TKS auf dem Weg zur Freibadgesellschaft
Ein gutes Stück weiter auf dem Weg zur Gründung einer gemeinsamen Freibadgesellschaft sind die Kommunen Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf. Durch die drei Verwaltungen und externe Fachberater wurden Lösungsvorschläge erarbeitet, die am vergangenen Mittwoch in einer gemeinsamen Sitzung aller drei parlamentarischen Vertretungen vorgestellt und erstmals diskutiert wurden.
Die Bürgermeister Michael Grubert (Kleinmachnow), Thomas Schmidt (Teltow) und Bernd Albers (Stahnsdorf) werden dieses Konzept nun in den kommenden Sitzungen ihrer Gremien beraten lassen und anschließend zur Abstimmung bringen.
Um den Erhalt und Betrieb sowie die Sanierung des Freibades Kleinmachnow langfristig zu sichern, wird die Gründung einer GmbH empfohlen, in die die Gemeinde Kleinmachnow das Freibad selbst in Erbpacht einbringt. Kleinmachnows Anteil an der Gesellschaft wird 49,8 Prozent betragen. Die Anteile Teltows und Stahnsdorf sollen in Anlehnung an ihre Einwohnerzahlen aufgeteilt werden, dabei entfallen auf Teltow 30,2 und auf Stahnsdorf 20 Prozent. Nach diesem Schlüssel soll auch das im kommenden Jahr fällige Stammkapital für die GmbH von 1 Millionen Euro aufgeteilt werden.
Die Gesellschaft soll laut Entwurf von einem Aufsichtsrat unter Kleinmachnower Vorsitz geführt werden, der sich aus den drei Hauptverwaltungsbeamten, bzw. deren Beauftragten sowie zehn stimmberechtigten Mitgliedern zusammensetzen würde. Der Förderverein Freibad Kleinmachnow könnte darüber hinaus zwei beratende Aufsichtsratsmitglieder entsenden, die aber ohne Stimmrecht blieben.
Die beim jetzigen Betreiber, der Kleinmachnower Wohnungsbaugesellschaft „gewog“ beschäftigten Freibadmitarbeiter sollen weiter beschäftigt werden.
Werden die Vorschläge der Bürgermeister von ihren Kommunalvertretungen angenommen, wäre eine Gesellschaftsgründung bereits Ende dieses Jahres möglich - von 2013 bis 2017 könnte die Sanierung des Freibads erfolgen. Diese soll nach und nach außerhalb der Badesaison erfolgen.
„Wir haben hier einen guten Entwurf vorgelegt, mit dem die Zukunft des Freibades gesichert werden kann“, sagt Bürgermeister Michael Grubert, der überzeugt davon ist, in seiner Gemeindevertretung eine Mehrheit für diesen Vorschlag zu finden. Gleiches bestätigt auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt: „Ich bin froh, dass wir jetzt nach reiflicher Überlegung und Abwägung ein Resultat erzielen konnten, welches wir den Gremien in Kürze zur Abstimmung vorlegen können. Letztlich geht es um die Erhöhung der Lebensqualität unserer Bürger.“ Auch Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers ist von dem Entwurf überzeugt: „Nunmehr ist klar, dass TKS das Freibad erhält sowie saniert, und Stahnsdorf hierzu dauerhaft einen Beitrag leisten wird“, freut er sich.
MB (Klm.), AN (Teltow), LK (Stahnsd.)

