Mauerwegläufer freuten sich über Teltower Nudelsuppe

Die Läufer des Mauerweglaufs "100 Meilen Berlin" machten am Samstag Station in Teltow. Zahlreiche Helfer sorgten für die Verpflegung am Versorgungspunkt Jahnsporthalle.

Versorgungspunkt in der Jahnsporthalle. Foto: Stadtverwaltung Teltow, Dirk Pagels.

Die Läufer mussten mehr als 160 Kilometer zurücklegen. Foto: Stadtverwaltung Teltow, Dirk Pagels.

Vor der Jahnsporthalle in Teltow. Foto: Stadtverwaltung Teltow, Dirk Pagels.

Eine reich gedeckte Tafel. Foto: Stadtverwaltung Teltow, Dirk Pagels.

Am Samstag, 11. August 2018, machten die Läufer des Mauerweglaufs „100Meilen Berlin“ wieder Station am Teltower Versorgungs- und Wechselpunkt in der Jahnsporthalle. Nachdem die Einzelläufer um 6 Uhr früh gestartet waren, trafen die Läufer zwischen 10 und 16 Uhr beim Versorgungspunkt in Teltow ein. Gerade rechtzeitig waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, so dass die Versorgung durch die Helfer reibungslos bis zum letzten Läufer funktionieren konnte.

Die Jahnsporthalle, in diesem Jahr bei km 59,2 auf der Strecke, fungierte während des Laufs auch als einer der insgesamt drei Wechselpunkte. Hier trafen sich auch die Staffelläufer, um sich für Ihren Einsatz auf den weiteren Kilometern vorzubereiten oder sich nach den Strapazen auszuruhen.

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Teltow unterstützen die Organisatoren des Laufs am Versorgungspunkt in der Jahnsporthalle. Gelaufen wird bei den „100MeilenBerlin“ auf dem Mauerweg, der in einer großen Runde um das westliche Berlin führt und dem früheren Grenzverlauf entspricht. Jährlich erfolgt ein Richtungswechsel – diesmal waren die Teilnehmer im Uhrzeigersinn unterwegs. Start und Ziel waren im Jahn-Sportpark im Stadtteil Prenzlauer Berg, unweit des Mauerparks.

Die beste Viererstaffel, die FH Runners Berlin, beendete den Ultramarathon (161,4 Kilometer !) mit einem neuen Streckenrekord unter zwölf Stunden. Der beste Einzelläufer war der Japaner Yoshihiko Ishikawa, der wenig später im Ziel eintraf. Die beste Frau wurde Monika Biegasiewicz. Das Zeitlimit der Läufer liegt bei 30 Stunden für die gesamte Strecke.

Traditionell gehörte auch wieder die Nudelsuppe zum Teltower Angebot, das dankbar von den Sportlern angenommen wurde. Wie schon in den letzten Jahren, gab es einige Schaulustige und Fans, die die stark beanspruchten Sportler mit Applaus begrüßten und mit vielen guten Wünschen wieder auf den Weg schickten.

Der Mauerweglauf erinnert alljährlich an den Mauerbau und die Opfer der deutschen Teilung. Der diesjährige Lauf war Jörg Hartmann gewidmet. Hartmann war das jüngste Opfer, das an der Berliner Mauer sein Leben verlor. Er wurde 1966 mit nur 10 Jahren im Stadtbezirk Treptow von Grenzsoldaten erschossen.

Weitere Informationen zum Mauerweglauf gibt es hier.

Suchen & Finden
Suchen:  
Kontakt Öffnungszeiten News RSS Feed
Schriftgrösse + -
Kontrast