Tausende Asylsuchende aus den Krisengebieten der Welt fanden Aufnahme in Übergangswohnheimen (ÜWH) der Region. Viele Menschen hier sind bereit, dort mit Sach- und Geldspenden sowie viel Engagement Hilfe zu leisten. Die Teams in den Übergangswohnheimen in Teltow und Stahnsdorf erfuhren bereits viel Unterstützung und konnten auch jede Menge Kleiderspenden und andere Sachgüter entgegennehmen, um die erste Not zu lindern. Mittlerweile erscheint es jedoch sinnvoll, hier gezielter und bedarfsgerecht zu handeln. Um die Unterstützung für Asylbewerberinnen und -bewerber in den Übergangswohneinrichtungen zu koordinieren und die Bürger über alle Möglichkeiten der Hilfestellung zu informieren, stehen vor Ort Sozialarbeiter zur Verfügung. Dort kann konkret erfragt werden, ob und in welcher Form Hilfe aktuell benötigt wird.

Darüber hinaus steht engagierten Bürgerinnen und Bürgern das Flüchtlings-Hilfe-Portal "HelpTo" zur Verfügung. Auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark sollen damit im Rahmen der Willkommenskultur das ehrenamtliche Engagement sowie Angebote aus der Wirtschaft stärker und schneller mit den Bedürfnissen der im Landkreis lebenden Flüchtlinge vernetzt werden.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit etwa 2400 Asylbewerber untergebracht, die meisten von ihnen in Teltow und in Brück. In der Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS) leben jetzt etwa 1000 Flüchtlinge in fünf Häusern. Allein in Teltow gibt es zwei Übergangswohneinrichtungen in der Potsdamer Straße und eine Notunterkunft in der Warthestraße, die laut Landkreisverwaltung im Frühjahr in ein festes Haus in der Oderstraße ziehen soll. Die Flüchtlinge kommen vor allem aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea und Afghanistan. Der Anteil der Frauen liegt bei 26 Prozent. 70 Prozent sind jünger als 34 Jahre.

Suchen & Finden
Suchen:  
Kontakt Öffnungszeiten News RSS Feed
Schriftgrösse + -
Kontrast