Kiebitzberge: Freibadsanierung im Plan

Statt grüner Liegewiesen prägen aktuell große Baugruben und hohe Sandberge die Landschaft im Freibad Kiebitzberge. Solange die Witterung es zulässt, laufen die Sanierungsarbeiten rund um die beiden großen Becken auf Hochtouren.

Die Arbeiten liegen im Plan: Jede Menge Edelstahl wurde bereits für die Seitenwände der neuen modernen Bassins für Schwimmer und Nichtschwimmer verbaut. Zu sehen sind dort die Treppenanlagen und eingebaute Stufen für den Ein- und Ausstieg. Nun wird der Untergrund für die Bodenplatten vorbereitet, die im Frühjahr eingebaut werden sollen. Auch das neue Rohrsystem für die Filtertechnik wartet bereits auf Anschluss. Vier alte Tanks wurden dafür aufgearbeitet, drei weitere werden noch ergänzt.

Auch lässt eine Reihe von Hybridkollektoren an der Außenwand der Technikräume schon erkennen, dass moderne Zeiten im Freibad einziehen. Geheizt wird dort künftig mithilfe der Kraft der Sonne.

Eine mit großem Aufwand verbundene Lieferung nahm Freibad-Geschäftsführer Markus Schmidt übrigens am Mittwoch in Empfang. Drei riesige Schwallwasserbehälter, in denen künftig das Überlaufwasser der neuen Becken aufgefangen und gespült wird, wurden mit überlangen Transportern angeliefert. "Zwei Schwerlastkräne waren erforderlich, um die Behälter – der größte ist 18 Meter lang – von der Fontanestraße aus über das Verwaltungsgebäude zu hieven. Nun werden diese zwischen und neben den Becken im Erdreich versenkt, die großen Baugruben können dann verschwinden", erklärte Schmidt zur Vorgehensweise.

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