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Ruhlsdorfer Kirche


Ruhlsdorfer KircheRuhlsdorfer Kirche
Am Rande des einstigen Dorfangers – bis heute märkische Idylle verkörpernd – erhebt sich der Turm der Ruhlsdorfer Kirche. Der Kern des Gebäudes war bereits fertig gestellt, als am 11. April 1299 „Ruerveltorpp" erstmals in einer Urkunde genannt wurde. Dem ursprünglichen Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts aus behauenen Granitfindlingen mit lang gestrecktem Schiff und eingezogenem, gerade geschlossenen Chor wurden Backsteinanbauten angefügt. Die Fenster sind zum Teil vergrößert, drei der ursprünglichen schmalen Fenster blieben jedoch erhalten – zwei an der Ostwand des Chores, eines in der westlichen Nordwand des Schiffes. Der schlanke, gut gegliederte Turm, der sich innen in einer Patronatsloge öffnet, wurde nach der Inschrift über der Tür im Westen 1759 erbaut. Die Vorhalle im Norden kam 1929/39 hinzu. Die Innenausstattung ist 1931 stark verändert worden. Es sind aber noch Reste mittelalterlicher Ausmalung und drei Weihekreuze vorhanden. Die Seitenkanzel aus dem Jahre 1594 ist mit alten Gemälden und plastischen Engelköpfen verziert. Sie wurde 2002 aufwändig restauriert. Der Altar wurde bereits 1931 erneuert. Erhalten blieben dabei die Tafelbilder aus dem 16. Jahrhundert.
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