten. Sven und ich haben sofort entschieden: Das schenken wir der traurigen Smilla.“

Gesagt, getan: Am Dienstag gaben die Eltern das Kuscheltuch im Rathaus ab – zur Freude der Mitarbeiter und auch von Smillas Eltern, die sich bereits schriftlich herzlich bedankt haben. Nastassija hat die Übergabe ihres Schnuffeltuchs übrigens persönlich überwacht und kam aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Was vielleicht auch daran lag, dass sie von der Stadt einen schönen Ersatz bekam: ein Rasselrübchen, mit dem sie nun ordentlich Lärm machen kann.

Alles in allem: Für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung. Wir sagen Danke an Nastassija und ihre Eltern und wünschen der kleinen Smilla alles Gute!

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