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Freitag, der 24. Mai 2013
Veröffentlicht am 03.08.12

Achtung ABC-Schützen!

Am kommenden Montag geht für alle Schüler in Brandenburg die schöne Ferienzeit zu Ende. Damit beginnt für die Jüngsten unter den Schülern ein neuer Lebensabschnitt. Allein in der Stadt Teltow werden ingesamt 183 ABC-Schützen eingeschult.

Laut Polizei ist es daher umso wichtiger,  dass sich alle Verkehrsteilnehmer  auf diese besondere Situation einstellen. "Das erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme", betonte Polizeisprecher Torsten Ringel.

Auf Grund ihres Entwicklungsstandes seien Schulanfänger sowie Grundschüler den komplexen Situationen des Straßenverkehrs noch nicht gewachsen und würden laut Ringel Gefahrensituationen durch ihr eingeschränktes Sichtfeld unterschätzen. "Deshalb sollten alle Fahrzeugführer an Schulen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs den Fuß vom Gas nehmen und stets defensiv bzw. bremsbereit fahren. An Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage, die an einer Haltestelle stehen, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden, auch auf der Gegenfahrbahn!"

Eine große Verantwortung haben aber nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Eltern der Erstklässler. Sie sollten diese mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen auf die typischen Gefahrensituationen des Straßenverkehrs vorbereiten. Die Polizei empfiehlt den Eltern, den Schulweg mit den Kindern gemeinsam festzulegen und mehrmals abzugehen, um die realen Verkehrsbedingungen kennenzulernen und die sich daraus ergebenen Verhaltensweisen zu verinnerlichen. Bei all diesen Maßnahmen sollten Eltern und Erwachsene sich ihrer Vorbildfunktion stets bewusst sein.

Die Beamten der Polizeidirektion West werden in den nächsten Wochen die Schulwegsicherung verstärkt mit verkehrspolizeilichen und präventiven Maßnahmen durchführen. Neben der Überwachung der Geschwindigkeit liegt der Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen auf der Einhaltung der Gurtpflicht und der Verwendung von Rückhaltesystemen (Kindersitze) für Kinder. Insbesondere in den städtischen Bereichen wird das verkehrsgerechte Verhalten von  Fahrradfahrern kontrolliert. Denn gerade durch das verbotene Benutzen von Fußwegen durch Jugendliche und Erwachsene werden Gefahren oftmals in jenen Bereich gebracht, der den Schulkindern eigentlich als „sicherer Verkehrsraum“ garantiert wird.

Polizeidirektion West / AN


Kategorie: Aktuell, Presse