"Rock am Kanal" spendet für den guten Zweck

Die Jugendfeuerwehr Teltow plant tolle Anschaffungen - dank der großzügigen Spende.

Am 1. September dieses Jahres fand auf dem Parkplatz am Zeppelinufer das Benefizkonzert „Rock am Kanal“ statt, bei dem sich die regionale Musikszene präsentierte. Bereits seit 2013 rocken die Künstler unter dem Motto „Musik für den guten Zweck“ ohne Gage.

Die Organisatoren Torsten Höricke, Michael Ritter und weitere Mitstreiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, karitative regionale Projekte zu unterstützen, indem sie ihnen die eingenommenen Erlöse zur Verfügung stellen.

„Beim diesjährigen Rock am Kanal haben die über 2.000 Besucher eine Rekordsumme von über 20.000 Euro gespendet“, erklärte Torsten Höricke. Ob Sportvereine, Vereine aus dem Bereich Kultur oder Kinder- und Jugendprojekte – das „Rock am Kanal“-Team ist stets auf der Suche nach geeigneten Projekten.

In diesem Jahr freuen sich vier soziale Organisationen über die Zuwendungen. Bei einem gemeinsamen Treffen am 5. Dezember übergaben die Veranstalter Torsten Höricke und Michael Ritter die symbolischen Spendenschecks. So wird die Kindertrauergruppe TKS vom Kinderhilfeverein Berlin-Brandenburg, vertreten durch Sabine Elvert, die 6.000 Euro in die Ausbildung von Trauerbegleitern für Kinder investieren.

Die Weihnachtsengel aus Ludwigsfelde werden Dank des Zuschusses in Höhe von 1.000 Euro auch in diesem Jahr Kindern aus armen Familien ein Weihnachtsfest bescheren können, indem sie für sie Geschenke kaufen.

Den Spendenscheck über 2.000 Euro für den Wünschewagen nahm Wünschewagen-Botschafterin und RBB-Moderatorin Tatjana Jury entgegen. Der Wünschewagen ist ein Ehrenamtsprojekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und entstand aus der Idee, schwerstkranken Menschen mit verringerter Lebenserwartung einen letzten Wunsch zu erfüllen. Finanziert wird es aus Spenden- und Sponsorengeldern, aus ASB-Eigenmitteln und durch ehrenamtliches Engagement.

Auch die Teltower Jugendfeuerwehr wurde vom „Rock am Kanal“-Team mit einer Spende von 4.000 Euro bedacht. Manuel Druel, Stadtjugendwart, hatte auch gleich die passenden Ideen, wofür die Gelder Verwendung finden: „Wir werden zum Beispiel eine Reanimations-Übungspuppe anschaffen. An dieser können die Kids lebensrettende Maßnahmen realitätsnah erlernen.“ Darüber hinaus sollen ein neues Mannschaftszelt mit Zubehör und ein Notrufkoffer für die Brandschutzerziehung gekauft werden.

„Da auch uns als Stadt das Thema der Förderung sozialer Projekte sehr wichtig ist, freuen wir uns, diese Veranstaltung unterstützen zu können. Unser Dank gilt dem gesamten „Rock am Kanal“-Team, das sich unermüdlich engagiert, um Gutes zu tun“, so Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt.

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