Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne....
Wer ihn kennt weiß, dass er eine der charmantesten Teltower Veranstaltungen ist: der jährliche Laternenumzug durch die Altstadt!
Organisiert von der Lokalen Agenda 21, AG Altstadt, dem Heimatmuseum und der Stadt Teltow, waren die Teltower Kinder und ihre Familien aufgerufen, sich um 18 Uhr mit ihren schönsten Laternen auf dem Marktplatz zu treffen und durch die Altstadt zum Heimatmuseum zu laufen. Besonderer Anlass war auch in diesem Jahr der alljährliche, Landkreis übergreifende Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“. Das Heimatmuseum öffnete ab 13 Uhr seine Türen und zeigte in den verschiedenen Stuben und auf dem Außengelände einmal mehr, wie in früheren Jahren für Feuer und Wärme gesorgt wurde. Nicht zuletzt aus diesem Grund war auch die Freiwillige Feuerwehr Teltow in der Altstadt und konnte so gleichzeitig auch den Laternenumzug begleiten. Vorneweg schützte die Teltower Polizei den Zug vor einfahrenden Autos in die Altstadt. Altstadtbewohnerin und Mitorganisatorin Sibylle Gerhardt von der Lokalen Agenda hatte sich noch etwas Besonderes einfallen lassen: Das Jugendblasorchester Kleinmachnow ertönte als Auftakt und spielte später an verschiedenen Orten Laternenlieder. Auch Teltows Kulturkoordinatorin Cornelia Neumann war begeistert: „Unheimliche, weiß geschminkte Burgfräuleins lauerten dem Zug auf, um Süßigkeiten an die Kinder zu verteilen. Darüber hinaus spendierte Bäcker Neuendorff Pfannkuchen. Besonders schön waren auch die vielen kreativen Laternen. Es gab eine große Bandbreite von schönen, bunten, offenbar selbst designten Laternen, bis hin zu perfekt gestalteten Pferden, Seeräuberschiffen, Autos und bunten Drachen. Auch Shaun das Schaf war dabei.“
Nach rund einer Stunde endete der Zug am Heimatmuseum und löste sich in den warmen Stuben und auf dem Außengelände bei Kuchen, Kaffee, Kinderpunsch, Glühwein und guten Gesprächen auf.
Der Dank der Stadt Teltow gilt der Lokalen Agenda 21, besonders Sibylle Gerhardt, aber auch Jörg Langner und Stefan Schulze, dem Heimatverein und seinem Vorsitzenden Peter Jaeckel und seinen freiwilligen Helfern, der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, Bäcker Neuendorff, dem Jugendblasorchester und nicht zuletzt allen Bewohnern der Altstadt, die ihre Häuser mit Teelichtern und Fackeln geschmückt hatten.
CN/AN



