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Samstag, der 25. Mai 2013
Veröffentlicht am 05.06.12

Drei Ruhlsdorfer Siedlungsstraßen offiziell freigegeben

Symbolisch und feierlich wurde das Band gekappt – gemeinsam mit Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt und Ortsbeiratsmitglied Dittmar Hartung durfte der älteste Bewohner Ruhlsdorfs Meinrad Much zusammen mit seiner Frau Magda am heutigen Tag drei Siedlungsstraßen offiziell eröffnen. Die Zufriedenheit darüber, dass der Waldweg, die Krahnertsiedlung und die Karl-Müller-Straße nach der achtmonatigen Bauphase am heutigen Tage freigegeben werden konnten, war dem 91-Jährigen Ruhlsdorfer deutlich anzusehen. Das Bauvorhaben, das in der Summe eine Ausbaulänge von 664 Metern beinhaltete, konnte sogar zwei Monate vor dem geplanten Fertigstellungstermin vollendet werden. „Wenn es sich auch um kleinere Straßenzüge handelt, so ist doch jeder ausgebaute Meter wichtig“, erklärte Bürgermeister Thomas Schmidt in seiner Ansprache. „Die Kosten für den Ausbau werden sich bei rund 370.000 Euro wiederfinden. Wenn man es genau nimmt, finanzieren natürlich die Anwohner den größten Teil. Daher liegt es uns am Herzen, diesen ihre Straßen auch offiziell zu übergeben“, so Schmidt. Dem eigentlichen Ausbau war im Vorfeld laut Lars Müller, Sachgebietsleiter des Bereiches Tiefbau, eine umfangreiche Planung nebst Bürgerbeteiligung vorausgegangen.  „Für jede der Anliegerstraßen wurde eine gesonderte Bürgerversammlung durchgeführt, in welcher die Varianten der Vorplanung und die Kosten vorgestellt wurden. Der von der Mehrheit getragene Gestaltungsentwurf wurde dann in die Planung einbezogen“, so Müller. Auf diese Weise kam man nicht nur in Bezug auf den  Fahrbahnbelag überein, sondern berücksichtigte beispielsweise auch eine gewünschte Ausbaubreite von 4,75 Metern.

Auch künftig möchte die Stadt unter enger Einbindung des Ortsbeirats vergleichbare Vorhaben für Ruhlsdorf realisieren. „Nicht nur im Stadtgebiet, sondern natürlich auch im Ortsteil Ruhlsdorf sind wir  sehr darum bemüht, durch Investitionen die Infrastruktur weiter zu verbessern“, betonte der Bürgermeister. Diese Absicht bekräftigte auch Sachgebietsleiter Lars Müller: „Der direkt angrenzende Bereich, der die Sengersiedlung und den Samatenweg betrifft, befindet sich derzeit in der Planung und wurde auch von den Gremien bereits befürwortet.“ Mit dem Ausbau dieses Bereiches werde man demnach bald beginnen können.

AN


Kategorie: Aktuell