Partnerstädte besiegeln Ehe mit Ahlen neu

Die Bürgermeister aus Differdingen, Teltow und Penzberg haben am Samstagmittag ihre Städte-Ehe mit Ahlen bekräftigt und per Unterschrift neu besiegelt. In einer Feierstunde auf dem neuen Platz der Städtepartnerschaft vor der Friedrich-Ebert-Halle unterzeichneten die Stadtoberhäupter Erneuerungsurkunden.

Foto: Fechner

Zu der Feierstunde hatten Bürgermeister Dr. Alexander Berger und der Ahlener Städtepartnerschaftsverein eingeladen. Anlass dafür waren die Partnerschaftsjubiläen mit Differdingen (35 Jahre), Teltow (25 Jahre) und Penzberg (10 Jahre) sowie die offizielle Übergabe des Platzes an die Öffentlichkeit. Neben den Bürgermeistern Roberto Traversini, Thomas Schmidt und Elke Zehetner komplettierte die Bürgermeisterin Angelika Schöttler aus Tempelhof-Schöneberg die Runde der Verwaltungschefs.

Bevor Berger die Gäste begrüßte, hatten die Delegationen aus den Partnerstädten zusammen mit ihren Ahlener Freunden zu lockeren Gesprächen an den Tischen vor der Sporthalle Platz genommen. Die Handballer der Ahlener Sportgemeinschaft versorgten Gäste und Gastgeber mit erfrischenden Getränken, die aufgrund der sommerlichen Temperaturen reißenden Absatz fanden.

Als ein ganz besonderes Zeichen der Wertschätzung sah Berger die Tatsache, dass er zum diesjährigen Stadtfest sämtliche Bürgermeister der Partnerstädte begrüßen konnte. „Die Pflege der Städtepartnerschaften ist in Ahlen Bedürfnis und Angelegenheit aller politischen Kräfte“, so Berger, der noch hinzufügte, dass es aus dem politischen Bereich nie einen Zweifel daran gab, dass Ahlen seinen Weg in Europa und in Deutschland mit Partnern aus diesen Städten an seiner Seite gehen wolle. Mit Blick auf den G20-Gipfel in Hamburg stellte er erfreut fest: „Mit unserer Feier hier und heute leisten wir einen aktiven Beitrag zum Zusammenhalt in Deutschland und Europa. Die Fernsehkameras der Welt sollten heute besser auf uns als auf Hamburg gerichtet sein.“ Dr. Berger wies auch darauf hin, dass ein Städtepartnerschaftsplatz keinen Sinn ergäbe, wenn da nicht das Engagement derer wäre, die sich immer wieder für Begegnungen und den fortlaufenden Austausch einsetzten. Sein Dank ging an die verschiedenen Vereine der vier Partnerstädte. In diesem Zusammenhang dankte er dem Ehepaar Mechthild und Dieter Massin, die mit Bürgersinn zusammen mit dem Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt kurzer Hand klargemacht hätten, ein Teltower Mauerstück als Geschenk an die Werse zu holen.

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