Freibadsaison eröffnet

Mit einem kühnen Hechtsprung ins angenehm temperierte Wasser gab Bürgermeister Michael Grubert am Sonnabend den Startschuss in die Badesaison im Freibad Kiebitzberge, dass sich in ganz neuem Glanz präsentierte. Bei freiem Eintritt waren alle Wasserratten der Region aufgefordert, ihm zu folgen, und das taten sie in großer Zahl.

Mit kühnem Sprung eröffnet Bürgermeister Michael Grubert das Bad. Foto: KLM

Die TKS-Bürgermeister Thomas Schmidt, Bernd Albers und Michael Grubert (v.l.) gemeinsam mit Bad-Geschäftsführer Markus Schmidt. Foto: KLM

Das Wetter zeigte sich zwar in nicht ganz so strahlender Form, wie in den Tagen zuvor, doch dank angenehmer Temperaturen konnten die Badegäste aus nah und fern die neuen Edelstahl-Überlaufbecken im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken gut erkunden. Neu sind auch die Sprunganlagen und das Schwimmmeisterhaus, die Nackendusche am Nichtschwimmerbecken, und nicht zuletzt die komplette Technik.

Geschäftsführer Markus Schmidt dankte allen beteiligten Firmen und seinem Team, das bis zum Startschuss noch an allen Ecken zu Gange war, um alles fertig zu bekommen. Noch nass von seinem ersten Runde im großen Becken begrüßte auch Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Teltow und Stahnsdorf, Thomas Schmidt und Bernd Albers, die zahlreichen Gäste und betonte, wie stolz man sei, was mit der Freibad Kiebitzberge GmbH erreicht wurde.

Mehr als sechs Millionen Euro wurden in die Sanierung der Anlage investiert. Der letzte Bauabschnitt schlug mit vier Millionen Euro zu Buche. Michael Grubert: „Acht Jahre haben wir an unserem Freibad gearbeitet und bewiesen, dass wir gemeinsam Projekte stemmen können.“ Sein Dank ging auch an den Förderverein, der durch seinen vehementen Einsatz die Initialzündung für den Erhalt der Anlage gab. Er erinnerte an Klaus Wandrei und Fritz Knuth, die nicht nur am Bau des Freibades in den 1970er Jahren maßgeblich beteiligt waren, sondern auch mit dem Förderverein für dessen Zukunft kämpften, doch leider diesen Neustart nicht mehr erleben können.

„Was das Industriegebiet Teltow vor 42 Jahren auf den Weg gebracht hat, wurde jetzt von der Region TKS fortgeführt", sagte Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers und betonte, dass das Ergebnis der Arbeiten alle Ausgaben rechtfertige. Auch Teltows Verwaltungschef Thomas Schmidt stimmte ins Lob mit ein und bezeichnete die Freibad-Sanierung "als tollen Beleg, dass wir in der Region gemeinsam stark sein können“, und meinte dann noch, dass man gemeinsam auch den Bau einer Schwimmhalle stemmen könne.

Rund 2000 Badegäste nutzten am Samstag die Chance, bei freiem Eintritt und mit musikalischer Begleitung durch das Jugendorchester aus Kleinmachnows Partnerstadt Schopfheim das neue Freibad kennen zu lernen und zeigten sich begeistert. 700 zahlende Gäste wurden dem weniger schönen Wetter zum Trotz auch am Sonntag, dem ersten regulären Badetag, gezählt. Gut genutzt wurde an beiden Tagen der neue, vergrößerte Parkplatz an der Rammrathbrücke und natürlich auch die zahlreichen stabilen Fahrradständer im Eingangsbereich.

Geöffnet hat das Freibad Kiebitzberge wieder wochentags von 7 bis 19 Uhr und am Wochenende von 9 bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet nach wie vor 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Frühschwimmer und Happy-Hour-Gäste zahlen für die zwei ersten bzw. letzten Stunden des Tages 2 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. 

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