Gedenken an die Mauertoten
Zum 51. Mal jährte sich am heutigen 13. August der Tag des Mauerbaus. Gedenkstelen nahe der Knesebeckbrücke erinnern an Peter Mädler und Karl-Heinz Kube - beide Todesopfer der Deutschen Teilung. An jenem Ort gedachte die Stadt Teltow nun im Rahmen einer Kranzniederlegung gemeinsam mit Vertretern des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf und in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Sören Kosanke (SPD) und Hans-Peter Goetz (FDP) der Mauertoten.
In seiner Gedenkansprache verdeutlichte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt, welch' tiefen Einschnitt der Mauerbau in der deutschen Geschichte darstellte. "Nicht nur, dass er ein Land, eine Stadt und somit viele Familien teilte und ins Unglück stürzte, er forderte auch zahlreiche Todesopfer! Diese Opfer waren meist junge Menschen, die diese Teilung nicht einfach hinnehmen wollten. Ihren mutigen Fluchtversuch mussten sie mit dem Leben bezahlen." Auch im Bereich der Stadt Teltow seien laut Schmidt mindestens sechs Menschen zu Tode gekommen. "Umso wichtiger ist es, jene Spuren und Auswirkungen stets in Erinnerung zu behalten, denn solche Dinge dürfen sich niemals wiederholen", so Schmidt.
Erst im vergangenen Jahr waren die Gedenkstelen am ehemaligen Grenzverlauf errichtet und gemeinsam mit dem Brandenburgischen Ministerpräsidenten und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin eingeweiht worden.
AN


