L 794: 1. Spatenstich für die Ruhlsdorfer Straße

Am 18. Juli gab Kathrin Schneider, Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, gemeinsam mit Potsdam-Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig und Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt den Startschuss zum grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt Teltow zwischen dem Ruhlsdorfer Platz und dem ehemaligen Industriegleis am Teltomat-Gelände. Das Land stellt hierfür rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2018 beendet werden.

„Die Sanierung des etwa zwei Kilometer langen Abschnitts der L 794 gehört zu den Projekten des 100-Millionen-Euro-Programms für Landesstraßen. Teltow wächst, damit steigen auch die Anforderungen an die Mobilität. Mit dem Ausbau wird ein lange diskutiertes Projekt realisiert. Die Ruhlsdorfer Straße wird durch getrennte Geh- und Radwege, vier neue Querungshilfen und Bushaltestellen sicherer. Die Lebensqualität in Teltow wird verbessert. Die Baumaßnahmen führen zu einigen Einschränkungen in der Verkehrsführung. Ich danke den Anliegern schon jetzt für die Zusammenarbeit,“ so Schneider

Die Breite der künftigen Fahrbahn wird 6,50 Meter betragen. Es werden beidseitig getrennte Geh- und Radwege gebaut. Im gesamten Abschnitt werden vier Querungshilfen errichtet, wobei die Belange mobilitätseingeschränkter und sehbehinderter Menschen bei der Planung berücksichtigt wurden. Vier Bushaltestellen werden neu errichtet. Der Knotenpunkt Ruhlsdorfer Straße/Gonfrevillestraße wird zum Kreisverkehr umgebaut.

Während der Bauzeit wird der Verkehr in Nord-Süd-Richtung über eine Behelfsfahrbahn geführt, in der Gegenrichtung erfolgt eine Umleitung über die Iserstraße, der Durchgangsverkehr wird weiträumig über die B 101 und die L 40 umgeleitet. Durch diese Verkehrslösung sind sowohl die Grundstücke der Anlieger wie auch der Gewerbetreibenden jederzeit erreichbar. "Auch wenn mit Beginn der Baumaßnahme Erschwernisse und Einschränkungen auf die Verkehrsteilnehmer und Anlieger zukommen, ist der Ausbau letztlich für alle Beteiligten ein Gewinn“, sagte Bürgermeister Thomas Schmidt.

Die Baukosten betragen insgesamt 8,2 Millionen Euro. Das Land finanziert davon 6,4 Millionen Euro, die Stadt Teltow 1,5 Millionen Euro und der Wasser- und Abwasserzweckverband „Der Teltow“ 300.000 Euro. Insgesamt hat die Stadt Teltow seit 1991 14,4 Millionen Euro Fördermittel für den Straßenbau erhalten.

Für die notwendigen Verkehrseinschränkungen bitten der Landesbetrieb und die Stadt Teltow alle Anwohner, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Die während des ersten Bauabschnittes geltende Verkehrsführung kann der Karte entnommen werden. Über die Fortfolge der Bauarbeiten bezüglich der anderen Bauabschnitte informieren der Landesbetrieb und die Stadt Teltow – auch auf den jeweiligen Internetseiten – rechtzeitig. Aktuelle Informationen zum Baugeschehen finden Interessierte ab sofort regelmäßig im Bautagebuch.

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