Halloween: Jack is back!

Jack Oldfield ist wieder da! Kaum hat der Oktober begonnen, liegt auch schon wieder ein riesiger orangefarbener Kürbis mit dem Schriftzug „ Jack Oldfield grüßt TKS“ vor dem Rathaus. Auf dem Bauch des Kürbisses prangt das Teltower Stadtwappen – daneben steht unverkennbar „TKS“. Gemeint sind damit selbstredend die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Doch was will Jack uns wohl damit sagen? Dass man trotz der turbulenten Zeiten zusammenhalten muss?

Jedes Jahr zur gleichen Zeit dekoriert ein riesiger „Findel-Kürbis“ wie von Geisterhand den Eingang des Teltower Rathauses. Der Initiator und Kürbiskünstler dieser neckischen Idee bleibt weiterhin unbekannt. Mittlerweile jedoch hat sich das plötzliche Auftauchen der „Teltower Riesenbeere“ richtiggehend zu einer Tradition gemausert und gilt als beständiger Vorbote des anstehenden Halloweenfestes. Doch wer ist Jack Oldfield überhaupt? Und woher kommt der Brauch, Kürbisse mit witzigen, lachenden oder fiesen Grimassen vor die Tür zu stellen?

Kürbisse sind ein fester Bestandteil des Halloweenfestes, welches ursprünglich aus Irland kommt. Dort lebte das Schlitzohr Jack Oldfield, der durch eine List den Teufel einfing und nur freilassen wollte, wenn er ihm fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Als Jack starb, durfte er weder in den Himmel noch in die Hölle, da er ja einst den Teufel betrogen hatte. Gefangen zwischen den Welten irrt der Ire angeblich noch heute in der Dunkelheit umher. Allerdings hat er ein kleines Licht dabei: Der Teufel nämlich zeigte Mitleid und gab Jack eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer sowie eine ausgehöhlte Rübe. Wenngleich aus dem Brauchtum der Rübe im Laufe der Zeit irgendwann der Kürbis wurde, ist das wohl die Antwort auf die Frage, warum Jack gerade in der Rübchenstadt sein Unwesen treibt! Ein kleiner Tipp: Sollte Ihnen Jack Oldfield am 31. Oktober grimmig gegenüberstehen, dann geben Sie ihm etwas Süßes und er wird Ihnen wohl gesonnen sein und fromm von dannen ziehen. Happy Halloween!

Halloween benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.

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