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Dienstag, der 21. Mai 2013
Foto: D. Fanter
Foto: M. Mohn
Foto: UI Teltower Platte

Lichterfelder Allee / Marienfelder Anger / Sigridshorst

Seit 2002 wird jeden letzten Sonntag im April entlang des Berliner Mauerwegs bei Teltow/Berlin-Lichterfelde das Japanische Kirschblütenfest gefeiert. Unter den blühenden Zweigen der wohl längsten Kirschbaumallee Berlin-Brandenburgs wird die japanische Kirschblüte als Symbol für Vergänglichkeit, Zusammengehörigkeit, neues Leben und Hoffnung zelebriert! Hanami bedeutet wörtlich „Blüten betrachten“.

Kurz nach dem Mauerfall organisierte die japanische TV-Asahi-Group eine Spendenaktion mit dem Ziel, den ehemaligen Grenzstreifen durch eine Allee japanischer Kirschbäume zu verschönern. Bei dieser Aktion kam rund eine Million Euro zusammen, mit denen in Berlin und Brandenburg etwa 10.000 Zierkirschbäume angepflanzt wurden. Auf dem ehemaligen Grenzstreifen bei Teltow-Sigridshorst stehen Tausend davon. Zu Ehren dieser außergewöhnlichen Spendeninitiative der TV-Asahi-Group erhält die Hanami-Meile in einem festlichen Akt im Rahmen des Kirschblütenfestes 2012 den Namen „TV-Asahi-Kirschblütenallee“.

Unter dem Motto „Verweilen, Picknicken und Bummeln unter den Zweigen der blühenden japanischen Kirschbäume“ treffen sich Anwohner und Besucher aus der Umgebung zu diesem jährlichen Nachbarschaftsfest. Über 50 Marktstände, meist gemeinnütziger Anbieter, verkaufen regionale Produkte, Interessantes zu Natur und Umwelt sowie Beiträge deutsch-japanischer Kultur und Kunst.

Das Japanische Kirschblütenfest besitzt bewusst nicht-kommerziellen Charakter und will den Dialog und das Gemeinschaftsleben in der Region fördern. Erlöse in Form von Spenden werden von der Organisationsgemeinschaft für Pflege und Entwicklung des Berliner Mauerwegs im Bereich der Japanischen Kirschbäume eingesetzt.

Organisatoren sind die Stadt Teltow, die Bürger-Initiative Teltow e.V. und die Umweltinitiative Teltower Platte