Kreatives Jubiläum: 25 Jahre Jugendkunstschule Teltow

Die Teltower Jugendkunstschule ist eine Freizeiteinrichtung, in der Spiel, Spaß, Aktivität und Kreativität groß geschrieben werden. Und das seit sage und schreibe 25 Jahren.

Wo können sich Hobbykünstler in ihrer Freizeit kreativ betätigen? Experimentieren, ausprobieren oder spontan drauflos malen? Ganz einfach: in der Jugendkunstschule Teltow! Sie bietet ihren Kursteilnehmern kreativen Raum – und das seit mittlerweile 25 Jahren. Denn am 17. März 2017 wird sie 25 Jahre alt.

Ein Vierteljahrhundert früher, am 17. März 1992, rief der damalige Dezernent für Schule, Kultur und Soziales und heutige Bürgermeister Thomas Schmidt die kulturpädagogische Einrichtung unter dem einstigen Stadtoberhaupt Valentin Groth ins Leben. Seit ihrer Gründung trägt die Jugendkunstschule dazu bei, das städtische Kunst- und Kulturleben durch vielseitige und qualitätsvolle Arbeitsergebnisse zu bereichern und ist längst zu einer festen Größe der außerschulischen kulturellen Bildungs- und Freizeitarbeit geworden. Erst in provisorischen Räumlichkeiten wie dem ehemaligen „Schwarzen Adler“ untergebracht, fand sie 1997 ihren festen Platz im ersten Stock des Bürgerhauses in der Ritterstraße 10. Rückblickend erinnert sich Schmidt nur zu gut an das Jahr 1992: „Zahlreiche Kultureinrichtungen fielen damals dem Rotstift zum Opfer – es gab immense Einsparungen. Wir waren bemüht, das vorhandene Defizit zu kompensieren und auf den vorhandenen Bedarf zu reagieren.“ Auf dem Weg nach Lösungsansätzen wurde er auf den Bundesverband für Jugendkunstschulen Deutschland mit Sitz in Unna unter damaliger Leitung von Dagmar von Kathen aufmerksam. Dort galt das Modellprojekt „Jugendkunstschule“ schon als weitestgehend erprobt. Nicht zuletzt die perspektivische Ausrichtung und das generationsübergreifende Wirken gaben den Ausschlag dafür, dass das Vorhaben unter Mitwirkung des damaligen Kulturhausleiters Eberhard Derlig realisiert und konzeptionell verankert werden konnte.

Dass diese Idee bis heute funktioniert, zeigen die kunterbunten Angebote der Kreativwerkstatt. Neben Keramik- und Kreativkursen gibt es auch einen Kurs für künstlerische Techniken, der sich auf das Arbeiten mit Behinderten konzentriert. Schon von Anfang an etabliert sind die Mal- und Zeichenkurse des Künstlers Hans-Jürgen Brauer, der in den vergangenen 25 Jahren unzählige Projekte mit seinen Schülern realisieren konnte. Aktuell finden von Montag bis Donnerstag 10 verschiedene Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Des Weiteren gibt es einen Fotokurs im JTT in der Osdorfer Straße in Teltow und weitere Kooperationen mit den Teltower Schulen und einer Kita.

Dennoch – kommunal getragene Jugendkunstschulen sind laut Bürgermeister Thomas Schmidt keine Selbstverständlichkeit. „Es hat allen Beteiligten immer am Herzen gelegen, die Einrichtung zu fördern und stetig weiterzuentwickeln.“ Das liege nicht zuletzt auch daran, dass jeder von der Kunst partizipiere. „Es ist bemerkenswert, dass die hiesige Kunst im öffentlichen Raum in der Wurzel immer wieder in die Jugendkunstschule zurückführt“, so Schmidt.

Richtig gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum der Jugendkunstschule übrigens erst im Juni. Am Sonntag, 11. Juni 2017 von 11 bis 18 Uhr, ist auf dem Hof des Bürgerhauses ein Sommerfest geplant, auf welchem sich die Kurse an verschiedenen Stationen vorstellen werden. Gleichzeitig können sich Interessierte die Räumlichkeiten der Jugendkunstschule ansehen und mehr über die angebotenen Kreativworkshops erfahren. Im Rahmen des Festes wird außerdem die Jubiläumsausstellung „25 Jahre Jugendkunstschule“ eröffnet. Bis zum 21. Juli 2017 werden im Bürgerhaus die schönsten Arbeiten der vergangenen Jahre zu sehen sein.

Interessierte, die an einem Kurs teilnehmen wollen, können sich an die Leiterin der Jugendkunstschule und des Bürgerhauses, Christiane Füchsel, unter 03328 / 4781241 oder c.fuechsel@teltow.de wenden. Das Kursangebot kann hier eingesehen werden.

 

 

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