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Dienstag, der 18. Juni 2013
Veröffentlicht am 02.09.12

150 Jahre Schützen: Fahne als Symbol zur Förderung des Miteinanders

„Sicheres Auge, ruhig Blut sind des Schützen höchstes Gut“. Diesen Spruch konnten die zahlreichen Gäste der Jubiläumsveranstaltung zum 150-jährigen Bestehen der Friedrichs Schützengilde zu Teltow 1862 e.V. am 02.09.2012 auf der dort dargebotenen Vereinsfahne lesen. Die Besonderheit: Es handelte sich um eine ganz neue Fahne, die  anlässlich des Jubiläums im Zuge einer Fahnenweihe erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Nachdem die Suche und Recherche nach der historischen Vereinsfahne trotz intensiver Bemühungen ergebnislos im Sande verlaufen war, sollte die Tradition nun endlich wieder zum Leben erweckt werden: „Der Wunsch der Mitglieder nach einer Fahne bestand nach wie vor und so entschlossen wir uns, eine neue anfertigen zu lassen“, erzählte der Vereinsvorsitzende Siegfried Kluge. Nach einem Entwurf von Vereinsmitglied Lothar Gollnow entstand ein gelungenes Werk der Stickkunst, welches den Verein von nun an stetig begleiten soll. „Möge die neue Fahne allezeit ein Symbol zur Förderung der Kameradschaft sein“, bekräftigte Kluge. Gleiches unterstrich auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt: „Die Teltower Schützen gehören zu den Vereinen, für die das einvernehmliche Miteinander, die Heimatverbundenheit und das Traditionsbewusstsein einen besonders hohen Stellenwert haben. Als ältester Verein ist er bekanntermaßen ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Teltow.“ Trotz dieser zentralen historischen Bedeutung ist sich der Verein darüber im Klaren, dass es in der heutigen Zeit schwieriger ist, die Menschen für das Schützenwesen zu begeistern. Nicht nur, dass er seit seiner Wiedergründung ständig um die Existenz hatte kämpfen müssen, auch die Mitgliederzahlen liegen heutzutage realistisch betrachtet unter denen von vor 75 Jahren. Umso wichtiger ist es nach Aussage des Vorsitzenden, dass der Verein auf Nachwuchs im Sinne der Traditionspflege setzt: „Bei uns ist jeder willkommen, der im kameradschaftlichen Vereinsleben und beim Schießsport Entspannung und Erholung sucht.“

Und wer sich  dann noch, ganz getreu der neuen Fahneninschrift, durch ein geschultes sicheres Auge und ruhig Blut auszeichnet, der sollte nicht zögern und sich umgehend in der Osdorfer Straße 2, der Heimstätte der Teltower Schützen, melden.

AN


Kategorie: Aktuell