Achtung, ABC-Schützen unterwegs!

Ade, du schöne Ferienzeit. Das Ende der Sommerferien ist für die Jüngsten unter den Schülern gleichzeitig ein Neuanfang. Allein in der Stadt Teltow wurden am Wochenende insgesamt 258 ABC-Schützen eingeschult. Verkehrsteilnehmer sollten daher besondere Vorsicht und Rücksicht walten lassen.

Heute begann für die Schulkinder in Brandenburg das neue Schuljahr. Besonders für die Erstklässer ist dies der Start in einen spannenden Lebensabschnitt. In Teltow wurden zum Schuljahr 2017/2018 insgesamt 258 Schülerinnen und Schüler eingeschult. An den in Trägerschaft der Stadt befindlichen Schulen sind es 208 Erstklässler, die sich auf drei Grundschulen verteilen. Die Ernst-von-Stubenrauch-Schule begrüßte 88 Neulinge, in der Anne-Frank-Grundschule waren es 93 Schulanfänger und die Grundschule "Am Röthepfuhl" nahm 27 ABC-Schützen auf. Die Ursula-Wölfel-Grundschule, die sich in Trägerschaft des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin befindet, wurde um 50 Erstklässler erweitert.

Besonders wichtig in diesen Tagen: Augen auf im Straßenverkehr! Die Polizeidirektion West bittet alle Verkehrsteilnehmer darum, ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme walten zu lassen. Dabei ist zu beachten, dass Schulanfänger und Grundschüler auf Grund ihres Entwicklungsstandes den komplexen Situationen des Straßenverkehrs noch nicht vollständig gewachsen sind und Gefahrensituationen somit unterschätzen könnten. Hinzu kommt ihre geringe Körpergröße, durch welche sie von anderen Verkehrsteilnehmern leicht übersehen werden können. Daher werden alle Verkehrsteilnehmer gebeten, sich auf diese besondere Situation einzustellen. Fahrzeugführer sollten an Schulen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs den Fuß vom Gas nehmen und stets defensiv beziehungsweise bremsbereit fahren. Auch an Bussen, die an einer Haltestelle stehen, sollte nur vorsichtig und mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Eine große Verantwortung liegt zudem bei den Eltern der Erstklässler. Sie sollten ihre Kinder mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen auf die typischen Gefahrensituationen des Straßenverkehrs vorbereiten. Heiko Schmidt, Pressesprecher der Polizeidirektion West, rät daher, die wichtigsten Verhaltensregeln einzuüben: „Das sind einfache Regeln, die die Sicherheit der Kleinen im Straßenverkehr erheblich erhöhen können. Beim Warten an der Bushaltestelle nicht toben, streiten oder schubsen, nicht vor oder hinter einem stehenden Bus über die Straße gehen, beim Ein- und Aussteigen nicht drängeln und nicht unvermittelt aus Bus oder Bahn springen. Solche Grundsätze sollten die Eltern ihren Kindern nahelegen. Auch das Verhalten in den Bussen kann geübt werden. Zum Beispiel, dass sich die Kinder, die keinen Platz finden, während der Fahrt immer an den Haltevorrichtungen festhalten oder sich auf Bussitzen, bei denen ein Sicherheitsgurt vorhanden ist, auch anschnallen.“ Auch sei es nicht zu empfehlen, die ABC-Schützen allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Hier solle man besser warten, bis ein entsprechendes Alter erreicht ist und die Kinder das Rad sicher im Straßenverkehr beherrschen.

Die Beamten der Polizeidirektion West werden das Augenmerk in den nächsten Wochen verstärkt auf die Schulwegsicherung legen – mit Verkehrskontrollen und weiteren präventiven Maßnahmen.

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